CIT-Consult Emotion-Blog

Veränderung braucht Ortswechsel

29.08.2013 von: Michael Blochberger

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Unser Alltag besteht zu einem großen Teil aus Ritualen, in denen wir Sicherheit finden: Wir nehmen immer den selben Weg zur Arbeit, setzen uns im Meeting gern auf den angestammten Platz oder fahren immer an den selben Urlaubsort. Unser Gehirn entscheidet sich gern für das, was es schon kennt, weil das wenig Risiko birgt und Erfolg verspricht. Was aber, wenn der Erfolg ausbleibt und neue Entscheidungen notwendig werden?

Wer Veränderung sucht, muss neue Wege einschlagen, um die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen zu können. Das hilft, unsere natürliche Bequemlichkeit zu überwinden und fördert unsere Kreativität. So banal es klingt, aber das beginnt schon damit, dass ich einen anderen Weg zur Arbeit nehme, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahre.

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, die Sitzordnung in Meetings aufzulösen oder an Stehtischen zu tagen. Durch wechselnde Positionen werden die Teilnehmer gezwungen, ihren "Standpunkt" zu verlassen und ein Problem einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Schon der kleinste Ortswechsel regt unser Gehirn zu neuer Wahrnehmung und neuem Denken an, darin sind sich alle Neurowissenschaftler einig.

Auch in der Weiterbildung ist ein Ortswechsel von entscheidender Bedeutung für Lernbereitschaft und Nachhaltigkeit. Seminare und Workshops in firmeneigenen Räumen sind nicht geeignet, echte Lernerfolge zu erzielen oder Neues zu entwickeln, weil die Umgebung durch Routine und Verpflichtungen zu belastet ist. Wer frei sein will für neues Denken und neue Erfahrungen, braucht eine unbeschwerte Umgebung und unbekannte Mitstreiter, wie es nur in offenen Seminaren gegeben ist. Hier entstehen neue Impulse und Ideen, erst hier wird ein offenes, unvoreingenommenes Feedback möglich.

Wer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Visionen ist, wer in einer privaten oder beruflichen Krise steckt, wer am Scheideweg seines Lebens steht, einem Burn-out vorbeugen oder einfach seine Resilienz stärken will, der braucht sogar noch mehr Abstand zu seinem Alltag, um grundlegende Veränderungen zu ermöglich.

Als Teilnehmer wie als Trainer fand ich es immer unerträglich, in den Pausen eines intensiven Trainings in den hektischen Betrieb eines Tagungshotels entlassen zu werden. In Momenten, in denen ich Stille brauche, um neue Erfahrungen sich setzten zu lassen, wirken laute Menschengruppen wie eine seelische Vollbremsung. Deshalb bin ich seit Jahren auf der Suche nach besonderen Orten, die für Besinnung und Selbstfindung förderlich sind.

In der "Villa des Lichts" auf der Kanarischen Insel La Palma haben wir einen Ort gefunden, der das alles möglich macht. In absoluter Alleinlage an der westlichen Steilküste in 300 m Höhe ist ein naturverbundenes Arbeiten gar nicht zu verhindern. Das subtropische Klima mit ganzjährigen Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad ermöglicht auch im Winter ein unbeschwertes Arbeiten unter freiem Himmel. Im unbändigen Kontrast zwischen schattigen Kiefernwäldern und schroffen Vulkankratern, frischen Passatwinden und der wilden Brandung des Atlantik erleben wir uns selbst als Teil der Natur, um die Sinne zu öffnen und eigene Ressourcen zu entdecken.

Hier macht Selbsterfahrung Spaß, wird Selbstreflexion mühelos und erholsam. In den Wintermonaten von Mitte Dezember bis Mitte Februar biete ich an diesem traumhaften Ort Einzel- oder Paar-Coaching an. Und vom 7. bis 14. Januar 2014 wird hier erstmalig das Training "SinnesWandel Eine Reise zur kreativen Kraft der Elemente" stattfinden. Auf dieser unverfälschten Insel werden wir Gelassenheit und Zufriedenheit in uns wieder entdecken und uns selbst auf ganz natürliche Weise kennenlernen. Ein Ortswechsel, der auch tiefgreifende Veränderungen leicht macht.

 

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