| Führung und Persönlichkeit |
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Es ist naiv zu glauben, Führung sei die reine Anwendung von Führungstechniken. Die Tätigkeit des Führens ist eine sehr komplexe Aufgabe, in der zwei entscheidende Faktoren zum Einsatz kommen: die Handlungs- und die Sozialkompetenz. In deren individueller Ausprägung zeigt sich die geistige Grundhaltung einer Führungskraft und damit der Grad ihrer Führungskompetenz. Während Handlungskompetenz zu einem großen Teil durch Techniken trainierbar ist, entsteht Sozialkompetenz aus der Einstellung und der Persönlichkeit der Führungskraft. Wer es ernst meint, seine Führungskompetenz zu entwickeln, muss deshalb bereit sein, sich selbst in Frage zu stellen und Führungstechniken im Kontext der eigenen Persönlichkeit zu begreifen. Führungsprinzipien wie Management by Opjektives, by Results, by Decision Rules oder by Delegation sind hilfreiche Methoden zur Durchsetzung von Regeln in einer Organisation. In der Praxis können sie aber nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die jeweilige Führungskraft das entsprechende Bewusstsein und die Persönlichkeit dazu entwickelt hat. Unsere Seminare zur Führungskompetenz nutzen Führungstechniken wie Delegieren, Zielvereinbarung oder Konfliktdeeskalation als Spiegel zur Selbsterkenntnis der Seminarteilnehmer. Führung entsteht im ersten Schritt durch Selbstmanagement, im zweiten Schritt durch Ausdruck der eigenen emotionalen Persönlichkeit. Führen ist angewandte Emotionalität im Management. Wer delegieren, streiten, motivieren und begeistern will, muss im Umgang mit seinen Emotionen Vorbild sein. Offene Seminare zum Thema:
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