Interview mit Joachim Hilbert
17.05.2013 von: Michael Blochberger
Leben ohne Limit – sein Blog für Selbstbewusstsein & Persönlichkeit überzeugt durch ein sauberes Design und inspirierende, tiefsinnige Beiträge. Innerhalb weniger Monate hat Joachim Hilbert ein viel besuchtes Portal geschaffen, in dem Therapeuten und Coachs über ihre Lebensentwürfe und Erfahrungen berichten. Hier gibt er Einblick in sein Leben und seine Ambitionen.
Gefühle in Worte gießen
08.05.2013 von: Michael Blochberger
Ich sitze am Rechner und grüble, wie ich meinen neuen Blog beginnen soll, da kommt eine Kommentar auf Facebook: "Wundervoll und authentisch geschrieben mit Herz und Verstand." schreibt eine FreundIn "Danke für diesen Beitrag, Michael." Solch liebe Rückmeldungen sind Balsam für meine Seele. Schließlich ist es mir wichtig, dass meine Botschaften auch ankommen. Aber es ist nicht so einfach, wie es sich liest. Häufig ist es ein mühsamer Prozess, bis es mir gelingt, meine Gefühle gedanklich zu erfassen und in stimmige Worte bringen.
Wer treibt mich da? Innere Antreiber über „Coaching mit Pferden“ entdecken und verändern
01.05.2013 von: Irene Heinen
Kennen Sie das? Gerade noch war alles prima. Sie haben sich gut gefühlt und waren entspannt. Dann im nächsten Moment und scheinbar völlig grundlos ändert sich das und plötzlich fühlen Sie sich gestresst und unter Druck?
Abschied eines Individualisten
22.04.2013 von: Michael Blochberger
Wir sitzen in einer kleinen Kapelle, um von einem langjährigen Freund Abschied zu nehmen. Mit warmherzigen Worten beschreibt die Trauerrednerin den liebevollen Vater, pflichtbewussten Ehemann und eigenwilligen Kämpfer, der neun Monate nach der Diagnose einem aggressiven Gehirntumor zum Opfer fiel. Gerd hat sich Zeit seines Lebens nicht um Konventionen gekümmert und so wird auch zu seinem Abschied seine Musik gespielt. Schon mit den ersten Klängen treibt es mir die Tränen in die Augen. Ja, dies ist SEIN Song und der beschreibt ihn besser als tausend Worte: "Haus am See" von Peter Fox.
Lampenfieber: Mit Routine zur Selbstsicherheit
12.04.2013 von: Michael Blochberger
Immer, wenn ich mich einer größeren Gruppe von Menschen präsentieren muss, werde ich richtig nervös. Obwohl ich das nach so vielen Vorträgen, Moderationen und Präsentationen doch gewohnt sein sollte, stellt sich keine wirkliche Gelassenheit ein – ich muss mir meine Sicherheit jedes Mal aufs Neue erarbeiten. Schon Tage zuvor mache ich mir Gedanken, wie ich das Thema angehe, mache mir Notizen, überarbeite vorhandene oder entwickle neue Folien.
Auf dem Weg zum Glück - Spontanität
11.04.2013 von: Miklas Wrieden
Vor einigen Monaten begann wir eine Kooperation mit der Bildungsstätte des Landkreis Osterholz. Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner legten wir ein Konzept für die Betreibung des vorhandenen Hochseilgartens vor und bekamen den Zuschlag. Seit Jahren wollte ich diese Aufgabe übernehmen. Doch viele Stolpersteine, die sich aus heutiger Sicht als der wahre Weg darstellen, waren Bestandteil dieses Erfolgs. Heute können wir nach unseren Wünschen dort arbeiten.
Hilfsbereitschaft, Mitleid und andere Empathiestörer
10.03.2013 von: Michael Blochberger
Schon in der Art der Aufmerksamkeit, die Ihnen ein Gesprächspartner entgegenbringt, erkennen Sie dessen Bereitschaft, sich auf Sie einzulassen. Wie interessiert hört er Ihnen zu? Hält er mit Ihnen Blickkontakt oder schweifen seine Augen ab? Konzentriert er sich auf das Gespräch mit Ihnen oder ist er parallel mit anderen Dingen beschäftigt? Wartet er ab, was Sie zu sagen haben oder unterbricht er Sie regelmäßig? Lässt er Ihren Worten die Zeit, sie auf sich wirken zu lassen, oder hat er sofort eine Antwort oder einen Widerspruch parat?
Die innere Balance halten – wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät
28.02.2013 von: Michael Blochberger
Es gibt Tage, da werde ich pausenlos mit den Aggressionen schlecht gelaunter Menschen konfrontiert, bekomme deren Hass zu spüren oder werde mit unsinnigen Schuldzuweisungen überschüttet. Solange mir diese Menschen fremd sind – im Straßenverkehr, beim Einkauf oder in einer Behörde – fällt es mir leicht, gelassen zu bleiben und mit Humor Distanz zu wahren. Anders ist es, wenn sich Menschen, die mir vertraut sind, die mit mir in Beziehung stehen, sich so verhalten: am Arbeitsplatz, unter Freunden oder in der Familie. Dann fühle ich mich schnell verletzt, ungerecht behandelt, neige dazu, mich zu wehren und mache es damit oft noch schlimmer.
Keine Zeit für Persönlichkeit – Die Assessment-Falle
11.02.2013 von: Michael Blochberger
Jan möchte Karriere machen und hat sich für das Assessment Center seines Arbeitgebers beworben, um sich für das Ausbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte zu qualifizieren. Ehrgeizig und selbstkritisch wie er ist, bereitet er sich intensiv auf den Tag vor, studiert entsprechende Literatur, lernt alles über Personale und Soziale Kompetenzen und hinterfragt sich und sein Verhalten am Arbeitsplatz. Am Tag der Entscheidung ist er vollgestopft mit neuem Wissen, aber völlig übernächtigt: Dem psychischen Druck der Prüfungssituation kann er nicht standhalten und wird wegen mangelnder Empathie abgelehnt. Was ist schief gelaufen?
Burnout-Prävention: Raus aus der Sackgasse
15.01.2013 von: Michael Blochberger
Seit Wochen versuche ich, meinen Freund Philipp zu erreichen – vergebens. Telefonisch antwortet mir immer nur die Mailbox. Meine E-Mails bleiben unbeantwortet und meine SMS laufen ins Leere. Zunächst mache ich mir keine Gedanken. Philipp ist beruflich stark eingespannt, hetzt per Bahn von Termin zu Termin, um bundesweite Projekte zu steuern. Er wird sich schon melden, wenn er wieder Luft hat. Nach fünf Wochen kommt nur eine merkwürdig kurze Mail: "Mache längeren Urlaub, melde mich wieder, wenn ich zurück bin."
Das flüssige Ich
05.12.2012 von: Michael Blochberger
Ehrlich gesagt, ich wusste den Titel dieses Buches zunächst nicht einzuordnen. Es war die hochwertige und ästhetische Aufmachung, die mein Interesse weckte und mich dazu verführt hat, den Inhalten dieses Werkes auf den Grund zu gehen. Was mich beim Lesen dann schnell überzeugte, war das komplexe Bewusstsein und die ganzheitliche Sichtweise der beiden Autorinnen.
Nein oder Leider kann ich dazu nicht Ja sagen
14.11.2012 von: Gastautor Joachim Hilbert
Es gibt ein Wort, das vielen von uns nur schwer über die Lippen kommt. Obwohl es aus vier Buchstaben besteht, scheint die Aussprache kompliziert zu sein. Die Äußerung eines Nein verbinden wir in der Regel mit Ablehnung. Einen Gegensatz aufzuzeigen, bedeutet, Stellung zu beziehen. Und das fühlt sich manchmal nicht gut an.
Auf der Suche nach dem Glück – ein Essay über Haribo und Schokolade!
30.10.2012 von: Irene Heinen
Freitagabend 17:00 Uhr: nachdem ich alle Seminarunterlagen verstaut habe, steige ich in mein Auto und fahre Richtung Autobahn. Nach einem intensiven und dichten Training von fünf Tagen habe ich ein freies Wochenende vor mir. Noch bin ich voller Energie und wach. Ich hoffe, dass ich fit bleibe. Denn ich habe rund 5 Stunden Fahrt vor mir, bevor ich den Schlüssel im Schloss meiner Wohnungstür werde umdrehen können.
System und Intuition
04.10.2012 von: Miklas Wrieden
Neulich war ich wieder mit meiner Tochter auf dem Spielplatz. "Papa, darf ich meine Schuhe ausziehen?", "Ja, klar." Ich überlegte kurz. Und tat es ihr gleich. Ich fühlte den warmen weichen Sand und genoss das leichte Kribbeln der Sandkörner, die über meinen Spann rollten.
Ich stellte mir vor, wie all die verschiedenen Themen und Gedanken, die mich gerade bewegten, in Form der Sandkörner über meinen Fuß kullerten. Sie verschwanden in der Masse des Sandes und ich fand sie nicht wieder. Ich hätte sie farblich markieren oder ihnen Nummern geben, Spiegelstriche machen und andere systematische Überlegungen anstellen können. Ich ließ sie in diesem Moment einfach in das große Ganze purzeln.
→ weiterlesenAuch im Urlaub müssen wir „mal kurz die Welt retten“
29.07.2012 von: Irene Heinen
Dienstag, 10:45 Uhr. Zweiter Tag eines fünftägigen Projektmanagementtrainings, für das ich als Trainerin verantwortlich bin. Die Kaffeepause ist vorbei, im Seminarraum erscheinen statt der 15 nur 12 Teilnehmer. Zwei hetzen nach rund 10 bzw. 15 Minuten in den Seminarraum und brummen ein kurzes „sorry, aber da war noch ein wichtiges Telefonat“ vor sich hin. Ich hatte trotz ihrer Abwesenheit pünktlich angefangen. Der dritte Verspätete kommt erst nach über 30 Minuten. Er entschuldigt sich, aber sein Chef gehe nun mal vor, das Projekt sei in Verzug und schließlich sei er als Projektleiter der Verantwortliche. Und er fragt: „Wie lange wird die Mittagspause sein? Ich muss dringend an einer Telco teilnehmen, die wohl bis mindestens 15:00 Uhr dauern wird.“
Keine Panik auf der Titanic
14.07.2012 von: Michael Blochberger
Es ist Mittwoch Abend und ich sitze im ICE 584 Richtung Heimat, als der Zug in einem Tunnel vor Kassel eine Vollbremsung einleitet und im Dunkeln zum Stehen kommt. Dank der sanften Verzögerung wird mir das erst bewusst, als der beißende Geruch überhitzter Elektromotoren in meine Nase dringt. Bevor ich mir Fragen nach dem Warum stellen kann, kommt die Durchsage, ein technisches Problem hätte die Bremsung ausgelöst, man versuche das zu lösen. Zugpersonal in Leuchtwesten eilt durch den Gang, dann ist alles wieder ruhig. Die Fahrgäste, die kurz aufgeschaut haben, vertiefen sich wieder in ihre Laptops oder fummeln an ihren Handys, aber wir haben kein Netz. Mein Blick durch die Scheibe verirrt sich im Schwarz, wegen der Innenbeleuchtung ist nicht einmal die Tunnelwand zu erkennen, aber voller Vertrauen schreibe ich weiter an meinem Protokoll.
Werde, der du werden kannst
08.07.2012 von: Michael Blochberger
Aufgrund der Aufmachung hatte ich mich lange gesträubt, dieses Buch zu erwerben, obwohl es mir immer wieder in die Hände fiel. Erst im beruflichen Kontext konnte ich mich überwinden, es gründlich zu lesen und habe mich von den Inhalten schließlich überzeugen lassen. Die Autoren Rautenberg und Rogoll geben einen leicht verständlichen Einblick in die Transaktionsanalyse und viel praxisnahe Hilfestellung im Umgang mit den eigenen Psycho-Spielchen und denen der anderen.
Wie wir aus schmerzhafte Erfahrungen lernen können
26.06.2012 von: Michael Blochberger
Nach über fünf Jahren habe ich ihn gestern zum ersten Mal wiedergesehen: meinen Kollegen und ehemaligen Geschäftspartner Claus. Nachdem wir unsere damalige Zusammenarbeit im Streit beendet hatten, waren wir auf Distanz gegangen. Um so aufregender war es, mit ihm auf einen Kaffee verabredet zu sein. Nicht, dass ich großes Interesse an seinen neuen Erfolgsgeschichten gehabt hätte. Ich war einfach neugierig, wie ich nach den vergangenen Enttäuschungen und Verletzungen emotional auf ihn reagieren würde...
Emotionale Intelligenz ist eine andere Form von Klugheit
12.06.2012 von: Michael Blochberger
Wer einen kurzen und treffenden Überblick über die Bedeutung und den Wert Emotionaler Intelligenz sucht, findet ihn in diesem Video. Edgar M. Bölke, Moritz Stoepel und Dorothea Gädeke lesen Ausschnitte aus Golemans Bestseller und erklären die Hintergründe. Einerseits müssen wir lernen, unsere Emotionen mit Vernunft zu lenken, andererseits sollten wir die Vernunft von unseren Gefühlen mitbestimmen lassen. Im Idealfall verstehen sich beide Seiten als Team.
Vertrauen ist eine Oase im Herzen...
04.06.2012 von: Michael Blochberger
Am Donnerstag feiert unser Sohn seinen 15. Geburtstag und dieses Datum erinnert mich an die Tage, die meinem Leben eine völlig neue Richtung gegeben haben. Zum Einen änderte sich durch Pablos Geburt mein Privatleben, ich wurde Vater und wir drei eine echte Familie. Zum Anderen hatte ich wenige Wochen zuvor meine zweite Karriere begonnen und das Institut CIT gegründet, um Führungskräfte und Organisationen in ihrer Entwicklung zu coachen und zu trainieren. In den Tagen zwischen Firmengründung und Geburt las ich den damaligen Bestseller von Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz. Und dieses Buch war der Auslöser für eine weitere überraschende Erfolgsgeschichte.
Auftrag erfüllt – Erfolg als Bedrohung fürs System
15.05.2012 von: Miklas Wrieden
Auf dem Spielplatz lerne ich von meiner Tochter. Ihr Mut auf der Schaukel, sich hinzustellen und hoch hinaus zu schaukeln, geht mir tief ins Herz. "Guck mal, Papa!" Wir lachen uns an, stolz treffen sich unsere Blicke. Sie probiert ihre Grenzen aus. Das ist grad eine ihrer Aufgaben in unserem Familiensystem. Sie lernt, entwickelt ihr Bewusstsein und wächst an Herausforderungen. Mit so mancher Handlung fordert sie mich heraus. Dennoch, gelassen setzte ich mich an die Seite und beobachte sie, lange. Systematisch läuft dieser Prozess ab. Jedes Mal, wenn wir auf den Spielplatz gehen.
Entfaltung statt Profitmaximierung
14.05.2012 von: Paula Bemmann-Wöschler
In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Gruppe von sogenannten „Führungskräften“ in unserer Gesellschaft breit gemacht, die hauptsächlich ihr Eigeninteresse vertritt. Es gilt, in kürzester Zeit das Maximum für die eigene Person herauszuschlagen. Kollateralschäden werden bewusst in Kauf genommen und als marktgegeben, weg von der eigenen Verantwortung interpretiert, Profitmaximierung und Egoismus zum neuen Zeitgeist hochstilisiert. Sie sind unglaublich erfolgreich, diese Menschen, wenn man Erfolg – wie in unserer westlichen Gesellschaft – in Status, Einkommenshöhe, Titeln und prestigeträchtigen Ämtern mit millionenschweren Abfindungen und Pensionszusicherungen misst.
Suche dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten
01.05.2012 von: Michael Blochberger
Dieses Zitat von Konfuzius habe ich neulich retweetet, weil ich in diesen wunderbaren Worten die Lösung für einen Großteil unseres Elends sehe: Nicht Arbeit und Verpflichtungen an sich machen uns krank und unglücklich. Vielmehr ist es die Tatsache, dass wir uns täglich zwingen, etwas zu tun, worin wir keinen Sinn sehen. Aber wir besitzen alle die Fähigkeit, das, was wir tun, zu unserer Herzenssache zu machen:
Das System: Sich frei fühlen oder eingezwängt sein
20.04.2012 von: Miklas Wrieden
Ich fühle mich gut, wenn ich etwas selbstständig erreicht habe. Das fängt als Kind schon an, wenn ich bspw. die ersten Schritte alleine gehe. Den Stolz und das Glücksgefühl in den Augen meiner Tochter werde ich nie vergessen. Wir konnten uns gemeinsam über diesen Schritt in ihre Selbstständigkeit freuen. Es stärkte sichtlich ihr Selbstbewusstsein. Bestimmt ging es mir genauso, als ich klein war. Ich kann mich erinnern, dass ich zur Zeit meiner Pubertät angefangen habe, mir Gedanken über meine Selbstständigkeit zu machen. Und mir wurde bewusst, dass ich einen Teil aufgeben musste, um in einem System zu bestehen. Es war das System Schule. Klar, Struktur ist wichtig, damit ich Orientierung lerne. Nur, welches System passt zu mir? Passt überhaupt irgendein System zu mir?
Wer führt gewinnt
29.03.2012 von: Paula Bemmann-Wöschler
Nach Peter F. Drucker sehen es „nur wenige Führungskräfte ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ - Diese Erkenntnis, die wir als Zitat am Ende unseres EQ1-Trainings als Vorausschau auf EQ2 an der Wand des Trainingsraumes aufhängen, ist in Zeiten starker Dynamik, großer Marktkomplexität und hoher Freiheitsgrade aktueller denn je. Gilt der innere Anspruch erfolgreicher Führungskräfte doch nicht nur sehr guter Leistungsperformance, sondern auch der sinnvollen Mitgestaltung und dem persönlichen Glück.
Der Wert Emotionaler Intelligenz
25.03.2012 von: Michael Blochberger
Häufig werde ich von Unternehmen angesprochen, in denen erfahrene, bisher erfolgreiche Teams plötzliche Leistungsabfälle zeigen oder in heftige Konflikte geraten. Für viele sachorientierte Manager ist es schwer greifbar, wenn trotz perfekter Organisation und guter Marktbedingungen die Leistung nicht mehr stimmt. Im Umgang mit Emotionen fühlen sie sich unsicher und in ihrer Führungsrolle sind sie zu befangen, um die Lage objektiv beurteilen und lösen zu können. Also sucht man den Rat eines Experten, der im Umgang mit Emotionalität im Management besondere Erfahrungen besitzt.
Angst essen Seele auf
04.03.2012 von: Irene Heinen
Sonntagnachmittag, winterlich kalte -4˚ und Sonnenschein. Ich treffe eine Freundin, die ich seit einigen Wochen nicht gesehen habe. Monika wirkt niedergeschlagen und traurig auf mich, hat Ringe unter den Augen und ist blass. Ich bin erschrocken. Auf meine Nachfrage, wie es ihr geht, bekomme ich zunächst die Antwort „Alles okay“. Doch der Ton, ihr ganzer Körperausdruck signalisiert: Nichts ist okay! Also frage ich weiter nach, lasse nicht locker und schließlich bricht der Damm und Tränen fließen. Nein, es geht ihr nicht gut, sie ist seit 3 Wochen krank geschrieben und auch schon Monate regelmäßig bei einer Therapeutin. Diagnose Burn-out. Aber das sei ja nur so ein Modewort, jeder sei halt mal überarbeitet. Sie will nicht in eine Klapse, sie will es allein schaffen, sich nicht so anstellen. Einerseits ist sie fest entschlossen: morgen geht sie wieder arbeiten. Andererseits geht einfach nichts mehr.
Loyal oder integer?
19.01.2012 von: Michael Blochberger
In Jeans und offenem Sakko steht er vor mir, reicht mir die Hand zur Begrüßung. Sein Blick ist offen, aber unstet. Blitzschnell erfasst er die Details in der für ihn ungewohnten Umgebung. Kurzer Smalltalk am röhrenden Kaffeeautomaten, bevor wir mit den dampfenden Tassen in mein Giebelzimmer steigen. Sein Blick schweift durch die Glasfront in die Natur und kommt langsam zur Ruhe. “Wo Sie arbeiten, möchten andere gerne Urlaub machen!” In seinem Lachen schwingt eine Spur Schmerz und Sehnsucht mit. Und dann beginnt er zu erzählen…
Selbstbestimmt Prioritäten setzen!
26.11.2011 von: Michael Blochberger
Wie jedes Jahr ist der November mein arbeitsreichster Monat, aber dieses Jahr ist es besonders heftig: 15 Trainingstage in vier Wochen, machen 12 Tage für Seminarvorbereitung, Dokumentation und Anfahrten notwendig – Verwaltungsaufwand nicht gerechnet. Wo bleibt da die Freizeit für Erholung? Ganz ehrlich, da bleibt nix! Aber was kann ich tun, um nicht in die Stressfalle zu tappen?
Der Wert Emotionaler Intelligenz
17.11.2011 von: Michael Blochberger
In einem Telefoninterview wurde ich am Dienstag gefragt: "Was verstehen Sie unter Emotionaler Intelligenz?" Vor meinem inneren Auge lese ich den Chart aus unserem EQ-Training ab: "Emotionale Intelligenz heißt, seine Emotionen erfolgreich managen. Das heißt, erst wenn ich in meinen Gefühlen Sicherheit gefunden habe, kann ich auf die Gefühle anderer Einfluss nehmen," ergänze ich. "Und wie werde ich emotional intelligent?" fragt die Dame.
Gefühlsklug
17.11.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Was bringt mir Emotionale Intelligenz? In meinem Streben, erfolgreich meine Frau zu stehen, mich durchzusetzen, pünktlich meine Arbeitsaufgaben zu meistern, die irgendwie immer zu viele auf einmal sind, können aufkommende Gefühle der Überforderung, Zukunftsängste oder Schuldgefühle ganz schön nerven. Ich bin gestresst, muss durchhalten, funktionieren. Also Zähne zusammen beißen und Emotionen runter schlucken, sonst...
Kommunikation heißt in Beziehung sein
21.10.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal vor 80 Lehrern einen Vortrag halte. Geordert als Branchenfremdling, um neue Impulse einzubringen, zerbreche ich mir den Kopf, wie ich das Thema „Kommunikation mit schwierigen Schulleitungen“ am besten angehe. Erinnerungen an meine Schulzeit werden wieder wach. Zwar sind meine Erfahrungen mit Lehrern breit gefächert, sie sind aber eben nur aus der Schülerinnenperspektive.
Book or Bit
16.10.2011 von: Michael Blochberger
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. Wozu also ein Buch kaufen, wenn mir der Inhalt als E-Books sofort zur Verfügung steht?
It’s the Mind not the Money!
22.09.2011 von: Michael Blochberger
“Wie geht’s dir?” frage ich einen alten Bekannten, den ich auf der Straße treffe. “Ach, es könnte mir 10.000 Euro besser gehen!” ist seine Antwort. Es ist witzig gemeint, aber ich kann darüber nicht lachen. Ich habe ja nicht nach seinen Einkommensverhältnissen gefragt, sondern nach seinem emotionalen Befinden! Es stört mich, dass er, wie so viele Menschen in meiner Umgebung, seine Zufriedenheit so vom Finanziellen abhängig macht. Dabei kenne ich ihn als durchaus großzügigen Menschen mit anspruchsvollem Lebensstil. Gibt es da einen Zusammenhang zwischen permanenten Unzufriedenheit und mangelnder Bescheidenheit?
Glückspilz oder Pechvogel – wir haben die Wahl
22.09.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Es gibt Menschen, zu denen ich eindeutig nicht gehöre, die tatsächlich glauben, vom Schicksal besonders begünstigt zu sein. Sie gehen in ihrem Traumberuf auf, erfreuen sich bester Gesundheit, bewegen sich in einem tollen Freundeskreis und haben auch noch ihren Traumpartner gefunden. Alles, was sie anfassen, scheint sich in Gold zu verwandeln, sie strahlen eine Zufriedenheit aus, dass mir schlecht werden könnte – zumindest an Tagen wie heute.
Unser Leben im sozialen Jetlag
14.07.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Jeden Morgen das gleiche Szenario: Der Wecker klingelt immer um die gleiche Zeit. Mein Freund springt auf, ist voller Energie und Tatendrang und oben drauf auch noch gut gelaunt. Welch ein fulminanter Start in den Tag! Es tut mir fast weh beim Zuschauen. Denn ich quäle mich, verspüre überhaupt keinen Drang aufzustehen. Meine Augen sind wie zugeschweißt, ich fühle mich kraftlos und muss mich aus dem Bett wälzen, sonst schlafe ich sofort wieder ein. Nach Dusche und Kaffee erwachen allmählich meine Lebensgeister. Damit liege ich im Durchschnitt der Deutschen, die täglich kurz vor halb sieben aufstehen, rund zwei Stunden früher als ihr natürlicher Biorhythmus tickt.
Ich und die Zeit: Wer hat hier wen im Griff?
12.07.2011 von: Michael Blochberger
Auch ich zähle zu den Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen, sich häufig zu viel vornehmen oder sich im Alltag unter Zeitdruck setzen lassen. Dann werde ich unzufrieden mit mir selbst, manchmal sogar unerträglich – gerade weil ich diesen Zustand nicht mit meinem Bild von einem souveränen Trainer und Coach in Einklang zu bringen weiß. Um so wichtiger ist es für mich, auf Stresssituationen optimal vorbereitet zu sein.
Schweinemast und Weiterbildung
27.06.2011 von: Michael Blochberger
Letzte Woche in Mönchengladbach. Am Wochenende drei Tage in München. Morgen zwei Tage Organisationsentwicklung in Hannover. Zehn Arbeitstage in drei verschiedenen Seminarhotels. Da sind zwei Nächte im eigenen Bett wie Urlaub! Wäschewechsel, Handouts drucken, Medien checken, weiter geht’s…
Über den Umgang mit der Angst
16.06.2011 von: Michael Blochberger
An einer Frage in unserem Online-Test zur Emotionalen Intelligenz scheiden sich regelmäßig die Geister: Auf die Aussage “Ich bin frei von Angst” antworten die einen mit häufig oder immer, die anderen mit nie oder selten. Daraus schließen zu wollen, einige Menschen hätten im Gegensatz zu anderen keine Angst, ist natürlich Unsinn, denn alle Menschen haben Angst. Was diese polarisierende Frage aber abbildet, ist die Tatsache, dass die individuelle Wahrnehmung und die Einstellung zu unseren Ängsten eine entscheidende Rolle spielt.
Mein Anti-Stress-Tag, Versuch 1.0
15.06.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Gut gelaunt, weil mal wieder so richtig erholt nach den Feiertagen, sitze ich im Auto Richtung Baden-Baden. Nein, ich lasse kein schlechtes Gewissen aufkommen, weil ich das gesamte verlängerte Wochenende im Garten lesend verbracht habe. Heute beginne ich auch nicht gleich hektisch mit dem herum telefonieren und Termine vereinbaren, während ich nebenbei mit 190 Sachen über die Autobahn düse. Ich fahre nur – und das auch noch vorschriftsmäßig, denn diese verkürzte Woche habe ich zu meinen ganz persönlichen Anti-Stress-Tagen auserkoren. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht selbst umsetzen könnte, wobei ich andere unterstütze.
Herzenssache: Was ist wirklich wichtig?
08.05.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
„Wir leben länger, haben aber immer weniger Zeit.“, der Überleitungssatz des ZDFheute-Moderators brennt sich in meine Ohren. Ich habe längst vergessen, welche beiden Nachrichten diese Aussage miteinander verband, aber sie hallt in mir nach, findet Resonanz, weil ich mich erkannt fühle.
Survival of the Fittest
24.03.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Treffen sich zwei Planeten auf ihren Umlaufbahnen im All. Begrüßt der eine den anderen: „Mensch Erde, altes Haus! Lange nicht gesehen! Wie geht es Dir?“ Darauf die Erde hustend mit rauer Stimme: „Oh, mir geht’s wirklich ganz schlecht. Ich glaube, ich habe mir ‘nen Homo sapiens eingefangen.“ Der erste Planet winkt beschwichtigend ab: „Ach Du, halb so schlimm! Das gibt sich bald wieder!“
Optimismus zwischen Gut und Böse
22.03.2011 von: Michael Blochberger
In den Medien überschlagen sich die Hiobsbotschaften: Drohender Super-Gau im AKW Fukushima! Krieg in Libyen! Über 20.000 Opfer und 450.000 Obdachlose nach dem Tsunami in Japan! Die Welt scheint endgültig aus den Fugen zu geraten. Wird die Menschheit zum Opfer von verantwortungslosen Spinnern, skrupellosen Organisationen und unberechenbaren Naturkatastrophen? Ich spüre diesen Druck in meiner Brust, dieses Gefühl einer beklemmenden Ohnmacht in meinem Herzen. Es ist nicht leicht, in diesen Tagen optimistisch in die Zukunft zu schauen. Woher nehme ich die Freude und Energie, meine Dinge voranzutreiben?
Den Super-GAU vor Augen
16.03.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
Seit sechs Tagen schaue ich zu, aus sicherer Entfernung, fassungslos. Mein Hirn kann schon die Ausmaße des Erdbebens und des Tsunamis nicht be-greifen. Um die 10.000 Opfer sollen es werden, wahrscheinlich eher mehr, eine Zahl, so abstrakt, die als solche kein Gefühl bei mir hinterlässt. Erst die Einzelschicksale – wie z.B. die weinende Frau, die die Hand ihrer Tochter festhielt und ihr „Baby“ doch nicht halten konnte und jetzt hofft, ihre Tochter hat den Kampf in den Fluten wie sie überlebt – erst die Geschichten der Opfer lassen mich in Verbindung mit ihnen treten und irgendwie mit-fühlen.
Die Masche mit der Depression
01.03.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
War ich nicht zu hart? Ich habe ihn richtig provoziert. Und dabei leidet er doch ganz offensichtlich, fühlt sich ungeliebt, von den starren Strukturen um ihn herum am Verändern gehindert. „Ich kann das nicht oder es geht nicht, weil…“ – seine Aussagen erinnern mich an Cora mit ihrem „Ja, aber-Spiel“: Jedes Hilfsangebot verpufft, jeder Entscheidungsspielraum schrumpft auf einen Kubikmillimeter, jedes Aufzeigen von Konsequenzen zieht aggressive Resignation nach sich. Ich spüre Wut in mir aufsteigen. In was zum Teufel verwickle ich mich da gerade?
Es trifft immer die Falschen!
23.02.2011 von: Michael Blochberger
Gestern haben wir einen lieben Menschen verabschieden müssen, der immer für andere da war und an sich selbst zuletzt gedacht hat. Sie war engagiert bis zum Umfallen, hilfsbereit bis zu Selbstverleugnung und großzügig, wenn es um ihre Mitmenschen ging. Aber sich selbst hat sie nichts gegönnt, hat ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben geführt ohne Höhepunkte, ohne wirklichen Urlaub, ohne Herausforderungen und ohne echte Lebensträume. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod führte viele Menschen zusammen, die sich in der gemeinsamen Trauer die gleichen Fragen stellten: Warum sie? Warum wird eine so gutmütige Frau mitten aus ihrem Leben gerissen? Und hätten wir das verhindern können?
Pauschalisieren – Polarisieren – Frauen quoten
03.02.2011 von: Paula Bemmann-Wöschler
„Alle Jahre wieder…“, klingt es mir in den Ohren, als ich vor einigen Tagen im „Heute Journal“ den Bericht zur „Frauenquote“ sah. Mal wieder wird sie als „Universallösung“ für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für die Beseitigung des Fachkräftemangels, für den Anschub der Ganztags-Kinderbetreuung oder für die Einführung neuer Unternehmenskulturen propagiert. Mal wieder geschieht dies im Quoten heischenden Pro- und Contra-Stil. Mal wieder für mich völlig am eigentlichen Thema vorbei.
Die Chance zur Veränderung nutzen!
28.01.2011 von: Michael Blochberger
Gerade komme ich von einem zweitägigen Workshop zur Reorganisation einer Serviceabteilung zurück, den ich moderieren durfte. Nachdem die Mitarbeiterzufriedenheit und deren Zuverlässigkeit dramatisch gesunken waren, war der Bereichsleiter kurzerhand versetzt worden. 5 Service-Mitarbeiter und 1 Service-Assistentin bekamen nun die Chance, ihre Abteilung neu zu organisieren, mit allen Befugnissen, die dazu notwendig sind. Und das, was wir in den ersten zwei Tagen entwickelten, war mehr als ich zu träumen gewagt habe….
Produkt der Gene? Opfer der Erziehung? Oder selbstbewusst handeln?
13.01.2011 von: Michael Blochberger
Driving home for EQ2…
30.11.2010 von: Michael Blochberger
Alle Jahre wieder mache ich mich Anfang Dezember auf den Weg zum Jahres-Abschluss-Training Der Weg zur authentischen Führungskraft. Und immer wieder habe ich das Gefühl, nach Hause zu kommen! Das liegt nicht nur an dem liebevollen Seminarhaus, meinem inzwischen lieb gewonnenen Zimmer 8 und dem guten Essen unserer polnischen Köchin. Ich freue mich vor allem darauf, liebe und wohl vertraute Teilnehmer wieder zu sehen – zu hören und zu erleben, was sie inzwischen aus ihrem Leben gemacht haben.
Des Apfels Kern
11.11.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Von Martin Luther bis Stuttgart 21
11.11.2010 von: Michael Blochberger
Sinn und Unsinn von Vorurteilen
10.10.2010 von: Michael Blochberger
In den Fängen des Stresses – Rette sich, wer (noch) kann!
07.10.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Planungsstress für 2011
07.10.2010 von: Michael Blochberger
Die ersten Wochen im Herbst sind für meine Frau und mich die anstrengendste und stressigste Zeit im Jahr. Nicht, weil zwei Monate voller Trainingstermine bevorstehen, die einer professionellen Vorbereitung bedürfen – das ist für uns eine sehr erfüllende Arbeit. Viel zäher und unbefriedigender sind die zusätzlichen “saisonalen” Pflichten, wie die Vorbereitung der Steuererklärung oder die Terminplanung für die Seminare des kommenden Jahres, die Koordination der Trainerkollegen sowie Gestaltung, Produktion und Versand der neuen Seminarflyer.
Ursachen und Wirkung: Wenn Stress zu Burn-out führt
06.10.2010 von: Michael Blochberger
Das rote Tuch
09.09.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Hurra! – Wir leben noch!
03.09.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Von Grizzlys nach dem Mittagsschläfchen gefressen zu werden, wäre einmal eine ganz andere Erfahrung des Sterbens. Man ginge, so schwadronierten wir noch ganz benommen nach unserer Bären-Begegnung in live, dann ganz natürlich in den Kreislauf des Lebens ein. Fast fühlten wir uns Eins mit der wilden, atemberaubenden Natur um uns herum: Geboren, um Beute zum Überleben zu machen oder eben selbst zur Beute anderer zu werden. Diese Vorstellung faszinierte uns regelrecht und war irgendwie cooler als unfalltot zwischen Trümerteilen oder zerfallend zwischen Medizinschläuchen zu enden. Aber der Reihe nach.
Der Hass der Unzufriedenen
03.06.2010 von: Michael Blochberger
Neue Freunde
03.06.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Meine Herausforderung in punkto Disziplin
16.04.2010 von: Michael Blochberger
Eine meiner Strategien ist es, jeden Monatsanfang einen neuen EQ-Newsletter herauszubringen. In der Praxis gibt es aber immer wieder Gründe, die uns zum Taktieren zwingen: So haben uns die Osterferien dazu bewogen, den Newsletter-Versand um eine Woche zu verschieben. Und diese Woche hat sich der Versand nochmals verzögert, weil ich aufgrund schlechter Wetterbedingungen und des Vulkanausbruchs auf Island zwei Tage auf europäischen Flughäfen verbringen durfte. Wer die Newsletter der letzten Monate aufmerksam verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass das häufiger der Fall war als früher. Und dafür gibt es einen ganz besonderen Grund.
Die Sehnsucht in mir
14.03.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Was habe ich mich gewunden und davor gedrückt, endlich mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Leiten habe ich mich lassen von den Ideen und Angeboten zur Zusammenarbeit anderer. Immer stand meine finanzielle Grundsicherung im Vordergrund. Dabei hatte ich es schon seit Jahren gespürt: In mir steckt mehr, als ich bisher nach außen transportieren kann und es gibt mehr als ich bisher lebe. Aber wie finde ich nur heraus, was ich wirklich will, für was ich brennen kann und was mich motiviert, auch Durststrecken und Misserfolge durchzustehen ohne gleich alles hinzuschmeißen.Ich war der Ansicht, dass ich einfach zu viele Interessen habe, um mich festzulegen? Will ich auf allen Hochzeiten mittanzen, muss ich mich einfach nur stärker disziplinieren. Also begann ich damit, meine Tage stärker zu strukturieren, To-do- und Prioritäten-Listen anzulegen, mich zu zwingen, unliebsame, aber notwendige Arbeiten auszuführen. Das Ergebnis: Meine Unzufriedenheit und Unlust stieg ins Unermessliche und meine Effizienz fiel ins Bodenlose.
Danke! Ich hatte vergessen, ein Teil der Natur zu sein.
07.03.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Es ist Samstagabend und ich fahre nach Hause zurück. Unglaublich, es hat keine 24 Stunden gedauert und hunderte Autobahnkilometer sind wieder frei. Winzige weiße Häufchen an den Auf- und Abfahrten erinnern nur noch wage an das Schnee- und Eischaos von heute Nacht bzw. heute morgen. Was für eine Leistung (!), die unerwähnt bleiben wird, weil wir sie als selbstverständlich ansehen.
→ weiterlesenDie Kraft der Lebensvision
04.03.2010 von: Paula Bemmann-Wöschler
Die andere Seite der Medaille
16.02.2010 von: Michael Blochberger
Ich bin von ganzem Herzen Trainer. Vor allem wenn Seminare so laufen wie unten beschrieben. Wenn Teilnehmer ihr Herz in die Hand nehmen, ihre Ängste und Frustrationen abschütteln und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Dann ist dieser Beruf eine Erfüllung, weil es eine Bereicherung ist, zu sehen mit welcher Leichtigkeit Menschen über sich selbst hinauswachsen können, um ihr Glück zu finden.
Krieg zum Fest der Liebe?
16.12.2009 von: Michael Blochberger
Ich weiß gar nicht mehr, was ich dazu fühlen soll. Da schicken wir Soldaten nach Afghanistan, um “Frieden und Freiheit” zu sichern und tun jahrelang so, als ob das eine ganz harmlose und menschenfreundliche Aktion sein könne. Dann werden auf Wunsch eines deutschen Befehlshabers zwei von den Taliban gestohlene Tanklastzüge bombardiert und Exminister Jung bestreitet, dass dabei auch Zivilisten ums Leben kamen.
Mitgefühl für Robert Enke
12.11.2009 von: Michael Blochberger
Robert Enke, die Nr. 1 im Tor der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Dienstag das Leben genommen. Weil er glaubte, als Vorbild und Leistungsträger keine Schwäche zeigen zu dürfen, ist er am Widerspruch zwischen dem Leistungsdruck und seinem Selbstbild zerbrochen. Was uns an diesem tragischen Tod so sehr bewegt, ist nicht nur das Schicksal dieses Mannes und seiner Frau. In seiner Verzweiflung erkennen wir auch unser eigenes Leid: Auch wir stehen unter Leistungsdruck und glauben, uns keine Schwächen erlauben zu dürfen. Auch wir spielen nach außen oft den Starken und zweifeln im Stillen an uns selbst.





