| Emotionale Intelligenz - Was steckt dahinter? |
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Daniel Goleman, der durch seinen Bestseller "Emotionale Intelligenz" diesen Begriff geprägt und popuär gemacht hat, beruft sich in seinen Ausführungen vor allem auf den amerikanischen Sozialwissenschaftler Salovey. Dieser beschreibt 5 Bereiche, die er als bedeutende Fähigkeiten für eine erfolgreiche Lebensführung erkannt haben will:
In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Bedeutung und der Einfluss von Gefühlen im beruflichen Kontext völlig unterschätzt. Personal- und Organisationsentwicklung konzentrierte sich auf das Vermitteln von Techniken. Mit mäßigem Erfolg, denn unsere Gefühle sind am Arbeitsplatz nicht auszublenden. Sie bestimmen - oft unbewusst - unser Verhalten und Handeln. Sie beeinflussen unsere Entscheidungen und Beziehungen.
Emotionale Intelligenz beschreibt das erfolgreiche Zusammenwirken von Ratio und Emotion. Die Trainer und Coaches von CIT unterstützen Menschen und Organisationen, ihre emotionalen Potentiale zu entwickeln. Unsere firmeninternen Seminare vermitteln Fähigkeiten und Einstellungen, Emotionen im Unternehmen auf konstruktive Weise zu nutzen. Jede Form von Führung beginnt mit dem sinnvollen Steuern der eigenen Gefühlen und erfüllt sich in einer hohen sozialen Kompetenz, das heißt, im kompetenten Umgang mit den Gefühlen anderer.
Selbstwahrnehmung --> Selbststeuerung --> Motivation --> Empathie --> Soziale Kompetenz
Bei den ersten drei Begriffen handelt es sich um die Fähigkeiten des Selbstmanagements, also des eigenen Ich-bezogenen Handelns. Selbstwahrnehmung ist die Voraussetzung für einen gesunden Umgang mit den eigenen Gefühlen. Nur wer seine emotionalen Reaktionen körperlich wahrnimmt (Herzklopfen, Muskelanspannung, Bauchschmerzen, Schweißausbruch u.v.a.m), kann lernen, angemessen auf seine Gefühle zu reagieren. Selbststeuerung heißt, diese Gefühle der Situation angemessen zu äußern. Das heißt, nicht immer aus der Haut zu fahren oder in Tränen auszubrechen, aber auch die Emotionen nicht immer zu unterdrücken. Eine gute Selbststeuerung besitzt der, der sich immer bewusst für eine emotionale Reaktion entscheidet. Motivation ist Folge oder Teil einer gesunden Selbststeuerung. Ein hochmotivierter Mensch weiß seine Emotionen wie Freude, Angst aber auch Wut für eine hohe Leistungsbereitschaft einzusetzen. Überkontrollierten Menschen fällt es oft schwer, sich zu motivieren, weil das Unterdrücken von Gefühlen Kraft raubt. Die Bereiche des zwischenmenschlichen Miteinanders sind Teil der Emotionalen Intelligenz. Entscheidend für den Erfolg im Leben ist, wie ich auf der Basis eines guten Selbstmanagements den richtigen Bezug zum sozialen Umfeld herzustellen vermag. Selbstmanagement --> Empathie --> Soziale Kompetenz Empathie bezeichnet das Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer. Voraussetzung ist eine sensible Selbstwahrnehmung und eine Offenheit anderen Menschen gegenüber. Empathische Menschen verstehen, Gesten, Mimik und Verhalten anderer zu deuten und sensibel auf deren Gefühle und Bedürfnisse einzugehen. Empathie ist die Voraussetzung für jede Art von sozialem Miteinander. Soziale Kompetenz heißt, auf der Basis von Empathie Einfluß auf andere Menschen zu nehmen. Dazu zählt, sich für sie zu engagieren, sie zu motivieren, sie zu überzeugen und zu gemeinsamen Zielen zu führen. Sozial kompetente Menschen sind Vorbild für andere und müssen alle Kompetenzen gut entwickelt haben, um glaubhaft und erfolgreich zu sein.
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