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10 unschlagbare Argumente für mehr Empathie in der Führung

04.09.2017 von: Gastautorin Claudia Heipertz

Kürzlich las ich in einem Artikel der WirtschaftsWoche von den 10 Nachteilen des Mitgefühls. Im weiteren Verlauf des Artikels werden dann die 10 Nachteile der „Empathie“ aufgeführt. Ich war irritiert, weil mir nicht klar war, worauf sich die Nachteile genau beziehen. Erst nachdem ich mir diesen Beitrag genauer ansah, erkannte ich, dass sich die Autorin des Beitrages offenbar auf empathischen Stress, also auf Mitleid bezog.

Da dieser Bereich viel komplexer und in Zukunft immer wichtiger werden wird, möchte ich mit meinem heutigen Artikel etwas mehr Licht in das begriffliche Durcheinander bringen. Ich werde die Nachteile des oben genannten Artikels widerlegen und damit 10 unschlagbare Argumente für mehr Empathie in der Führung, in Wirtschaft und in der Gesellschaft liefern.

Begriffliche Klärung Empathie

Da diese Begriffe immer wieder Anlass für Missverständnis geben, möchte ich zunächst auf die einzelnen Begriffe eingehen:

  • Empathie ... ist die Fähigkeit und die Bereitschaft, die innere Welt und die Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person/Gruppe zu erkennen und sie zu verstehen. Dieses Verstehen kann auf kognitive, emotionale und soziale Weise erfolgen und ist zunächst einmal neutral.
  • Emotionale Empathie ... ist das, was allgemein unter Mitgefühl verstanden wird. Es ist die Fähigkeit emotional nachzuempfinden, wie  sich ein anderer Mensch fühlt. Hier sind nicht nur die Spiegelneuronen am Werk, sondern wir wenden uns auch einem anderen aktiv zu. Wir sehen jemanden Weinen, spüren seine Traurigkeit und können emotional nachempfinden, wie er sich fühlt.
  • Kognitive Empathie ... ist die Fähigkeit, sich gedanklich in die Welt eines anderen Menschen hineinzuversetzen. Die Welt des anderen wird in ihrer Bedeutung für diesen Menschen nachvollzogen. Hier werden besonders die Motive, Gedanken und Absichten einer Person erkannt. Diese Fähigkeit wird zum Beispiel im Profiling oder im Marketing genutzt. In diesem Bewusstseinsexperiment kannst du dieses bewusste Nachempfinden auf kognitiver Ebene ausprobieren.
  • Soziale Empathie ... ist die Fähigkeit das Verhalten und die Reaktionen einer Gruppe von Menschen einzuschätzen und nachzuempfinden. Es ist also eine vom Ich auf das Wir ausgedehnte Form der Empathie. Besonders nützlich ist diese Form der Empathie im Mannschaftsport, in der Führung und in der Politik.
  • Mitleid ... ist die gefühlte Anteilnahme an dem Schmerz oder Leid einer anderen Person. Hier wird das Gleiche empfunden, wie das Gegenüber empfindet. Diese Form von Mitempfinden löst Stress aus, weil hier die Fähigkeit  sich gegen Erwartungen/Bedürfnisse abzugrenzen fehlt. Ein Mitleidender bewertet den Schmerz des anderen als negativ. Hier liegt eine unbewusste Abwehr gegen Schmerz vor. Zudem bezieht er oder sie das beobachtete Leid häufig auf ein selbst erfahrenes Leid. Er sieht jemanden Weinen und erinnert sich an sein eigenes Leid von vor einer Woche. So fühlt der Mitleidende nicht wirklich mit dem anderen mit, sondern bleibt in seiner eigenen Geschichte stecken.


Diese Unterschiede kennen die wenigsten Menschen. Sogar Fachleute sind sich über die Definitionen nicht immer einig. Ich finde es hilfreich, sie klar voneinander trennen zu können. So wird es leichter, die einzelnen Bereiche zu stärken und eine bewusste Wahl für die eine oder andere Form der Empathie zu treffen. Nicht jede Situation erfordert emotionale Beteiligung. Wir können auch empathisch Handeln, ohne innerlich wegzufließen.

Umgangssprachliche Verwendung

Vor diesem Hintergrund vermute ich, dass die Autorin des Artikels in der WirtschaftsWoche dieser kleinen sprachlichen Ungenauigkeit aufgesessen ist. Denn in der Umgangssprache werden Empathie, Mitgefühl und Mitleid häufig synonym verwendet. Sie bezieht sich in ihrem Artikel sehr wahrscheinlich auf die Stress auslösende Empathie – also Mitleid.

Diese sprachliche Ungenauigkeit hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass Empathie häufig als weicher Faktor angesehen und in vielen Führungsetagen nicht richtig ernst genommen wird. Dort wird sie gleichgesetzt mit der Emotionalität, die bei Mitleid zu beobachten ist. Oder es wird die übergriffige Fürsorge mancher Menschen damit verbunden, die bei Mitleid gelegentlich zu beobachten ist.

Vor diesem Hintergrund sind die 10 Nachteile der Empathie in dem Artikel der WirtschaftWoche genau genommen die 10 Nachteile des Mitleids.

10 unschlagbare Argumente für mehr Empathie

In dem genannten Artikel wird Empathie aus dem Kontext der emotionalen Intelligenz (EI) herausgenommen. Die Autorin bezieht sich dabei auf mehrere Studien, die jedoch nicht verlinkt sind. Sie führt unter anderem die Studie von Prof. Dr. Tania Singer auf, verwendet aber die Begriffe anders, als es Prof. Singer tut. Wenn du nicht die ganze Studie lesen möchtest, bietet dieses Video in der Mediathek von Scobel einen guten Einblick. Die Studie wurde begleitend zu einem dreistufigen Training in den Bereichen Achtsamkeit, Empathie und mentalen Fähigkeiten erstellt. Mit letzterem ist besonders der Blick von oben auf die Situation gemeint. Das ist die Instanz des Beobachters – eine wichtige Entscheidungsinstanz in uns.

In dem Artikel in der WirtschaftsWoche wurden Empathie und Mitgefühl völlig aus dem Zusammenhang der Studie herausgenommen. Ich glaube jedoch, dass alle drei Kompetenzen nicht isoliert voneinander betrachtet werden können  bzw. sollten. Damit möchte ich betonen, dass Führungskräfte eine Kombination aller drei Bereiche – Achtsamkeit, Integrität und Empathie einschließlich sozialer Kompetenzen nutzen sollten, um so eine positive Unternehmenskultur zu gestalten.

Ich erlaube mir nun, zu jedem Argument in dem genannten Artikel ein Gegenargument für mehr Empathie in den Führungsetagen moderner Unternehmen aufzuführen:

1. Empathie stärkt

Richtig angewandt ist Empathie stärkend für alle Beteiligten. Entgegen Punkt 1 (Empathie laugt aus) in besagtem Artikel laugt Empathie nur dann aus, wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, seine eigenen Grenzen zu wahren. Das kann passieren, wenn ein Mensch Mitleid empfindet. Sobald wir uns bewusst machen, dass es sich bei dem Leidenden um einen anderen Menschen mit einer eigenen Welt handelt und danach handeln, laugt Empathie nicht aus. So sollte Empathie im Umgang mit Mitarbeitern immer eine bewusste Entscheidung sein und kein unbewusstes zum anderen Hinschmelzen.

Wer diese Grenze auf emotionaler Ebene noch nicht ziehen kann, ist gut bedient, sich der kognitiven Empathie zu bedienen. Diese hält ein bisschen mehr Distanz und kann gleichzeitig dem anderen den Raum geben, den er benötigt. Das stärkt die Bindung und führt sogar Energie zu.

2. Empathie verbindet

Somit ist Punkt 2 des Artikels (Empathie macht einsam) gleichsam widerlegt. Denn Empathie macht nur dann einsam, wenn wir uns emotional verausgaben. Das ist nur dann möglich, wenn wir keine klare Grenze zwischen dem Ich und dem Du ziehen können. Es muss also zunächst Klarheit über die eigene Identität bestehen, damit das Du als anders wahrgenommen werden kann. In diesem Bereich gibt es für jeden einzelnen noch viel zu erforschen. Hier leistet die Achtsamkeitspraxis gute Dienste, weil sie trainiert, etwas mehr Distanz zu den Erlebnissen zu bekommen.

Wer viel mit Menschen zu tun hat, ist zudem gut beraten Selbstempathie zu erlernen. So stellt er zuerst eine Verbindung zum eigenen Inneren her. Auf diese Weise kann auch im empathischen Hinwenden zu anderen mehr bei sich bleiben. Gelingt es einem Menschen, sich einerseits seiner selbst bewusst zu bleiben und andererseits mit dem anderen präsent zu sein, entsteht Nähe – also eine emotionale Verbindung.

3. Empathie erzeugt Vertrauen

In dem genannten Artikel heißt es unter Punkt 3 „Empathie erzeugt Abwehr“. Richtig müsste es heißen „Mitleid“ oder „ungewollte Fürsorge“ erzeugen Abwehr.

In dem Artikel wird ein Beispiel genannt, in dem sich ein empathischer Vorgesetzter gegenüber anderen Mitarbeitern ungerecht verhält. Diese Aussage ist über den Kamm geschoren. Die Autorin geht hier scheinbar davon aus, dass es sich bei der Führungskraft um einen unbewussten Menschen ohne Wahl und Werte handelt. Hat diese sich jedoch bewusst dazu entschieden, die Werte Gerechtigkeit und Güte gleichermaßen zu leben, ist eine solche Situation wenig wahrscheinlich. Der Faktor Werte wurde in dem Artikel völlig außer acht gelassen.

Empathie macht in Verbindung mit Achtsamkeit und Ethik in höchstem Maße authentisch und klar. Menschen, die sich in diesen Bereichen schulen, zeigen zudem einen hohen Grad an Verantwortungsbewusstsein. Durch diese Integrität entsteht Glaubwürdigkeit und in der Folge Vertrauen.
 
4. Empathie fördert sowohl Männer als auch Frauen

Unfassbar, dass der Artikel von einer Frau verfasst wurde. Punkt 4 in dem Artikel lautet „Empathie behindert Frauen“. Sorry, aber das ist Bullshit!

Es müsste lauten „Mitleid“ und „übergriffige Fürsorge“ behindern Menschen. Hier geht es ebenfalls wieder um unklare Grenzen. Menschen, die mitleiden und deshalb versuchen das Leid des anderen zu bekämpfen, nehmen keine Grenzen wahr. Dadurch sind sie mit ihrer Energie nicht bei sich, sondern beim anderen. Das männliche Pendant hierzu ist übrigens der „Kümmerer“. Es ist also kein ausschließlich weibliches Problem. Diese Menschen haben die Begabung, der emotionalen Einfühlung. Ihnen fehlt die Fähigkeit der Abgrenzung, um in den vollen Genuss der sozialen Interaktion zu kommen. Weil sie nicht gut mit Grenzen umgehen können, sind sie selten in Führungspositionen anzutreffen.

Damit Empathie als Führungsinstrument eingesetzt werden kann, sollten neben der emotionalen auch die kognitive und soziale Empathie gefördert werden – und nicht zu vergessen die Entscheidungskompetenz. Dann profitieren alle Beziehungen davon und wir können dieses leidige Genderthema endlich abhaken!

5. Empathie schenkt Freiräume

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass den Beispielen in dem Artikel jegliche Entscheidungs- oder Wahlfreiheit fehlen. Es mag sein, dass wir Menschen im unbewussten Modus so reagieren, jedoch ist auch das eine Frage der Werte. Ich löse auf. In dem Artikel heißt der Punkt 5 „Empathie manipuliert“. In den Beispielen wird versucht, das unbewusste Verhalten durch zu viel stressbeladene Empathie – also Mitleid – als Argument gegen unseren freien Willen anzuführen.

Wer seine Werte ins Boot holt, und das sehe ich in der Führung als unerlässlich an, läuft weniger Gefahr irgendwelchen unbewussten Mustern auf den Leim zu gehen. Wird Empathie zusammen mit Achtsamkeit praktiziert, steigt das Bewusstsein für solche Abläufe. Ist sich eine Führungskraft auf diese Weise ihrer selbst bewusst, wird sie Empathie nicht nach persönlichen Präferenzen, sondern da schenken wo sie benötigt wird.

Empathie macht nicht weich und ungerecht, wie in dem Artikel beschrieben. Hier ist wieder Mitleid gemeint. Empathie – insbesondere kognitive und soziale – öffnen den Raum und schenken Freiheit, in der alle ihren Platz finden.

6. Empathie überwindet Unterschiede

Punkt 6 (Empathie grenzt aus) hat mich wie die beiden vorherigen Punkte fast an meine Grenzen gebracht. Denn was dort geschrieben steht, widerspricht all meinen Erfahrungen. Es mag sein, dass unsere Empathie nicht alle in gleichem Maße umfassen kann. Das liegt aber nicht an der Ähnlichkeit. Sobald wir mehr über einen Menschen erfahren – ihn in seiner Geschichte kennenlernen – können wir ihn besser verstehen und uns in ihn einfühlen. Ich sehe hier wiederum unbewusstes Verhalten und konnte dem Artikel nicht entnehmen, auf welche Studie sich die Autorin bezieht.

Ich verstehe empathische Führung als Kompetenz, die ein hohes Bewusstsein beinhaltet. Das heißt kein „Empathic Leadership“ ohne „Mindfulness“. Empathie ist nicht nur eine Fähigkeit oder ein Tool, das eingeübt wird. Sie wächst mit ihrer Anwendung und kann sowohl als Haltung als auch als Wert (Güte/Barmherzigkeit) gelebt werden. So überwindet sie alle Unterschiede.

7. Empathie begünstigt Integrität

Punkt 7 (Empathie begünstigt Korruption) schlägt dem Fass den Boden aus. Ich bin sprachlos über diesen Punkt. Es ist wahr, dass Empathie das Wir-Gefühl stärkt. Es mag auch sein, dass sich dadurch Grüppchen im Unternehmen bilden, die als Zellen eine bestimmte Geistesprägung einnehmen. Sprachlos macht mich, dass Wahlfreiheit und werteorientierte Handeln völlig unberücksichtigt blieben. In einer komplexen Welt, wie der unsrigen machen solche isolierten Herangehensweisen wenig Sinn. Wir müssen alle Faktoren mit einbeziehen, die für das gewünschte Ergebnis  relevant sein können. Ich kann nur staunen, dass hier mal eben in einem Wisch dem Menschen die Intelligenz und das Verantwortungsbewusstsein abgesprochen werden.

Korruption ist ein Hinweis auf nicht gelebte Werte. Wer in seinem Unternehmen eine wertezentrierte Unternehmenskultur etabliert, braucht sich hierüber kaum Gedanken zu machen. Wird Empathie als Wert gelebt, ist Integrität im eigenen Team und gegenüber dem Unternehmen die natürliche Folge.

8. Empathie ist ein fairer Ratgeber

In dem genannten Artikel wird unter Punkt 8 (Empathie ist kein fairer Ratgeber) angeführt, dass Menschen intuitiv von einem leidgeprüften Vorgesetzten, mehr Empathie erwarten. Gemeint ist, dass sie von ihm mehr Mitgefühl erwarten. Über dieses Thema könnte ich einen eigenen Artikel schreiben, weil das, was hier angesprochen wird, ein Schattenthema betrifft. Es geht aber nicht um den Schatten der Empathie. Gemeint ist der Schatten der Macht. Dieser bewertet Ohnmacht und Leid als Schwäche und muss diese im Gegenüber bekämpfen. Ihm fehlt die Fähigkeit, Ohnmacht bei sich und anderen zuzulassen und einzufühlen, weil das nicht dem gewünschten Selbstbild entspricht. Das Verhalten des hier beispielhaft genannten Vorgesetzten zeigt das Gegenteil von Empathie.

Hier zeigt sich wieder, wie groß die Verantwortung von Führungskräften (und auch von Eltern) tatsächlich ist. Wir können nur in dem Maße empathisch mit anderen sein, in dem wir uns selbst „verstanden“ und „eingefühlt“ haben. Das heißt, es sind beide Kompetenzen zu entwickeln – die emotionale und die kognitive.

Dann ist Empathie ein fairer Ratgeber!

9. Empathie wird unterschätzt

Langsam fängt es an, mir Spaß zu machen. Punkt 9 des Artikels besagt, dass Empathie überschätzt wird. Die Autorin spricht an, dass Faktoren wie Intelligenz und Fachwissen wichtiger für das Fortkommen seien als Empathie. Sie führt weiter aus, dass emotionale Elemente zu hoch gehandelt würden. Hier werden sowohl die kognitive, als auch die soziale Komponente der Empathie völlig außer Acht gelassen.

Dem sei noch hinzuzufügen, dass alle Bereiche der Empathie zusammen mit den kommunikativen und sozialen Fähigkeiten die emotionale Intelligenz ausmachen. Gute soziale Kompetenzen verbinden Menschen, begeistern Mitarbeiter und Kunden und machen das Miteinander zu einem angenehmen Erlebnis. Empathie ist ein Oxytozinbooster (Oxytozin ist das Bindungshormon) also ein Glücklichmacher erster Güte!

Empathie wird daher eher unterschätzt als überschätzt.

10. Empathie hat Köpfchen

Puh… Das auch noch! Die Autorin beschreibt unter Punkt 10, dass der Empathie der Verstand und die Kraft fehlt, Lösungen zu finden. Damit lässt sie alle Lösungen außen vor, die sich durch kognitive und soziale Empathie finden lassen. Verstehen kann sowohl kognitiv als auch emotional erfolgen. Übrigens sind es häufig die kognitiv empathischen Fähigkeiten, die Trends vorhersehen und Erfindungen ermöglichen. Es gäbe zudem keine Wirtschaft ohne Empathie. Denn nur weil wir Bedürfnisse in anderen erkennen können, gibt es Produkte und Dienstleistungen.

Kognitive Empathie schaut tief in die menschliche Seele. Sie ist in der Lage, weit über die Grenzen hinaus, Zusammenhänge zu verstehen, die die Ratio nicht erkennen kann. Gleichwohl sollten wir bei allem unseren Verstand einschalten. Vor allem, wenn wir Führungskraft, Unternehmer oder Meinungsführer sind.

Fazit:

Schau dir immer das große Ganze von oben an und überlege dir, welches Resultat du erreichen willst. Damit beziehe ich mich auf das ausschnittweise Zitat der Studie von Prof. Singer. Schauen wir uns nur ein Puzzleteilchen an, bleiben wir in unserer Wahrnehmung auf diesen Ausschnitt begrenzt. Menschen sind vielschichtig. Manchmal müssen wir von oben auf die Welt schauen – aus der Box heraus treten. Wir sind so viel mehr als unbewusste Verhaltensweisen und Triebe. Wir haben ein Bewusstsein und dieses können wir so oder so einsetzen.

Wollen wir eine humane Wirtschaft und Welt? Dann dürfen wir Achtsamkeit und Empathie nicht getrennt von Ethik betrachten. Alles drei verbindet uns mit unserer Menschlichkeit und somit auch miteinander!

 

Wir danken für die freundliche Genehmigung. Im Origanal veröffentlicht auf Claudia Heipertz – Wahrnehmungsguide

 

 

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