CIT-Consult Emotion-Blog

Planungsstress für 2011

07.10.2010 von: Michael Blochberger

Die ersten Wochen im Herbst sind für meine Frau und mich die anstrengendste und stressigste Zeit im Jahr. Nicht, weil zwei Monate voller Trainingstermine bevorstehen, die einer professionellen Vorbereitung bedürfen – das ist für uns eine sehr erfüllende Arbeit. Viel zäher und unbefriedigender sind die zusätzlichen “saisonalen” Pflichten, wie die Vorbereitung der Steuererklärung oder die Terminplanung für die Seminare des kommenden Jahres, die Koordination der Trainerkollegen sowie Gestaltung, Produktion und Versand der neuen Seminarflyer.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich nervt es immer besonders, wenn ich merke, wie abhängig ich von Kollegen, Geschäftspartnern und Lieferanten bin. Solange ich mich selbst organisieren kann, läuft alles am Schnürchen, aber wenn ich ein Netzwerk von Menschen und Firmen koordinieren soll, die alle ihre eigenen Prioritäten setzen, nützt mir das alles nichts. Da warte ich wochenlang auf ein Angebot, da lassen Terminzusagen auf sich warten, da fehlen die versprochenen Bilder oder Texte und mit jeder Verzögerung verschieben sich die folgenden Arbeitsschritte. Ich merke, Abhängigkeit und Ohnmacht bereiten mir extremen Stress. Gut, dass ich die schlimmsten Wochen bald wieder hinter mir habe. Die Seminartermine stehen ja schon!

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