Emotion-Blog
Ich stellte mir vor, wie all die verschiedenen Themen und Gedanken, die mich gerade bewegten, in Form der Sandkörner über meinen Fuß kullerten. Sie verschwanden in der Masse des Sandes und ich fand sie nicht wieder. Ich hätte sie farblich markieren oder ihnen Nummern geben, Spiegelstriche machen und andere systematische Überlegungen anstellen können. Ich ließ sie in diesem Moment einfach in das große Ganze purzeln. Die Max-Planck-Forscherin Tania Singer versucht das Geheimnis des menschlichen Mitfühlens und der Resonanz von Gehirnen zu entschlüsseln. Es ist Samstagabend und ich fahre nach Hause zurück. Unglaublich, es hat keine 24 Stunden gedauert und hunderte Autobahnkilometer sind wieder frei. Winzige weiße Häufchen an den Auf- und Abfahrten erinnern nur noch wage an das Schnee- und Eischaos von heute Nacht bzw. heute morgen. Was für eine Leistung (!), die unerwähnt bleiben wird, weil wir sie als selbstverständlich ansehen.
Interview mit Joachim Hilbert
17.05.2013
von:
Michael Blochberger
Leben ohne Limit – sein Blog für Selbstbewusstsein & Persönlichkeit überzeugt durch ein sauberes Design und inspirierende, tiefsinnige Beiträge. Innerhalb weniger Monate hat Joachim Hilbert ein viel besuchtes Portal geschaffen, in dem Therapeuten und Coachs über ihre Lebensentwürfe und Erfahrungen berichten. Hier gibt er Einblick in sein Leben und seine Ambitionen.
Gefühle in Worte gießen
08.05.2013
von:
Michael Blochberger
Ich sitze am Rechner und grüble, wie ich meinen neuen Blog beginnen soll, da kommt eine Kommentar auf Facebook: "Wundervoll und authentisch geschrieben mit Herz und Verstand." schreibt eine FreundIn "Danke für diesen Beitrag, Michael." Solch liebe Rückmeldungen sind Balsam für meine Seele. Schließlich ist es mir wichtig, dass meine Botschaften auch ankommen. Aber es ist nicht so einfach, wie es sich liest. Häufig ist es ein mühsamer Prozess, bis es mir gelingt, meine Gefühle gedanklich zu erfassen und in stimmige Worte bringen.
Wer treibt mich da? Innere Antreiber über „Coaching mit Pferden“ entdecken und verändern
01.05.2013
von:
Irene Heinen
Kennen Sie das? Gerade noch war alles prima. Sie haben sich gut gefühlt und waren entspannt. Dann im nächsten Moment und scheinbar völlig grundlos ändert sich das und plötzlich fühlen Sie sich gestresst und unter Druck?
Abschied eines Individualisten
22.04.2013
von:
Michael Blochberger
Wir sitzen in einer kleinen Kapelle, um von einem langjährigen Freund Abschied zu nehmen. Mit warmherzigen Worten beschreibt die Trauerrednerin den liebevollen Vater, pflichtbewussten Ehemann und eigenwilligen Kämpfer, der neun Monate nach der Diagnose einem aggressiven Gehirntumor zum Opfer fiel. Gerd hat sich Zeit seines Lebens nicht um Konventionen gekümmert und so wird auch zu seinem Abschied seine Musik gespielt. Schon mit den ersten Klängen treibt es mir die Tränen in die Augen. Ja, dies ist SEIN Song und der beschreibt ihn besser als tausend Worte: "Haus am See" von Peter Fox.
Lampenfieber: Mit Routine zur Selbstsicherheit
12.04.2013
von:
Michael Blochberger
Immer, wenn ich mich einer größeren Gruppe von Menschen präsentieren muss, werde ich richtig nervös. Obwohl ich das nach so vielen Vorträgen, Moderationen und Präsentationen doch gewohnt sein sollte, stellt sich keine wirkliche Gelassenheit ein – ich muss mir meine Sicherheit jedes Mal aufs Neue erarbeiten. Schon Tage zuvor mache ich mir Gedanken, wie ich das Thema angehe, mache mir Notizen, überarbeite vorhandene oder entwickle neue Folien.
Auf dem Weg zum Glück - Spontanität
11.04.2013
von:
Miklas Wrieden
Vor einigen Monaten begann wir eine Kooperation mit der Bildungsstätte des Landkreis Osterholz. Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner legten wir ein Konzept für die Betreibung des vorhandenen Hochseilgartens vor und bekamen den Zuschlag. Seit Jahren wollte ich diese Aufgabe übernehmen. Doch viele Stolpersteine, die sich aus heutiger Sicht als der wahre Weg darstellen, waren Bestandteil dieses Erfolgs. Heute können wir nach unseren Wünschen dort arbeiten.
Hilfsbereitschaft, Mitleid und andere Empathiestörer
10.03.2013
von:
Michael Blochberger
Schon in der Art der Aufmerksamkeit, die Ihnen ein Gesprächspartner entgegenbringt, erkennen Sie dessen Bereitschaft, sich auf Sie einzulassen. Wie interessiert hört er Ihnen zu? Hält er mit Ihnen Blickkontakt oder schweifen seine Augen ab? Konzentriert er sich auf das Gespräch mit Ihnen oder ist er parallel mit anderen Dingen beschäftigt? Wartet er ab, was Sie zu sagen haben oder unterbricht er Sie regelmäßig? Lässt er Ihren Worten die Zeit, sie auf sich wirken zu lassen, oder hat er sofort eine Antwort oder einen Widerspruch parat?
Die innere Balance halten – wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät
28.02.2013
von:
Michael Blochberger
Es gibt Tage, da werde ich pausenlos mit den Aggressionen schlecht gelaunter Menschen konfrontiert, bekomme deren Hass zu spüren oder werde mit unsinnigen Schuldzuweisungen überschüttet. Solange mir diese Menschen fremd sind – im Straßenverkehr, beim Einkauf oder in einer Behörde – fällt es mir leicht, gelassen zu bleiben und mit Humor Distanz zu wahren. Anders ist es, wenn sich Menschen, die mir vertraut sind, die mit mir in Beziehung stehen, sich so verhalten: am Arbeitsplatz, unter Freunden oder in der Familie. Dann fühle ich mich schnell verletzt, ungerecht behandelt, neige dazu, mich zu wehren und mache es damit oft noch schlimmer.
Keine Zeit für Persönlichkeit – Die Assessment-Falle
11.02.2013
von:
Michael Blochberger
Jan möchte Karriere machen und hat sich für das Assessment Center seines Arbeitgebers beworben, um sich für das Ausbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte zu qualifizieren. Ehrgeizig und selbstkritisch wie er ist, bereitet er sich intensiv auf den Tag vor, studiert entsprechende Literatur, lernt alles über Personale und Soziale Kompetenzen und hinterfragt sich und sein Verhalten am Arbeitsplatz. Am Tag der Entscheidung ist er vollgestopft mit neuem Wissen, aber völlig übernächtigt: Dem psychischen Druck der Prüfungssituation kann er nicht standhalten und wird wegen mangelnder Empathie abgelehnt. Was ist schief gelaufen?
Burnout-Prävention: Raus aus der Sackgasse
15.01.2013
von:
Michael Blochberger
Seit Wochen versuche ich, meinen Freund Philipp zu erreichen – vergebens. Telefonisch antwortet mir immer nur die Mailbox. Meine E-Mails bleiben unbeantwortet und meine SMS laufen ins Leere. Zunächst mache ich mir keine Gedanken. Philipp ist beruflich stark eingespannt, hetzt per Bahn von Termin zu Termin, um bundesweite Projekte zu steuern. Er wird sich schon melden, wenn er wieder Luft hat. Nach fünf Wochen kommt nur eine merkwürdig kurze Mail: "Mache längeren Urlaub, melde mich wieder, wenn ich zurück bin."
Pferdegestütztes Coaching und Neurodidaktik
04.01.2013
von:
Irene Heinen
Unsere Persönlichkeit ist nur schwer veränderbar – diese Erfahrung haben die meisten von uns mit sich selber und mit anderen gemacht. Denn sowohl auf die unbewussten, als auch auf die bewussten Ebenen unser inneren Haltungen und automatisierten Verhaltenstrategien haben wir als Erwachsene nur bedingt Zugriff. Auf die Fragen, warum das so ist und was wir aber eben dennoch tun können, um uns weiterzuentwickeln und zu verändern, hat die Gehirnforschung in den letzten Jahren einige grundlegende Antworten gefunden. Auf Basis dieser Forschungsergebnisse liefert die Neurodidaktik wichtige Einsichten in unsere Lernmechanismen.
Grenzen setzen kann Räume öffnen
07.12.2012
von:
Michael Blochberger
Eine Klientin hat mich gebeten, an einem Krisengespräch mit einem ihrer Kunden teilzunehmen. Nach jahrelanger erfolgreicher und kollegialer Zusammenarbeit war es in den letzten drei Monaten wiederholt zu Missverständnissen und gegenseitigen Vorwürfen gekommen, die meine Klientin emotional so stark belasteten, dass sie die Geschäftsbeziehung aufzugeben dachte. Im Coaching hatte ich sie aber dazu ermutigt, die Aussprache zu suchen und die Flucht nach vorne anzutreten.
Das flüssige Ich
05.12.2012
von:
Michael Blochberger
Ehrlich gesagt, ich wusste den Titel dieses Buches zunächst nicht einzuordnen. Es war die hochwertige und ästhetische Aufmachung, die mein Interesse weckte und mich dazu verführt hat, den Inhalten dieses Werkes auf den Grund zu gehen. Was mich beim Lesen dann schnell überzeugte, war das komplexe Bewusstsein und die ganzheitliche Sichtweise der beiden Autorinnen.
Nein oder Leider kann ich dazu nicht Ja sagen
14.11.2012
von:
Gastautor Joachim Hilbert
Es gibt ein Wort, das vielen von uns nur schwer über die Lippen kommt. Obwohl es aus vier Buchstaben besteht, scheint die Aussprache kompliziert zu sein. Die Äußerung eines Nein verbinden wir in der Regel mit Ablehnung. Einen Gegensatz aufzuzeigen, bedeutet, Stellung zu beziehen. Und das fühlt sich manchmal nicht gut an.
Berührende Liebeserklärung
07.11.2012
von:
Michael Blochberger
Heute Morgen werde ich mit der Nachricht von Obamas Wahlsieg geweckt. Aus dem Bett heraus drücke ich die Fernbedienung des Fernsehgerätes und tauche ein in die Life-Bilder von Fähnchen schwenkenden Amerikanern. 303 zu 203 Stimmen für Obama? Mit dieser Klarheit habe ich nicht gerechnet. Mit Millionen anderen in der Welt warte ich auf die erste Rede des bisherigen und zukünftigen US-Präsidenten. Endlich betritt er mit seiner Familie die Bühne.
Auf der Suche nach dem Glück – ein Essay über Haribo und Schokolade!
30.10.2012
von:
Irene Heinen
Freitagabend 17:00 Uhr: nachdem ich alle Seminarunterlagen verstaut habe, steige ich in mein Auto und fahre Richtung Autobahn. Nach einem intensiven und dichten Training von fünf Tagen habe ich ein freies Wochenende vor mir. Noch bin ich voller Energie und wach. Ich hoffe, dass ich fit bleibe. Denn ich habe rund 5 Stunden Fahrt vor mir, bevor ich den Schlüssel im Schloss meiner Wohnungstür werde umdrehen können.
Stimmungsanalyse: Wenn die Stimmung im Keller ist
21.10.2012
von:
Michael Blochberger
Ich sitze am Schreibtisch. Vor mir die Stapel von Antwortbögen einer Stimmungsanalyse aus acht Abteilungen eines mittelständischen Unternehmens. Es sind über 100 Fragebögen mit je 40 Bewertungen zu Führung, Arbeitssituation und Betriebsklima – also 4.000 Werte, die zur Analyse in Excel-Dateien eingegeben werden müssen. Das Übertragen an sich wäre nur eine langweilige Geduldsprobe, wenn die dabei entstehenden mosaikartigen Stimmungsbilder mich nicht emotional so mitnehmen würden.
System und Intuition
04.10.2012
von:
Miklas Wrieden
Neulich war ich wieder mit meiner Tochter auf dem Spielplatz. "Papa, darf ich meine Schuhe ausziehen?", "Ja, klar." Ich überlegte kurz. Und tat es ihr gleich. Ich fühlte den warmen weichen Sand und genoss das leichte Kribbeln der Sandkörner, die über meinen Spann rollten.
Trainer und Teufel
24.09.2012
von:
Michael Blochberger
Ich bin auf dem Weg zum Seminarhotel. Im Kofferraum die Trainingsunterlagen, Materialien und Charts für ein völlig neues Führungstraining, das heute Abend Premiere feiern soll. Über zwei Jahre gehe ich schon mit der Idee zu diesem Seminar schwanger, sollte es doch unsere bisherigen Persönlichkeitstrainings an Intensität und Erlebnistiefe überbieten, um den erfahrenen Führungskräften unter unseren Kunden eine weitere Stufe der Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Über Monate habe ich recherchiert, gelesen und Informationen gesammelt, bevor sich Methoden, Übungen und Eingebungen wie ein Puzzle zu einem sinnvollen Konzept zusammengefügt haben. Und jetzt soll es soweit sein, ich parke meinen Wagen vor dem Seminarhaus, gehe zum Tor des Anwesens… und stehe vor verschlossener Tür!
Das Schöne mit dem Sinnvollen verbinden
21.08.2012
von:
Michael Blochberger
Als sie am Telefon ihren Namen nannte, konnte ich mich nicht sofort an sie erinnern. Aber ihr nervöses Lachen half mir auf die Sprünge: Sandra hatte vor ca. drei Jahren an einem unserer EQ-Trainings teilgenommen. Sie war eine taffe Geschäftsfrau aus München, in einer langjährigen Partnerschaft lebend, ehrgeizig, ruhelos, eine starker, eigenwilliger Charakter. Bevor ich sie fragen konnte, wie es ihr geht, sprudelte es schon aus ihr heraus...
Auch im Urlaub müssen wir „mal kurz die Welt retten“
29.07.2012
von:
Irene Heinen
Dienstag, 10:45 Uhr. Zweiter Tag eines fünftägigen Projektmanagementtrainings, für das ich als Trainerin verantwortlich bin. Die Kaffeepause ist vorbei, im Seminarraum erscheinen statt der 15 nur 12 Teilnehmer. Zwei hetzen nach rund 10 bzw. 15 Minuten in den Seminarraum und brummen ein kurzes „sorry, aber da war noch ein wichtiges Telefonat“ vor sich hin. Ich hatte trotz ihrer Abwesenheit pünktlich angefangen. Der dritte Verspätete kommt erst nach über 30 Minuten. Er entschuldigt sich, aber sein Chef gehe nun mal vor, das Projekt sei in Verzug und schließlich sei er als Projektleiter der Verantwortliche. Und er fragt: „Wie lange wird die Mittagspause sein? Ich muss dringend an einer Telco teilnehmen, die wohl bis mindestens 15:00 Uhr dauern wird.“
Keine Panik auf der Titanic
14.07.2012
von:
Michael Blochberger
Es ist Mittwoch Abend und ich sitze im ICE 584 Richtung Heimat, als der Zug in einem Tunnel vor Kassel eine Vollbremsung einleitet und im Dunkeln zum Stehen kommt. Dank der sanften Verzögerung wird mir das erst bewusst, als der beißende Geruch überhitzter Elektromotoren in meine Nase dringt. Bevor ich mir Fragen nach dem Warum stellen kann, kommt die Durchsage, ein technisches Problem hätte die Bremsung ausgelöst, man versuche das zu lösen. Zugpersonal in Leuchtwesten eilt durch den Gang, dann ist alles wieder ruhig. Die Fahrgäste, die kurz aufgeschaut haben, vertiefen sich wieder in ihre Laptops oder fummeln an ihren Handys, aber wir haben kein Netz. Mein Blick durch die Scheibe verirrt sich im Schwarz, wegen der Innenbeleuchtung ist nicht einmal die Tunnelwand zu erkennen, aber voller Vertrauen schreibe ich weiter an meinem Protokoll.
Werde, der du werden kannst
08.07.2012
von:
Michael Blochberger
Aufgrund der Aufmachung hatte ich mich lange gesträubt, dieses Buch zu erwerben, obwohl es mir immer wieder in die Hände fiel. Erst im beruflichen Kontext konnte ich mich überwinden, es gründlich zu lesen und habe mich von den Inhalten schließlich überzeugen lassen. Die Autoren Rautenberg und Rogoll geben einen leicht verständlichen Einblick in die Transaktionsanalyse und viel praxisnahe Hilfestellung im Umgang mit den eigenen Psycho-Spielchen und denen der anderen.
Wie wir aus schmerzhafte Erfahrungen lernen können
26.06.2012
von:
Michael Blochberger
Nach über fünf Jahren habe ich ihn gestern zum ersten Mal wiedergesehen: meinen Kollegen und ehemaligen Geschäftspartner Claus. Nachdem wir unsere damalige Zusammenarbeit im Streit beendet hatten, waren wir auf Distanz gegangen. Um so aufregender war es, mit ihm auf einen Kaffee verabredet zu sein. Nicht, dass ich großes Interesse an seinen neuen Erfolgsgeschichten gehabt hätte. Ich war einfach neugierig, wie ich nach den vergangenen Enttäuschungen und Verletzungen emotional auf ihn reagieren würde...
Emotionale Intelligenz ist eine andere Form von Klugheit
12.06.2012
von:
Michael Blochberger
Wer einen kurzen und treffenden Überblick über die Bedeutung und den Wert Emotionaler Intelligenz sucht, findet ihn in diesem Video. Edgar M. Bölke, Moritz Stoepel und Dorothea Gädeke lesen Ausschnitte aus Golemans Bestseller und erklären die Hintergründe. Einerseits müssen wir lernen, unsere Emotionen mit Vernunft zu lenken, andererseits sollten wir die Vernunft von unseren Gefühlen mitbestimmen lassen. Im Idealfall verstehen sich beide Seiten als Team.
Führungskräfte unter Pferden – wertvolle Impulse fürs Leben
07.06.2012
von:
Irene Heinen
Sonntagfrüh, 9:00. Es verspricht, ein warmer, sonniger Frühlingstag zu werden. Heute ist der 2. Tag des Intensivworkshops „Führung&Pferde“, die wir mit fünf Team- und Bereichsleitern eines mittelständigen IT-Beratungshauses durchführen. Alle sind rechtzeitig da, so dass wir pünktlich im Seminarraum starten können. Bevor wir die nächsten Übungen mit den Pferden machen – gestern haben wir den größten Teil des Tages in der Halle mit den Vierbeinern verbracht – haben die Teilnehmer jetzt die Möglichkeit, eine Videoaufnahme von sich anzuschauen.
Vertrauen ist eine Oase im Herzen...
04.06.2012
von:
Michael Blochberger
Am Donnerstag feiert unser Sohn seinen 15. Geburtstag und dieses Datum erinnert mich an die Tage, die meinem Leben eine völlig neue Richtung gegeben haben. Zum Einen änderte sich durch Pablos Geburt mein Privatleben, ich wurde Vater und wir drei eine echte Familie. Zum Anderen hatte ich wenige Wochen zuvor meine zweite Karriere begonnen und das Institut CIT gegründet, um Führungskräfte und Organisationen in ihrer Entwicklung zu coachen und zu trainieren. In den Tagen zwischen Firmengründung und Geburt las ich den damaligen Bestseller von Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz. Und dieses Buch war der Auslöser für eine weitere überraschende Erfolgsgeschichte.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
23.05.2012
von:
Michael Blochberger
Menschen, die andere zum Lachen bringen oder selbst häufig die lustigen Seiten des Lebens ausdrücken, bezeichnen wir gern als humorvoll. Das Substantiv Humor hat aber eine viel engere Bedeutung: "Ein Lachen ist nur dann Humor, wenn es in einer Situation der Gefahr oder des Scheiterns auftritt, sich nicht gegen Dritte richtet und eine noch so kleine Hoffnung auf die Überwindung der Krise vermittelt" (Wikipedia). Bei so viel Unklarheit im deutschen Sprachgebrauch ist es natürlich kein Wunder, dass ich immer häufiger Anfragen zu den Inhalten und Zielen unserer Humor-Trainings erhalte...
Auftrag erfüllt – Erfolg als Bedrohung fürs System
15.05.2012
von:
Miklas Wrieden
Auf dem Spielplatz lerne ich von meiner Tochter. Ihr Mut auf der Schaukel, sich hinzustellen und hoch hinaus zu schaukeln, geht mir tief ins Herz. "Guck mal, Papa!" Wir lachen uns an, stolz treffen sich unsere Blicke. Sie probiert ihre Grenzen aus. Das ist grad eine ihrer Aufgaben in unserem Familiensystem. Sie lernt, entwickelt ihr Bewusstsein und wächst an Herausforderungen. Mit so mancher Handlung fordert sie mich heraus. Dennoch, gelassen setzte ich mich an die Seite und beobachte sie, lange. Systematisch läuft dieser Prozess ab. Jedes Mal, wenn wir auf den Spielplatz gehen.
Entfaltung statt Profitmaximierung
14.05.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Gruppe von sogenannten „Führungskräften“ in unserer Gesellschaft breit gemacht, die hauptsächlich ihr Eigeninteresse vertritt. Es gilt, in kürzester Zeit das Maximum für die eigene Person herauszuschlagen. Kollateralschäden werden bewusst in Kauf genommen und als marktgegeben, weg von der eigenen Verantwortung interpretiert, Profitmaximierung und Egoismus zum neuen Zeitgeist hochstilisiert. Sie sind unglaublich erfolgreich, diese Menschen, wenn man Erfolg – wie in unserer westlichen Gesellschaft – in Status, Einkommenshöhe, Titeln und prestigeträchtigen Ämtern mit millionenschweren Abfindungen und Pensionszusicherungen misst.
Bildung und Einbildung
09.05.2012
von:
Michael Blochberger
Einmal jährlich erhalten Studienabgänger an der Bremer Uni die Chance, aus ihrem Ausbildungsghetto auszubrechen und Kontakt mit der realen Wirtschaft aufzunehmen. Dann stellen sich zahlreiche Unternehmen der Region auf einer Messe vor und suchen den Kontakt zu den Studienabgängern. Im Rahmenprogramm werden den Studenten Vorträge, Workshops und Bewerbungs-Coaching angeboten. Auch ich hatte gestern wieder die Chance, einigen Absolventen auf dem Weg ins Berufsleben zu helfen und dabei berührende Momente erlebt!
Suche dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten
01.05.2012
von:
Michael Blochberger
Dieses Zitat von Konfuzius habe ich neulich retweetet, weil ich in diesen wunderbaren Worten die Lösung für einen Großteil unseres Elends sehe: Nicht Arbeit und Verpflichtungen an sich machen uns krank und unglücklich. Vielmehr ist es die Tatsache, dass wir uns täglich zwingen, etwas zu tun, worin wir keinen Sinn sehen. Aber wir besitzen alle die Fähigkeit, das, was wir tun, zu unserer Herzenssache zu machen:
Das System: Sich frei fühlen oder eingezwängt sein
20.04.2012
von:
Miklas Wrieden
Ich fühle mich gut, wenn ich etwas selbstständig erreicht habe. Das fängt als Kind schon an, wenn ich bspw. die ersten Schritte alleine gehe. Den Stolz und das Glücksgefühl in den Augen meiner Tochter werde ich nie vergessen. Wir konnten uns gemeinsam über diesen Schritt in ihre Selbstständigkeit freuen. Es stärkte sichtlich ihr Selbstbewusstsein. Bestimmt ging es mir genauso, als ich klein war. Ich kann mich erinnern, dass ich zur Zeit meiner Pubertät angefangen habe, mir Gedanken über meine Selbstständigkeit zu machen. Und mir wurde bewusst, dass ich einen Teil aufgeben musste, um in einem System zu bestehen. Es war das System Schule. Klar, Struktur ist wichtig, damit ich Orientierung lerne. Nur, welches System passt zu mir? Passt überhaupt irgendein System zu mir?
Aktiv im Tun
19.04.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
„Willst du heute was besorgen, verschieb es nicht auf übermorgen.“ Wir alle, die wir es uns (noch) nicht gemütlich gemacht haben im „Früher-war-alles-besser“-Frust oder in der „Ich-bin-so-klein-ich-kann-eh-nichts-ändern“-Opfer-Haltung, wissen, dass ein kleines Wort, bestehend aus drei Buchstaben, der Schlüssel für Veränderung und Weiterentwicklung ist. Etwas TUN in die gewünschte Richtung KANN jeder jederzeit.
ICH und WIR – zwischen Selbstbestimmung und Verantwortung
16.04.2012
von:
Michael Blochberger
Bernd hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Es begann mit der Entscheidung, die Leitung eines Teams von Ingenieuren zu übernehmen, was ihn vor ungeahnte Herausforderungen stellte. Als erfolgreicher Spezialist war er es gewohnt, dass seine Fachkompetenz respektiert wurde, aber in der Führungsrolle waren plötzlich Sozialkompetenz und persönliche Autorität gefragt – Bereiche, in denen er sich doch sehr unsicher fühlte. Da ihm die Personalabteilung seines Unternehmens keine Unterstützung anbot, beschloss er, auf eigene Kosten seine Persönlichkeit zu entwickeln.
Wer führt gewinnt
29.03.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Nach Peter F. Drucker sehen es „nur wenige Führungskräfte ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ - Diese Erkenntnis, die wir als Zitat am Ende unseres EQ1-Trainings als Vorausschau auf EQ2 an der Wand des Trainingsraumes aufhängen, ist in Zeiten starker Dynamik, großer Marktkomplexität und hoher Freiheitsgrade aktueller denn je. Gilt der innere Anspruch erfolgreicher Führungskräfte doch nicht nur sehr guter Leistungsperformance, sondern auch der sinnvollen Mitgestaltung und dem persönlichen Glück.
Der Wert Emotionaler Intelligenz
25.03.2012
von:
Michael Blochberger
Häufig werde ich von Unternehmen angesprochen, in denen erfahrene, bisher erfolgreiche Teams plötzliche Leistungsabfälle zeigen oder in heftige Konflikte geraten. Für viele sachorientierte Manager ist es schwer greifbar, wenn trotz perfekter Organisation und guter Marktbedingungen die Leistung nicht mehr stimmt. Im Umgang mit Emotionen fühlen sie sich unsicher und in ihrer Führungsrolle sind sie zu befangen, um die Lage objektiv beurteilen und lösen zu können. Also sucht man den Rat eines Experten, der im Umgang mit Emotionalität im Management besondere Erfahrungen besitzt.
Mit Freude Frau sein
08.03.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Es gibt eine schöne Tradition aus meinen Jugendtagen, die - zwar in der ehemaligen DDR öffentlich indoktrinierend exerziert - aber im Umgang miteinander liebevoll und wertschätzend gehandhabt wurde und mir heute, am 101. Jubiläum, wieder in den Sinn gekommen ist.
Angst essen Seele auf
04.03.2012
von:
Irene Heinen
Sonntagnachmittag, winterlich kalte -4˚ und Sonnenschein. Ich treffe eine Freundin, die ich seit einigen Wochen nicht gesehen habe. Monika wirkt niedergeschlagen und traurig auf mich, hat Ringe unter den Augen und ist blass. Ich bin erschrocken. Auf meine Nachfrage, wie es ihr geht, bekomme ich zunächst die Antwort „Alles okay“. Doch der Ton, ihr ganzer Körperausdruck signalisiert: Nichts ist okay! Also frage ich weiter nach, lasse nicht locker und schließlich bricht der Damm und Tränen fließen. Nein, es geht ihr nicht gut, sie ist seit 3 Wochen krank geschrieben und auch schon Monate regelmäßig bei einer Therapeutin. Diagnose Burn-out. Aber das sei ja nur so ein Modewort, jeder sei halt mal überarbeitet. Sie will nicht in eine Klapse, sie will es allein schaffen, sich nicht so anstellen. Einerseits ist sie fest entschlossen: morgen geht sie wieder arbeiten. Andererseits geht einfach nichts mehr.
Zeitreise in die Gefühlswelt
20.02.2012
von:
Michael Blochberger
Zu meinem 60. Geburtstag möchte ich es wieder einmal richtig rocken lassen und plane eine große Party mit der besten Tanz-Musik der letzten 50 Jahre. Für die ganz aktuellen Discotheken-Hits erhält mein Sohn den Auftrag, eine CD zusammenzustellen, unter der Auflage, gegen allzu eintönige Beats mein Veto einlegen zu dürfen. Bei den "Oldies" der 49,9 Jahre zuvor kann er mir nicht helfen, also durchforste ich mein Musik-Archiv, um eine fetzige Zeitreise durch meine ganz persönliche Musikgeschichte zu gestalten.
Zauberformel für Beziehungsglück
16.02.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Lieber streiten als Gleichgültigkeit und Entfremdung - pünktlich am Valentinstag fiel mir die „Eheformel“ von Oxford-Professor James Murray und dem Psychologen John Gottman von der Universität Washington in Seattle erneut in die Hände. Diese soll mit einer Vorhersagegenauigkeit von 94 Prozent aufzeigen, welches Ehe-Paar sich wieder trennen wird und welches nicht. Die beiden Wissenschaftler waren vor knapp 10 Jahren selbst überrascht, „...dass menschliche Emotionen sich in eine mathematische Formel übersetzen lassen, und damit dann Vorhersagen getroffen werden können“, so Murray.
Was ist lebenswert?
03.02.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Vom Hals ab gelähmt - das ist kein Leben mehr!? Als farbiger Immigrant im Vorstadt-Ghetto in zerrütteten Familienverhältnissen aufgewachsen - da bleibt nur der Weg in die Kriminalität? „Ziemlich beste Freunde“, ein toller französischer Film, spielt mit einer erfrischenden Leichtigkeit mit den Klischees und Vorurteilen in unseren Köpfen und zeigt, worauf es ankommt im Leben. Es geht eben nicht um Status, Geld, technische High-End-Versorgung. Es geht darum, sich als Menschen zu begegnen, sich im anderen zu spiegeln, voneinander zu lernen, die Verschiedenartigkeit zu respektieren und seine Träume zu leben!
Der Geschmack von Liebe und Hass
26.01.2012
von:
Michael Blochberger
Amerikanische Wissenschaftler konnten jetzt beweisen, dass die Absichten, mit denen wir etwas tun, unsere Wahrnehmung stark beeinflusst. Wenn wir sagen, dieser Kuchen ist mit Liebe gebacken, dann ist das nicht nur eine Redensart, sondern er schmeckt uns tatsächlich besser. Wir können also im Ergebnis den Unterschied spüren, ob jemand etwas mit guter oder böser Absicht getan hat, auch wenn wir die betreffende Person dabei nicht beobachten können. Nun ist das bei Koch- und Backprodukten vielleicht nachvollziehbar, aber wie ist das bei anderen Empfindungen?
Wer nicht integer ist, wird korrumpierbar
20.01.2012
von:
Paula Bemmann-Wöschler
„Die Treue zu sich selbst halten“ oder „Würde besitzen“, so könnte man persönliche Integrität umschreiben. Wer integer ist, der ist unbestechlich. Er folgt „festen, tief verankerten, positiven Werten“, steht zu seinen persönlichen Überzeugungen und folgt einem inneren ethischen Wertesystem, von dem er sich nicht abbringen lässt. Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar. Korrumpierbar werde ich, wenn ich aufhöre, meinen inneren Werten und Prinzipien zu folgen, weil ich mich von Verlockungen und äußeren Drohungen leiten lasse.
Loyal oder integer?
19.01.2012
von:
Michael Blochberger
In Jeans und offenem Sakko steht er vor mir, reicht mir die Hand zur Begrüßung. Sein Blick ist offen, aber unstet. Blitzschnell erfasst er die Details in der für ihn ungewohnten Umgebung. Kurzer Smalltalk am röhrenden Kaffeeautomaten, bevor wir mit den dampfenden Tassen in mein Giebelzimmer steigen. Sein Blick schweift durch die Glasfront in die Natur und kommt langsam zur Ruhe. “Wo Sie arbeiten, möchten andere gerne Urlaub machen!” In seinem Lachen schwingt eine Spur Schmerz und Sehnsucht mit. Und dann beginnt er zu erzählen…
Herzenssache!
16.12.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Zu oft unterschätzen wir die Macht der Berührung, eines Lächelns, eines freundlichen Wortes, eines offenen Ohres, eines ehrlichen Kompliments oder die kleinste Geste der Zuneigung, die alle das Potenzial haben, ein Leben zu verändern (Leo Buscaglia).
Offene Kritik ist Wertschätzung
14.12.2011
von:
Michael Blochberger
Die Teamleiterin der Forschungsabteilung ist außer sich: "Wir hatten gemeinsam entschieden, einen Teamtest durchzuführen, bevor wir weitere Maßnahmen beschließen. Wie kann es dann angehen, dass nach unserem Gespräch hinter meinem Rücken andere Inhalte besprochen werden, von denen ich dann zufällig per weitergeleiteter Mail erfahre?" Na, da ist ja einiges schief gelaufen, denke ich und versuche, die Dame zu beruhigen...
Selbstbestimmt Prioritäten setzen!
26.11.2011
von:
Michael Blochberger
Wie jedes Jahr ist der November mein arbeitsreichster Monat, aber dieses Jahr ist es besonders heftig: 15 Trainingstage in vier Wochen, machen 12 Tage für Seminarvorbereitung, Dokumentation und Anfahrten notwendig – Verwaltungsaufwand nicht gerechnet. Wo bleibt da die Freizeit für Erholung? Ganz ehrlich, da bleibt nix! Aber was kann ich tun, um nicht in die Stressfalle zu tappen?
Der Wert Emotionaler Intelligenz
17.11.2011
von:
Michael Blochberger
In einem Telefoninterview wurde ich am Dienstag gefragt: "Was verstehen Sie unter Emotionaler Intelligenz?" Vor meinem inneren Auge lese ich den Chart aus unserem EQ-Training ab: "Emotionale Intelligenz heißt, seine Emotionen erfolgreich managen. Das heißt, erst wenn ich in meinen Gefühlen Sicherheit gefunden habe, kann ich auf die Gefühle anderer Einfluss nehmen," ergänze ich. "Und wie werde ich emotional intelligent?" fragt die Dame.
Gefühlsklug
17.11.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Was bringt mir Emotionale Intelligenz? In meinem Streben, erfolgreich meine Frau zu stehen, mich durchzusetzen, pünktlich meine Arbeitsaufgaben zu meistern, die irgendwie immer zu viele auf einmal sind, können aufkommende Gefühle der Überforderung, Zukunftsängste oder Schuldgefühle ganz schön nerven. Ich bin gestresst, muss durchhalten, funktionieren. Also Zähne zusammen beißen und Emotionen runter schlucken, sonst...
Kommunikation heißt in Beziehung sein
21.10.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal vor 80 Lehrern einen Vortrag halte. Geordert als Branchenfremdling, um neue Impulse einzubringen, zerbreche ich mir den Kopf, wie ich das Thema „Kommunikation mit schwierigen Schulleitungen“ am besten angehe. Erinnerungen an meine Schulzeit werden wieder wach. Zwar sind meine Erfahrungen mit Lehrern breit gefächert, sie sind aber eben nur aus der Schülerinnenperspektive.
Werte verstehen – Konflikte lösen
20.10.2011
von:
Michael Blochberger
Auf Facebook entwickelte sich am Dienstag eine spannende Diskussion über Werte, inspiriert von meinem lieben Kollegen Kurt-Georg Scheible: "Konflikte entbrennen, wenn Werte verletzt werden. Wie seht Ihr das?" Dem konnte ich nur zustimmen: "Nahezu alle zwischenmenschlichen Konflikte lassen sich auf unterschiedliche Wertevorstellungen zurückführen. Wir sollten lernen, die Werte des anderen zu respektieren – ohne zu bewerten!" Sofort fiel mir dazu eine Geschichte ein, an der man dieses Muster plastisch erklären kann.
Book or Bit
16.10.2011
von:
Michael Blochberger
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. Wozu also ein Buch kaufen, wenn mir der Inhalt als E-Books sofort zur Verfügung steht?
It’s the Mind not the Money!
22.09.2011
von:
Michael Blochberger
“Wie geht’s dir?” frage ich einen alten Bekannten, den ich auf der Straße treffe. “Ach, es könnte mir 10.000 Euro besser gehen!” ist seine Antwort. Es ist witzig gemeint, aber ich kann darüber nicht lachen. Ich habe ja nicht nach seinen Einkommensverhältnissen gefragt, sondern nach seinem emotionalen Befinden! Es stört mich, dass er, wie so viele Menschen in meiner Umgebung, seine Zufriedenheit so vom Finanziellen abhängig macht. Dabei kenne ich ihn als durchaus großzügigen Menschen mit anspruchsvollem Lebensstil. Gibt es da einen Zusammenhang zwischen permanenten Unzufriedenheit und mangelnder Bescheidenheit?
Glückspilz oder Pechvogel – wir haben die Wahl
22.09.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Es gibt Menschen, zu denen ich eindeutig nicht gehöre, die tatsächlich glauben, vom Schicksal besonders begünstigt zu sein. Sie gehen in ihrem Traumberuf auf, erfreuen sich bester Gesundheit, bewegen sich in einem tollen Freundeskreis und haben auch noch ihren Traumpartner gefunden. Alles, was sie anfassen, scheint sich in Gold zu verwandeln, sie strahlen eine Zufriedenheit aus, dass mir schlecht werden könnte – zumindest an Tagen wie heute.
Frechheit siegt!
21.09.2011
von:
Michael Blochberger
In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist.
Ein Raum für Neues!!!
10.09.2011
von:
Michael Blochberger
Die Trainings von CIT vermitteln Inhalte auf ungewöhnlich lebendige Weise. Verständlich also, dass wir Seminarräume suchen, in denen man sich bewegen kann und neue Sichtweisen entstehen können. In diesen Räumen muss man sich frei von Regeln, Dogmen und Standards fühlen. Sie sollten einen ungestörten Blick in die Natur bieten und lichtdurchflutet sein, Traditionelles und Modernes verbinden – möglichst frei von eingefahrenen Stilmitteln und Klischees. Wenn man mit diesen Ansprüchen auf die Suche geht, wird die Luft dünn. Aber gestern sind wir überraschenderweise fündig geworden!
Auf der Suche
31.08.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
… nach Erfüllung, sich endlich einmal erfüllt fühlen oder wenigstens nicht mehr so leer, ein klein wenig erfüllt sozusagen, halb voll vielleicht und dazu brauche ich… Dich. Mittlerweile habe ich, was Dich betrifft, auch ganz bestimmte Vorstellungen. Und was tut meine Generation, wenn sie etwas braucht? Sie geht „shoppen“.
Mehr Raum für die Sensiblen!
29.08.2011
von:
Michael Blochberger
Mit 20 bescheinigten mir die Psychologen des Arbeitsamtes nach einem Berufseignungstest, dass ich eine hochsensible Persönlichkeit sei. Nun war das grundsätzlich nichts Neues für mich. Als ängstliches Kind hatte ich derbe Altersgenossen und Prügeleien immer gemieden. Ich las viel, pflegte meine musischen Interessen und fand das OK so. Neu für mich war, dass mir diese Diagnose mit einem ernsthaft-bedauernden Mitgefühl überbracht wurde, so als hätte ich eine unheilbare Krankheit.
Hochsensible Mitarbeiter sind wichtig fürs Unternehmen
26.08.2011
von:
Michael Blochberger
Zählen Sie auch zu den gewissenhaften, kreativen Menschen? Fühlen Sie sich vom Lärm am Arbeitsplatz oft abgelenkt und können sich schlecht konzentrieren? Haben Sie oft das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug, weil zu viel auf Sie einstürmt?
Zu schön um echt zu sein
23.08.2011
von:
Heidrun Dahlmann
Nachdem die britische Behörde zur Überwachung von Werbung ASA zwei Werbe-Kampagnen für Anti-Aging-Produkte von L’Òréal und Lancome wegen zu starker Retuschen gestoppt hatte, entbrannte ein Glaubenskrieg über die digitale Nachbearbeitung in der Beautybranche.
Echte Gefühle lassen Gehirne im gleichen Takt schwingen
21.08.2011
von:
Michael Blochberger
Unser Leben im sozialen Jetlag
14.07.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Jeden Morgen das gleiche Szenario: Der Wecker klingelt immer um die gleiche Zeit. Mein Freund springt auf, ist voller Energie und Tatendrang und oben drauf auch noch gut gelaunt. Welch ein fulminanter Start in den Tag! Es tut mir fast weh beim Zuschauen. Denn ich quäle mich, verspüre überhaupt keinen Drang aufzustehen. Meine Augen sind wie zugeschweißt, ich fühle mich kraftlos und muss mich aus dem Bett wälzen, sonst schlafe ich sofort wieder ein. Nach Dusche und Kaffee erwachen allmählich meine Lebensgeister. Damit liege ich im Durchschnitt der Deutschen, die täglich kurz vor halb sieben aufstehen, rund zwei Stunden früher als ihr natürlicher Biorhythmus tickt.
Ich und die Zeit: Wer hat hier wen im Griff?
12.07.2011
von:
Michael Blochberger
Auch ich zähle zu den Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen, sich häufig zu viel vornehmen oder sich im Alltag unter Zeitdruck setzen lassen. Dann werde ich unzufrieden mit mir selbst, manchmal sogar unerträglich – gerade weil ich diesen Zustand nicht mit meinem Bild von einem souveränen Trainer und Coach in Einklang zu bringen weiß. Um so wichtiger ist es für mich, auf Stresssituationen optimal vorbereitet zu sein.
Schweinemast und Weiterbildung
27.06.2011
von:
Michael Blochberger
Letzte Woche in Mönchengladbach. Am Wochenende drei Tage in München. Morgen zwei Tage Organisationsentwicklung in Hannover. Zehn Arbeitstage in drei verschiedenen Seminarhotels. Da sind zwei Nächte im eigenen Bett wie Urlaub! Wäschewechsel, Handouts drucken, Medien checken, weiter geht’s…
Über den Umgang mit der Angst
16.06.2011
von:
Michael Blochberger
An einer Frage in unserem Online-Test zur Emotionalen Intelligenz scheiden sich regelmäßig die Geister: Auf die Aussage “Ich bin frei von Angst” antworten die einen mit häufig oder immer, die anderen mit nie oder selten. Daraus schließen zu wollen, einige Menschen hätten im Gegensatz zu anderen keine Angst, ist natürlich Unsinn, denn alle Menschen haben Angst. Was diese polarisierende Frage aber abbildet, ist die Tatsache, dass die individuelle Wahrnehmung und die Einstellung zu unseren Ängsten eine entscheidende Rolle spielt.
Mein Anti-Stress-Tag, Versuch 1.0
15.06.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Gut gelaunt, weil mal wieder so richtig erholt nach den Feiertagen, sitze ich im Auto Richtung Baden-Baden. Nein, ich lasse kein schlechtes Gewissen aufkommen, weil ich das gesamte verlängerte Wochenende im Garten lesend verbracht habe. Heute beginne ich auch nicht gleich hektisch mit dem herum telefonieren und Termine vereinbaren, während ich nebenbei mit 190 Sachen über die Autobahn düse. Ich fahre nur – und das auch noch vorschriftsmäßig, denn diese verkürzte Woche habe ich zu meinen ganz persönlichen Anti-Stress-Tagen auserkoren. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht selbst umsetzen könnte, wobei ich andere unterstütze.
Was machen Sie da eigentlich so?
08.06.2011
von:
Michael Blochberger
So ähnlich lautet eine Frage, die mir am Telefon oft gestellt wird. Meist bezieht sie sich auf das Training Mit Gefühl zu mehr Erfolg, wie auch gestern: Eine Dame aus der Personalentwicklung fragte nach einer detaillierten Seminarbeschreibung in Englisch, weil der Konzernvorstand in den USA Infos über die Inhalte und Ziele unseres Trainings angefordert hatte. Man sei aufgrund der ausgezeichneten Feedbacks einiger Teilnehmer auf uns aufmerksam geworden…
Je länger je lieber
30.05.2011
von:
Michael Blochberger
Nach einem Inhouse-Seminar beschwerte sich ein Teilnehmer bei seinem Arbeitgeber, ich als Trainer sei so vermessen gewesen, Begriffe aus dem Privatleben wie “Partnerschaft” oder “Beziehung” für das Berufsleben zu “missbrauchen”, wo das doch wirklich nichts zu suchen hätte… Ich darf zugeben, dass ich zunächst irritiert war, aber das Feedback war wirklich ernst gemeint! Ich musste erkennen, dass es Menschen gibt, die auch auf einer sprachlichen Trennung von Privatem und Beruflichem bestehen und nicht verstehen wollen, dass es, ganz gleich, wann und wo, immer nur um die Beziehung zwischen Menschen geht.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet…
26.05.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
… ob sich nicht noch ‘was Bess’res findet. Sich gebunden fühlen an etwas oder jemanden. – Welches spontane Gefühl entsteht bei Ihnen beim Lesen dieses Satzes? Angst, erdrückt oder gegängelt zu werden? Schuldgefühle, weil Sie gerade mit dem oder der Besseren Ihre “Erstwahl” betrügen? Scham, weil Sie sich tagtäglich dafür rächen, dass Sie damals nicht für sich geprüft haben, ob die Bindung, die Sie eingegangen sind, gut für Ihre persönliche Entwicklung ist?
Loyalität und emotionale Bindung
25.05.2011
von:
Michael Blochberger
Die Kollegen betreten lachend den Raum und schauen sich um. Alle tragen das gleiche schwarze T-Shirt mit dem grünen Firmenzeichen auf der Brust, das auch Unbeteiligten deutlich macht: Wir kommen aus dem gleichen Stall. Aber auch ohne diese äußerliche Symbolik ist für jeden aufmerksamen Beobachter spürbar, dass diese Menschen zusammen gehören: Ihre Mimik, ihre Körpersprache, die vertraute Art miteinander umzugehen, lässt keinen Zweifel daran zu, dass sie sich mit dem, was sie tun, identifizieren.
Herzenssache: Was ist wirklich wichtig?
08.05.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
„Wir leben länger, haben aber immer weniger Zeit.“, der Überleitungssatz des ZDFheute-Moderators brennt sich in meine Ohren. Ich habe längst vergessen, welche beiden Nachrichten diese Aussage miteinander verband, aber sie hallt in mir nach, findet Resonanz, weil ich mich erkannt fühle.
Kraft Natur
14.04.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Immer wenn ich am Schreibtisch sitze, begeistert mich der Blick über meine Stadt. Jetzt, nach den herrlichen Sonnentagen, sprießt überall saftiges Baumgrün zwischen ziegelroten Dächern. Es versperrt die Sicht auf hektische Straßen. Ein Bild der Ruhe, nur hin und wieder durch eines Vogels Flug unterbrochen, breitet sich vor mir aus und zaubert mir ein Lächeln auf mein Gesicht. Ich öffne das Fenster, atme die frische Luft und spüre, wie ich mich ganz von selbst entspanne, mich besinne auf das, was gerade wirklich in meinem Leben wichtig ist.
Liebeserklärung an Natur, Sinn und Wandel
08.04.2011
von:
Michael Blochberger
Ich sitze auf einer Klippe 300 Meter über dem tosenden Atlantik und schaue in den Sonnenuntergang. Während der Wind mir hemmungslos durch die Haare fährt, flute ich meine Lungen mit dieser unverbrauchten Frische. Inmitten der tosenden Elemente genieße ich die unendliche Kraft der Naturgewalten und lasse mir meine Zweifel, meinen Ärger, all meine Angespanntheit aus dem Hirn blasen. Ja, dieser Ort ist dazu geschaffen, frische Energie zu tanken, sich auf das Wesentliche zu besinnen und zur Demut zurück zu finden. In mir wächst der Wunsch, alle Menschen hierher einzuladen, die ihr Leben selbst bestimmen wollen, die auf der Suche nach Alternativen und Visionen sind oder die Sehnsucht spüren, sich für eine bessere Welt zu engagieren… Genau 10 Jahre ist es jetzt her, dass diese Idee geboren wurde. 10 Jahre habe ich geträumt, gearbeitet, geplant und gespart. Jetzt ist es so weit, jetzt ist die Zeit gekommen, dass ein Traum Realität werden kann.
Survival of the Fittest
24.03.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Treffen sich zwei Planeten auf ihren Umlaufbahnen im All. Begrüßt der eine den anderen: „Mensch Erde, altes Haus! Lange nicht gesehen! Wie geht es Dir?“ Darauf die Erde hustend mit rauer Stimme: „Oh, mir geht’s wirklich ganz schlecht. Ich glaube, ich habe mir ‘nen Homo sapiens eingefangen.“ Der erste Planet winkt beschwichtigend ab: „Ach Du, halb so schlimm! Das gibt sich bald wieder!“
Optimismus zwischen Gut und Böse
22.03.2011
von:
Michael Blochberger
In den Medien überschlagen sich die Hiobsbotschaften: Drohender Super-Gau im AKW Fukushima! Krieg in Libyen! Über 20.000 Opfer und 450.000 Obdachlose nach dem Tsunami in Japan! Die Welt scheint endgültig aus den Fugen zu geraten. Wird die Menschheit zum Opfer von verantwortungslosen Spinnern, skrupellosen Organisationen und unberechenbaren Naturkatastrophen? Ich spüre diesen Druck in meiner Brust, dieses Gefühl einer beklemmenden Ohnmacht in meinem Herzen. Es ist nicht leicht, in diesen Tagen optimistisch in die Zukunft zu schauen. Woher nehme ich die Freude und Energie, meine Dinge voranzutreiben?
Den Super-GAU vor Augen
16.03.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Seit sechs Tagen schaue ich zu, aus sicherer Entfernung, fassungslos. Mein Hirn kann schon die Ausmaße des Erdbebens und des Tsunamis nicht be-greifen. Um die 10.000 Opfer sollen es werden, wahrscheinlich eher mehr, eine Zahl, so abstrakt, die als solche kein Gefühl bei mir hinterlässt. Erst die Einzelschicksale – wie z.B. die weinende Frau, die die Hand ihrer Tochter festhielt und ihr „Baby“ doch nicht halten konnte und jetzt hofft, ihre Tochter hat den Kampf in den Fluten wie sie überlebt – erst die Geschichten der Opfer lassen mich in Verbindung mit ihnen treten und irgendwie mit-fühlen.
Die Masche mit der Depression
01.03.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
War ich nicht zu hart? Ich habe ihn richtig provoziert. Und dabei leidet er doch ganz offensichtlich, fühlt sich ungeliebt, von den starren Strukturen um ihn herum am Verändern gehindert. „Ich kann das nicht oder es geht nicht, weil…“ – seine Aussagen erinnern mich an Cora mit ihrem „Ja, aber-Spiel“: Jedes Hilfsangebot verpufft, jeder Entscheidungsspielraum schrumpft auf einen Kubikmillimeter, jedes Aufzeigen von Konsequenzen zieht aggressive Resignation nach sich. Ich spüre Wut in mir aufsteigen. In was zum Teufel verwickle ich mich da gerade?
Es trifft immer die Falschen!
23.02.2011
von:
Michael Blochberger
Gestern haben wir einen lieben Menschen verabschieden müssen, der immer für andere da war und an sich selbst zuletzt gedacht hat. Sie war engagiert bis zum Umfallen, hilfsbereit bis zu Selbstverleugnung und großzügig, wenn es um ihre Mitmenschen ging. Aber sich selbst hat sie nichts gegönnt, hat ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben geführt ohne Höhepunkte, ohne wirklichen Urlaub, ohne Herausforderungen und ohne echte Lebensträume. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod führte viele Menschen zusammen, die sich in der gemeinsamen Trauer die gleichen Fragen stellten: Warum sie? Warum wird eine so gutmütige Frau mitten aus ihrem Leben gerissen? Und hätten wir das verhindern können?
Persönlichkeitsentwicklung kann so viel Spaß machen!
19.02.2011
von:
Michael Blochberger
Wenn sich acht Seminarteilnehmer vornehmen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ehrlicher und selbstkritischer miteinander umzugehen und mit mehr Selbstvertrauen anstehende Entscheidungen zu treffen, dann kann eine besondere Gruppendynamik entstehen, die alle Beteiligten auf einer Welle der Euphorie trägt – der sich auch die Trainer nicht entziehen können. In der vergangenen Woche durften wir Trainer wieder diese Erfahrung machen.
Pauschalisieren – Polarisieren – Frauen quoten
03.02.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
„Alle Jahre wieder…“, klingt es mir in den Ohren, als ich vor einigen Tagen im „Heute Journal“ den Bericht zur „Frauenquote“ sah. Mal wieder wird sie als „Universallösung“ für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für die Beseitigung des Fachkräftemangels, für den Anschub der Ganztags-Kinderbetreuung oder für die Einführung neuer Unternehmenskulturen propagiert. Mal wieder geschieht dies im Quoten heischenden Pro- und Contra-Stil. Mal wieder für mich völlig am eigentlichen Thema vorbei.
Fachkräfte finden, Talente halten – aber wie?
02.02.2011
von:
Jennifer Frotscher
Mit dem Personal aus dem Gesundheitssektor und den Ingenieuren fing es an – aktuell diskutiert ganz Deutschland über die drohende Gefahr des Fachkräftemangels. Eine Studie von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young belegt, dass es bereits 73 Prozent der deutschen Mittelständler “eher“ oder “sehr schwer“ fällt, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Die Chance zur Veränderung nutzen!
28.01.2011
von:
Michael Blochberger
Gerade komme ich von einem zweitägigen Workshop zur Reorganisation einer Serviceabteilung zurück, den ich moderieren durfte. Nachdem die Mitarbeiterzufriedenheit und deren Zuverlässigkeit dramatisch gesunken waren, war der Bereichsleiter kurzerhand versetzt worden. 5 Service-Mitarbeiter und 1 Service-Assistentin bekamen nun die Chance, ihre Abteilung neu zu organisieren, mit allen Befugnissen, die dazu notwendig sind. Und das, was wir in den ersten zwei Tagen entwickelten, war mehr als ich zu träumen gewagt habe….
Engagierte Väter – Selbstbewusste Töchter
13.01.2011
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Produkt der Gene? Opfer der Erziehung? Oder selbstbewusst handeln?
13.01.2011
von:
Michael Blochberger
Activity mit Wrack-Sausen
08.01.2011
von:
Michael Blochberger
Nach einem wunderbaren Silvesteressen haben wir mit Freunden “Activity” gespielt, das Gesellschaftspiel bei dem man im Team Begriffe raten muss, die der Partner per Zeichnung, Pantomime oder Geräusch zu vermitteln versucht. Bis halb vier morgens hatten wir einen Riesen-Spaß, weil viele intellektuelle Darstellungen von Redensarten oder Wortkombinationen in irre lustigen aber unverständlichen Versuchen endeten, während die ungezwungene Intuition unseres Sohnes im Blitztempo zu Lösungen führten, selbst wenn er mit seinen 13 Jahren einige Begriffe noch gar nicht kannte.
Lügen haben kurze Beine
14.12.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Wer lügt, kann die Wahrheit nicht ertragen
14.12.2010
von:
Michael Blochberger
Die Wahrheit von der Macht des Weihnachtsmannes
13.12.2010
von:
Michael Blochberger
Unser Sohn Pablo ist 7 Jahre alt, als er beginnt, am Weihnachtsmann zu zweifeln. “Alle sagen, den Weihnachtsmann gibt es gar nicht. Die Eltern sind es, die die Geschenke besorgen!” In seinen Worten spüren wir den Zwiespalt aus Zweifel und Enttäuschung. Würden wir ihm nicht das Weihnachtsfest entzaubern, wenn wir ihm jetzt die Wahrheit sagen würden? “Wie kommst du denn darauf?” Ich schüttele den Kopf. “Wie sollten wir denn so viele Geschenke kaufen können, ohne dass du es bemerken würdest…?”
Driving home for EQ2…
30.11.2010
von:
Michael Blochberger
Alle Jahre wieder mache ich mich Anfang Dezember auf den Weg zum Jahres-Abschluss-Training Der Weg zur authentischen Führungskraft. Und immer wieder habe ich das Gefühl, nach Hause zu kommen! Das liegt nicht nur an dem liebevollen Seminarhaus, meinem inzwischen lieb gewonnenen Zimmer 8 und dem guten Essen unserer polnischen Köchin. Ich freue mich vor allem darauf, liebe und wohl vertraute Teilnehmer wieder zu sehen – zu hören und zu erleben, was sie inzwischen aus ihrem Leben gemacht haben.
Mit Empathie zu mehr Verständnis
22.11.2010
von:
Michael Blochberger
Ungewöhnlich, berührend, tiefsinnig und bereichernd… So haben sowohl die Teilnehmer wie auch die Trainerin Paula Bemmann, das Empathietraining EQ1.4 erlebt, das gestern im Schrammenhoff mit großem Erfolg abgeschlossen wurde. Dieses persönlichkeitsbildende Seminar setzt neue Maßstäbe in puncto Methodik und Intensität. Das, was EQ1 seit Jahren so erfolgreich macht, das tiefe zwischenmenschliche Erleben im Wechsel mit intensiven Reflexionsphasen, das setzt dieses Aufbautraining noch intensiver fort.
Des Apfels Kern
11.11.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Von Martin Luther bis Stuttgart 21
11.11.2010
von:
Michael Blochberger
Sinn und Unsinn von Vorurteilen
10.10.2010
von:
Michael Blochberger
In den Fängen des Stresses – Rette sich, wer (noch) kann!
07.10.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Planungsstress für 2011
07.10.2010
von:
Michael Blochberger
Die ersten Wochen im Herbst sind für meine Frau und mich die anstrengendste und stressigste Zeit im Jahr. Nicht, weil zwei Monate voller Trainingstermine bevorstehen, die einer professionellen Vorbereitung bedürfen – das ist für uns eine sehr erfüllende Arbeit. Viel zäher und unbefriedigender sind die zusätzlichen “saisonalen” Pflichten, wie die Vorbereitung der Steuererklärung oder die Terminplanung für die Seminare des kommenden Jahres, die Koordination der Trainerkollegen sowie Gestaltung, Produktion und Versand der neuen Seminarflyer.
Ursachen und Wirkung: Wenn Stress zu Burn-out führt
06.10.2010
von:
Michael Blochberger
Das rote Tuch
09.09.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Unfaire Prozesse
09.09.2010
von:
Michael Blochberger
Hurra! – Wir leben noch!
03.09.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Von Grizzlys nach dem Mittagsschläfchen gefressen zu werden, wäre einmal eine ganz andere Erfahrung des Sterbens. Man ginge, so schwadronierten wir noch ganz benommen nach unserer Bären-Begegnung in live, dann ganz natürlich in den Kreislauf des Lebens ein. Fast fühlten wir uns Eins mit der wilden, atemberaubenden Natur um uns herum: Geboren, um Beute zum Überleben zu machen oder eben selbst zur Beute anderer zu werden. Diese Vorstellung faszinierte uns regelrecht und war irgendwie cooler als unfalltot zwischen Trümerteilen oder zerfallend zwischen Medizinschläuchen zu enden. Aber der Reihe nach.
Endspiel
12.07.2010
von:
Heidrun Dahlmann
Also eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für Fußball. Aber wir verbringen gerade unseren Sommerurlaub in Spanien und seit 3 oder 4 Tagen schießen hier die rot-gelb-roten Fahnen nur so aus dem Boden. An Autos, an Balkonen, an Rucksäcken und an Bäumen weht jetzt plötzlich die spanische Flagge, die man sonst nur aus verstaubten Amtszimmern kennt.
Ich verstehe, wie du dich fühlst
04.07.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Der Hass der Unzufriedenen
03.06.2010
von:
Michael Blochberger
Neue Freunde
03.06.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Einander nah sein
21.05.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Noch ein, zwei Schritte, dann rechts um die Ecke und mein Blick ist frei: Da steht sie, die „Grand Dame“, sandsteinern, barock, ganz selbstverständlich. Dunkle Stellen zeichnen wie verheilte Wundmale ihr Antlitz. Kaum zu glauben, dass ich genau hier an dieser Stelle vor 25 Jahren auf einen mit Gras umwucherten Haufen Schutt und Gesteinsreste starrte, mir antifaschistische Worthülsen in den Ohren summten und mein Herz von einer mir bis dato unbekannten Sehnsucht Heim gesucht wurde.
Ankommen, trotz Aschewolke!
22.04.2010
von:
Michael Blochberger
Aufgrund schlechter Wetterbedingungen auf den Kanaren bin ich mit 24 Stunden Verspätung in Nürnberg eingetroffen und warte auf meinen Weiterflug nach Hannover. Am Gate A16 sind die ersten Gäste abgefertigt, als ein Anruf kommt, der die Damen am Check-In sichtlich verunsichert. “Bitte nehmen Sie wieder Platz, wir warten auf neue Anweisungen.” Schlagartig wird mir klar: Heute kommst du nicht mehr nach Hause. Die isländische Aschewolke droht alle privaten und beruflichen Pläne zunichte zu machen. Ich muss am nächsten Morgen nach Wolfsburg, um ein Seminar vorzubereiten! Was nun?
Meine Herausforderung in punkto Disziplin
16.04.2010
von:
Michael Blochberger
Eine meiner Strategien ist es, jeden Monatsanfang einen neuen EQ-Newsletter herauszubringen. In der Praxis gibt es aber immer wieder Gründe, die uns zum Taktieren zwingen: So haben uns die Osterferien dazu bewogen, den Newsletter-Versand um eine Woche zu verschieben. Und diese Woche hat sich der Versand nochmals verzögert, weil ich aufgrund schlechter Wetterbedingungen und des Vulkanausbruchs auf Island zwei Tage auf europäischen Flughäfen verbringen durfte. Wer die Newsletter der letzten Monate aufmerksam verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass das häufiger der Fall war als früher. Und dafür gibt es einen ganz besonderen Grund.
Die Sehnsucht in mir
14.03.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Was habe ich mich gewunden und davor gedrückt, endlich mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Leiten habe ich mich lassen von den Ideen und Angeboten zur Zusammenarbeit anderer. Immer stand meine finanzielle Grundsicherung im Vordergrund. Dabei hatte ich es schon seit Jahren gespürt: In mir steckt mehr, als ich bisher nach außen transportieren kann und es gibt mehr als ich bisher lebe. Aber wie finde ich nur heraus, was ich wirklich will, für was ich brennen kann und was mich motiviert, auch Durststrecken und Misserfolge durchzustehen ohne gleich alles hinzuschmeißen.Ich war der Ansicht, dass ich einfach zu viele Interessen habe, um mich festzulegen? Will ich auf allen Hochzeiten mittanzen, muss ich mich einfach nur stärker disziplinieren. Also begann ich damit, meine Tage stärker zu strukturieren, To-do- und Prioritäten-Listen anzulegen, mich zu zwingen, unliebsame, aber notwendige Arbeiten auszuführen. Das Ergebnis: Meine Unzufriedenheit und Unlust stieg ins Unermessliche und meine Effizienz fiel ins Bodenlose.
Danke! Ich hatte vergessen, ein Teil der Natur zu sein.
07.03.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Die Kraft der Lebensvision
04.03.2010
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Die andere Seite der Medaille
16.02.2010
von:
Michael Blochberger
Ich bin von ganzem Herzen Trainer. Vor allem wenn Seminare so laufen wie unten beschrieben. Wenn Teilnehmer ihr Herz in die Hand nehmen, ihre Ängste und Frustrationen abschütteln und den Mut entwickeln, neue Wege zu gehen. Dann ist dieser Beruf eine Erfüllung, weil es eine Bereicherung ist, zu sehen mit welcher Leichtigkeit Menschen über sich selbst hinauswachsen können, um ihr Glück zu finden.
Traumjob!
10.02.2010
von:
Michael Blochberger
Ich habe in den 35 Jahren meiner beruflichen Karriere schon einige Höhen und Tiefen erlebt, freudige Momente des Erfolgs, aber auch frustrierende Niederlagen. Ich konnte eine Hand voller Individualisten zu leistungsfähigen Teams zusammen führen, habe gegen namhafte internationale Agenturen Pitches gewonnen und vor großem Publikum begeisternde Reden gehalten… Ich kenne die Momente, wenn der Erfolg dir zwischen den Fingern zerrinnt, wenn Kollegen sich als Verräter erweisen und du auf die Hilfe von Freunden angewiesen bist. Aber nichts hat mich beruflich jemals so erfüllt und so tief berührt wie das, was Paula und ich in Trainings wie dem der vergangenen Woche erleben dürfen:
Krieg zum Fest der Liebe?
16.12.2009
von:
Michael Blochberger
Ich weiß gar nicht mehr, was ich dazu fühlen soll. Da schicken wir Soldaten nach Afghanistan, um “Frieden und Freiheit” zu sichern und tun jahrelang so, als ob das eine ganz harmlose und menschenfreundliche Aktion sein könne. Dann werden auf Wunsch eines deutschen Befehlshabers zwei von den Taliban gestohlene Tanklastzüge bombardiert und Exminister Jung bestreitet, dass dabei auch Zivilisten ums Leben kamen.
Ich helfe und tue dabei Gutes?!
16.12.2009
von:
Paula Bemmann-Wöschler
Mitgefühl für Robert Enke
12.11.2009
von:
Michael Blochberger
Robert Enke, die Nr. 1 im Tor der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Dienstag das Leben genommen. Weil er glaubte, als Vorbild und Leistungsträger keine Schwäche zeigen zu dürfen, ist er am Widerspruch zwischen dem Leistungsdruck und seinem Selbstbild zerbrochen. Was uns an diesem tragischen Tod so sehr bewegt, ist nicht nur das Schicksal dieses Mannes und seiner Frau. In seiner Verzweiflung erkennen wir auch unser eigenes Leid: Auch wir stehen unter Leistungsdruck und glauben, uns keine Schwächen erlauben zu dürfen. Auch wir spielen nach außen oft den Starken und zweifeln im Stillen an uns selbst.
Berliner Gefühle
03.09.2009
von:
Michael Blochberger
Ich bin noch ganz aufgewühlt von einem verlängerten Wochenende in Berlin. In einer Architektenführung durch die Kunst- und Kulturszene konnte ich spüren, welche irre Aufbruchsstimmung diese geschundene Stadt zu neuem Leben erweckt – im Großen wie im Kleinen. Da wetteifern die besten Architekten der Welt darum, die historischen Gebäude auf der Museumsinsel zu restaurieren. Mit einem monströsen Aufwand wird das Erhaltenswerte mit moderner Architektur verbunden – koste es was es wolle. Und in den verfallenen Hinterhöfen von Ostberlin gedeiht in selbstbewusster Bescheidenheit eine alternative Kunstszene, die Berlin in nur 20 Jahren zum Mittelpunkt der deutschen Kulturszene gemacht hat.





