CIT-Consult Emotion-Blog

Die andere Seite der Medaille

16.02.2010 von: Michael Blochberger

Ich bin von ganzem Herzen Trainer. Vor allem wenn Seminare so laufen wie unten beschrieben. Wenn Teilnehmer ihr Herz in die Hand nehmen, ihre Ängste und Frustrationen abschütteln und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Dann ist dieser Beruf eine Erfüllung, weil es eine Bereicherung ist, zu sehen mit welcher Leichtigkeit Menschen über sich selbst hinauswachsen können, um ihr Glück zu finden.

Aber es gibt auch die Seminare, in denen das nicht wirklich gelingt… Wenn Seminarteilnehmer sich nur ihrem Selbstmitleid hingeben, sich vor lauter Angst in ihren alten Vorurteilen verbeißen und andere für ihr selbst gemachtes Elend verantwortlich machen wollen. Dann wird der Beruf des Trainers anstrengend, weil ich zwischen meinem Anspruch und dem Widerstand der Teilnehmer einen Kompromiss finden muss. Dann heißt das für mich, auch mit kleinen Schritten zufrieden zu sein. Als Trainer muss ich lernen, demütig zu sein, Milde walten zu lassen, mein Herz nicht zu verschließen vor denen, die sich noch nicht trauen, einen Schritt allein zu gehen. Das ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Den Menschen so zu akzeptieren, wie er ist, und zu sagen: Ich weiß, du könntest auch anders, aber du musst deinen Weg selber finden und wenn du noch Zeit dafür brauchst, dann ist das OK so…

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