Stimmungsanalyse

Der Aufbruch zur lernenden Organisation

Dieses Trainingsmodul dient der Stimmungsanalyse von erfolgskritischen Teams bzw. Abteilungen und der jeweiligen Ursachenforschung. Gleichzeitig schafft es Vertrauen für tragfähige Veränderungsmaßnahmen innerhalb der kritischen Belegschaft.

Die Maßnahme ist Analyse, Kritik und Lösungsansatz in einem und liefert fundierte Informationen über Defizite, Ursachen und Chancen bezogen auf Mitarbeiter, Führungsebenen und Firmenkultur. Das detaillierte Datenmaterial ist Basis für eine schriftliche Dokumentation mit konstruktiven Handlungsoptionen.

Für diese Form einer integrierten Analyse sprechen zahlreiche Argumente:

  • Eine bewährte Methode der Ursachenforschung, um subjektive Konfliktpotentiale und die Ursachen von Leistungsdefiziten erkennbar und messbar zu machen.
  • Eine Chance, durch detaillierte Erkenntnisse über die Einstellung und Werte der Mitarbeiter den Einzelnen im Rahmen des Unternehmens verstehen zu lernen und eine transparente Kommunikation zu entwickeln.
  • Ein ergänzender Weg, Mitarbeiter durch das Einbringen konstruktiver Kritik zu motivierten und zu verantwortungsbewussten Kollegen zu entwickeln.
  • Ein neues Informationsmedium, um erfolgskritische Führungs-Defizite bereichs- und gruppenspezifisch zu identifizieren und zu einer gezielten Personal- und Organisationsentwicklung zu nutzen.
  • Ein möglicher Impuls für einen fundierten Identitäts-Prozess unter Einbeziehung der Mitarbeiter.

Die Befragung erfolgt anonym. Eine Unterscheidung zwischen den Teams und Organisationseinheiten der Abteilung ist aber sinnvoll, um eine differenzierte Auswertung zu ermöglichen. Anhand von 40 Fragen werden die Einschätzungen zu 20 zentralen Themen der Unternehmenskultur erfasst.

Die Antworten erfolgen auf einer Skala von 0 bis 100% durch Ausfüllen von 40 keilförmigen Strahlen. In ihrer Gesamtheit bilden diese Keile einen Strahlenkranz, der durch seine positive (gelb) oder negative Ausprägung (schwarz) ein spontan erfassbares emotionales Stimmungsbild zeigt. Im zweiten Teil des Workshops hat die Gruppe Gelegenheit, Kritik zu äußern und konstruktive Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Durch den Vergleich der drei Informationsebenen Analyse, Kritik und Verbesserungsvorschläge wird eine mehrdimensionale Sichtweise ermöglicht. Die Ergebnisse des Workshops werden im Rahmen der Dokumentation ausgewertet, aus Beratersicht interpretiert und um gezielte Handlungsempfehlungen ergänzt.