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	<title>EmotionBlog &#187; Überzeugung</title>
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	<description>EmotionBlog</description>
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		<title>Wer nicht integer ist, wird korrumpierbar</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 06:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Bemmann-Wöschler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[„Die Treue zu sich selbst halten“ oder „Würde besitzen“, so könnte man persönliche Integrität umschreiben. Wer integer ist, der ist unbestechlich. Er folgt „festen, tief verankerten, positiven Werten“, steht zu seinen persönlichen Überzeugungen und folgt einem inneren ethischen Wertesystem, von dem er sich nicht abbringen lässt. Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar. Korrumpierbar werde ich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Farbe_bekennen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1124" title="Farbe_bekennen" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Farbe_bekennen-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>„<a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Integrit%C3%A4t_%28Ethik%29" target="_self">Die Treue zu sich selbst halten</a>“ oder „Würde besitzen“, so könnte man persönliche Integrität umschreiben. Wer integer ist, der ist unbestechlich. Er folgt „festen, tief verankerten, positiven Werten“, steht zu seinen persönlichen Überzeugungen und folgt einem inneren ethischen Wertesystem, von dem er sich nicht abbringen lässt. Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar. Korrumpierbar werde ich, wenn ich aufhöre, meinen inneren Werten und Prinzipien zu folgen, weil ich mich von Verlockungen und äußeren Drohungen leiten lasse.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1121"></span>Vor zwei Wochen traf ich mich wie jedes Jahr mit Freunden für ein paar Tage zum Skifahren. Wir alle waren durch die Bank fasziniert von einer Mutter aus unserer Mitte. Dieses Mal war sie da mit Kleinkind Nummer drei. Wie selbstverständlich hatten die beiden 400 km Zugstrecke und 400 km Autofahrt hinter sich gebracht. Und zu unser aller Erstaunen wirkten beide herrlich ungestresst. Es war faszinierend, Mutter und Kind miteinander zu erleben. Unsere Freundin ging so natürlich auf ihre Tochter ein, ließ diese alles ausprobieren, reagierte auf ihre Bedürfnisse umgehend, setzte Grenzen, indem sie Alternativen anbot und sorgte dennoch ausreichend für sich selbst. Die Kleine besitzt dadurch in ihrem zarten Alter bereits erstaunlich viel Vertrauen, Kontaktfreude und Selbstwirksamkeit &#8211; die besten Voraussetzungen, um eine sichere eigene Identität zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: left;">Über eine eigene, bewusste Identität muss ich verfügen, will ich mich integer verhalten können. Wenn ich nicht erleben durfte, eigene Wünsche und Bedürfnisse zu spüren, weil sie mit den Vorstellungen meiner Eltern nicht konform gingen. Wenn ich nicht ausdrücken konnte, was ich im Inneren fühle, weil es sich nach Ansicht meiner Betreuungspersonen in der jeweiligen Situation nicht schickte. Wie will ich dann unterscheiden können zwischen dem, was ich bin und dem, was ich sein soll?</p>
<p style="text-align: left;">Konnte ich nicht so kindgerecht und meiner eigenen Persönlichkeit entsprechend aufwachsen wie die drei Kinder meiner Freundin, dann blieb mir nur der Weg, die unerwünschten Anteile in mir zu unterdrücken oder sie durch äußere, erwünschte Vorgaben und Gebote zu ersetzen. Mein Selbstkonzept kann dann Widersprüche und „Trugbilder“ enthalten, nach denen ich mein Verhalten ausrichte. <a title="Buch" href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438" target="_self">Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?</a> ist daher nicht nur ein genialer Buchtitel, sondern spricht uns ganz existenziell an.</p>
<p style="text-align: left;">Wer bin ICH? Welche Anteile machen MICH wirklich aus? Wofür STEHE ICH? Erst mit der Auseinandersetzung mit meinem Selbstkonzept über Selbstreflexion, Hinterfragen automatisierter Deutungs- und Handlungsmuster, Rückmeldungen anderer oder Selbsterfahrung im <a title="Trainings" href="http://www.cit-consult.de/cms/offene-trainings.html" target="_self">Training</a> bzw. <a title="Coaching" href="http://www.cit-consult.de/cms/coaching.html" target="_self">Coaching</a> komme ich zu meiner eigenen Identität. Ich kann mir dadurch meine handlungsweisenden Motive und inneren Werte bewusst machen und mein Verhalten nach ihnen ausrichten.</p>
<p style="text-align: left;">Der Lohn ist Authentizität und Selbstwirksamkeit &#8211; der beste Schutz vor Burnout und Manipulation von außen, das Vertrauen meiner Mitmenschen sowie frei werdende Energie, die ich für eine Lebensgestaltung entsprechend meiner Werte einsetzen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Integrität hat, wer eben nicht als <a title="Kapitän" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,810158,00.html" target="_self">einer der Ersten trockenen Fußes am Ufer steht und aus sicherer Entfernung telefonisch Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen koordinieren „will“</a> oder sich <a title="Wulff" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809037,00.html" target="_self">Vorteile Kraft seines Amtes verschafft</a>. Integer ist, wer seine Position, seine Rolle oder sein Amt nach ethischen Prinzipien ausfüllt und sein Verhalten moralisch nach seinem inneren Wertesystem ausrichtet.</p>
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		<title>Loyal oder integer?</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/loyal-oder-integer/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[In Jeans und offenem Sakko steht er vor mir, reicht mir die Hand zur Begrüßung. Sein Blick ist offen, aber unstet. Blitzschnell erfasst er die Details in der für ihn ungewohnten Umgebung. Kurzer Smalltalk am röhrenden Kaffeeautomaten, bevor wir mit den dampfenden Tassen in mein Giebelzimmer steigen. Sein Blick schweift durch die Glasfront in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/BrandtMarke1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1114" title="BrandtMarke" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/BrandtMarke1.gif" alt="" width="99" height="121" /></a>In Jeans und offenem Sakko steht er vor mir, reicht mir die Hand zur Begrüßung. Sein Blick ist offen, aber unstet. Blitzschnell erfasst er die Details in der für ihn ungewohnten Umgebung. Kurzer Smalltalk am röhrenden Kaffeeautomaten, bevor wir mit den dampfenden Tassen in mein Giebelzimmer steigen. Sein Blick schweift durch die Glasfront in die Natur und kommt langsam zur Ruhe. &#8220;Wo Sie arbeiten, möchten andere gerne Urlaub machen!&#8221; In seinem Lachen schwingt eine Spur Schmerz und Sehnsucht mit. Und dann beginnt er zu erzählen&#8230;<span id="more-1109"></span></p>
<p style="text-align: left;">Er ist ein erfolgreicher Marketing-Mann in leitender Position. Er liebt seinen Beruf, die Möglichkeit etwas zu bewegen, Einfluss zu nehmen. Er arbeitet viel, 60 Stunden die Woche. Seine Familie hat sich damit arrangiert. Er verzichtet gern auf Teile seines Privatlebens,&#8230; solange er sich mit seinem Handeln identifizieren kann. Seit längerem hat er damit seine Probleme, sein Frust ist gestiegen. Zu vieles läuft für ihn schief. Er beißt sich durch, aber es fällt ihm schwer, sich täglich aufs Neue zu motivieren.</p>
<p style="text-align: left;">Wir schauen hin, was ihn so viel Kraft kostet. Er ist ein aufrichtiger Charakter, einer, der zu seinem Wort steht und nach klaren Prinzipien und Wertevorstellungen handelt. Menschen, die keine eigene Meinung haben und ihr Fähnchen nach dem Wind richten, nennt er &#8220;Schleimer&#8221;. So möchte er nie sein, persönliche Integrität ist ihm wichtig.</p>
<p style="text-align: left;">Andererseits hat die Angst in seinem Arbeitsumfeld zugenommen. Der Kampf um die Märkte wird härter. Da ist jeder angehalten, Kompromisse zu machen. Die Zielvorgaben der Geschäftsleitung sind brutal und auf gradlinigem Weg nicht zu erreichen. Er fühlt sich gezwungen, Mittel einzusetzen, die gegen seine persönlichen Wertevorstellungen verstoßen. Er ist ein loyaler Mitarbeiter, der alles für den Erfolg seines Unternehmens tut, aber er hat das Gefühl, sich dafür selbst aufgeben zu müssen.</p>
<p style="text-align: left;">Das ist es, was ihn langsam ausbrennen lässt: der Konflikt zwischen zwei seiner wichtigen Grundwerte: der persönlichen Integrität und der Loyalität zum Arbeitgeber. Beides scheint für ihn nicht mehr vereinbar. Aber muss er das eine aufgeben, um das andere erfüllen zu können?</p>
<p style="text-align: left;">Mein Coachee ist mit diesem inneren Konflikt nicht allein. Unzählige Arbeitnehmer leben unter dem Zwang, ihre Pflichten nicht mit ihren Werten und Bedürfnissen in Einklang bringen zu können. Besonders für die mittleren Führungsebenen ist es eine Herausforderung, Loyalität und Integrität zu wahren, zwischen dem Leistungsdruck von oben und der Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter. Das heißt einerseits sich mit den Unternehmenszielen zu identifizieren, die Mitarbeiter zu unterstützen, zu motivieren, immer aufs Neue herauszufordern, sie andererseits aber auch zu schützen und den Vorgesetzten gegenüber notwendige Grenzen aufzuzeigen.</p>
<p style="text-align: left;">In einer solchen Sandwich-Position eine persönliche Balance zu finden fordert einen starken Charakter, Mut, Selbstbewusstsein und Authentizität. Wer da nicht klar und sicher auftritt, wirkt schnell wie ein Spielball der äußeren Ereignisse und verspielt seine Autorität. In kritischen Zeiten ist es deshalb sinnvoll, sich einen unabhängigen und professionellen Gesprächspartner als <a href="http://www.cit-consult.de/cms/coaching.html" target="_blank">Coach</a> zu suchen. Auch <a href="http://www.cit-consult.de/cms/offene-trainings.html" target="_blank">Trainings</a> können helfen, die eigenen emotionalen Befindlichkeiten zu hinterfragen, eine konstruktive Einstellung zu entwickeln oder wichtige Entscheidungen zu treffen.</p>
<p style="text-align: left;">Nur eins muss klar sein: Für den Konflikt zwischen Loyalität und Integrität gibt es keine universelle Lösung. Unserem Marketing-Mann ist es in wenigen Sitzungen gelungen, eine konstruktive Einstellung zu seinen Arbeitsbedingungen zu finden. Mit mehr Klarheit und der Bereitschaft, seine persönlichen Grenzen zu definieren und gegenüber seinen Vorgesetzten zu vertreten, hat er wieder auf die Siegerstraße zurück gefunden. Das ist sein persönlicher Weg, der aber nicht für andere Gültigkeit haben muss.</p>
<p style="text-align: left;">Letztendlich ist nicht wichtig, welchen Weg man geht. Entscheidend ist, dass man sich nicht seinem scheinbaren Schicksal ergibt, sondern sich aufmacht, sich hinterfragt und die Initiative ergreift. In diesem Sinne schließe ich mit einem Zitat von Klaus Kobjoll: Machen Sie es gut, aber machen Sie es bald!</p>
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		<title>Offene Kritik ist Wertschätzung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 19:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Teamleiterin der Forschungsabteilung ist außer sich: &#8220;Wir hatten gemeinsam entschieden, einen Teamtest durchzuführen, bevor wir weitere Maßnahmen beschließen. Wie kann es dann angehen, dass nach unserem Gespräch hinter meinem Rücken andere Inhalte besprochen werden, von denen ich dann zufällig per weitergeleiteter Mail erfahre?&#8221; Na, da ist ja einiges schief gelaufen, denke ich und versuche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Neugier1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1081" title="Neugier" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Neugier1.gif" alt="" width="125" height="88" /></a>Die Teamleiterin der Forschungsabteilung ist außer sich: &#8220;Wir hatten gemeinsam entschieden, einen <a href="http://www.cit-consult.de/cms/teamanalyse-teampuls_.html" target="_blank">Teamtest</a> durchzuführen, bevor wir weitere Maßnahmen beschließen. Wie kann es dann angehen, dass nach unserem Gespräch hinter meinem Rücken andere Inhalte besprochen werden, von denen ich dann zufällig per weitergeleiteter Mail erfahre?&#8221; Na, da ist ja einiges schief gelaufen, denke ich und versuche, die Dame zu beruhigen&#8230;<span id="more-1070"></span></p>
<p style="text-align: left;">Anfänglich schien es ein ganz normaler Auftrag zu werden. Ich wurde zum Kunden gerufen, um eine aktuelle Bedarfssituation zu hinterfragen und mögliche Lösungsansätze für ein Teamtraining zu präsentieren. Im persönlichen Gespräch wurde schnell deutlich, dass sich die beteiligten Personen über die Fehlleistungen und mangelnde Zusammenarbeit im Team einig waren, nicht aber über die Ursachen für diese Zustände.</p>
<p style="text-align: left;">Ohne schlüssige Informationen kann ich natürlich keine erfolgreiche Teamentwicklung planen und durchführen. Deshalb schlug ich vor, alle Teammitglieder über einen <a href="http://www.cit-consult.de/cms/teamanalyse-teampuls_.html" target="_blank">Test</a> online zu befragen, um die Situation objektiver beurteilen zu können. Auf Basis der Ergebnisse wäre ich dann in der Lage, eine Prioritätenliste an maßgeschneiderten Weiterbildungsmaßnahmen zu entwickeln. Die Teamleiterin war von diesem Vorschlag begeistert und es wurde beschlossen, den Test schnellstmöglich durchzuführen.</p>
<p style="text-align: left;">Später bat mich die Personalentwicklung per Mail, einen groben Kostenrahmen für unterschiedliche Maßnahmen zu benennen. Ohne dem Test vorgreifen zu wollen, nannte ich per Mail drei &#8220;Hausnummern&#8221;. Und nun schien die Personalentwicklung gegen den Tests zu plädieren und meine Mail als Argument dafür einzusetzen. Das geschaffene Vertrauen war dahin und ich war unbeabsichtigt ins Kreuzfeuer der streitenden Parteien geraten.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn sich zwei Parteien nicht einig sind, braucht es immer eine neutrale Instanz, die es ermöglicht, sich wieder anzunähern. Ein <a href="http://www.cit-consult.de/cms/teamanalyse-teampuls_.html" target="_blank">Team-Test</a> stellt eine solche Instanz dar, weil er auf Basis wissenschaftlicher Standards allen Parteien die Chance gibt, ihr Gesicht zu wahren und konstruktive Lösungen zu suchen. Dass diese Einigung nachträglich einseitig infrage gestellt wird, musste die andere Partei als Affront verstehen. Und weil bisher nicht mit offenen Karten gespielt wurde, ergeben sich schnell Spekulationen über geheime Absprachen, Manipulationen oder Intrigen.</p>
<p style="text-align: left;">Was wir aus dem Beispiel lernen können, ist, wie wichtig es ist, offen und direkt unsere Meinung zu sagen und nicht versteckt zu agieren. Die meisten Menschen können mit offener Kritik sehr viel besser umgehen, als mit versteckten Spielchen. Eine ehrliche Auseinandersetzung ist immer eine Begegnung auf Augenhöhe und stellt damit eine Form von Wertschätzung dar: Mein Gegenüber ist es wert, dass ich ihm in die Augen schaue und mich mit ihm auseinandersetze.</p>
<p style="text-align: left;">Wer offene Auseinandersetzungen meidet (aus welchen Gründen auch immer) und versucht, seine Meinung auf indirektem oder institutionellem Weg durchzusetzen, muss sich nicht wundern, dass er so heftigen Widerstand hervorruft, denn er nutzt eine Form der persönlichen Missachtung. Die Gegenseite fühlt sich um so mehr als Opfer einer Intrige, je subtiler das Vorgehen und je größer die eigene Ohnmacht empfunden wird. Dahinter steckt die Verletzung menschlicher Grundbedürfnisse wie Anerkennung und Selbstbestimmung und jede Führungskraft wird sich das Recht herausnehmen, Entscheidungen mitzutragen.</p>
<p style="text-align: left;">Was ich daraus lernen kann ist, dass ich nachträgliche Anfragen, die über die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen hinaus gehen, nur für alle zugänglich beantworte oder eine Bearbeitung ablehne. Denn eines ärgert mich persönlich auch: Wenn ich aufgrund eines ungeschickten Verhaltens Dritter das bereits gewonnene Vertrauen meiner Klienten verliere.</p>
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		<title>Selbstbestimmt Prioritäten setzen!</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/selbstmanagement/selbstbestimmt-prioritaten-setzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr ist der November mein arbeitsreichster Monat, aber dieses Jahr ist es besonders heftig: 15 Trainingstage in vier Wochen, machen 12 Tage für Seminarvorbereitung, Dokumentation und Anfahrten notwendig – Verwaltungsaufwand nicht gerechnet. Wo bleibt da die Freizeit für Erholung? Ganz ehrlich, da bleibt nix! Aber was kann ich tun, um nicht in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Selbstmotivation.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1059" title="Selbstmotivation" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Selbstmotivation.gif" alt="" width="83" height="73" /></a>Wie jedes Jahr ist der November mein arbeitsreichster Monat, aber dieses Jahr ist es besonders heftig: 15 Trainingstage in vier Wochen, machen 12 Tage für Seminarvorbereitung, Dokumentation und Anfahrten notwendig – Verwaltungsaufwand nicht gerechnet. Wo bleibt da die Freizeit für Erholung? Ganz ehrlich, da bleibt nix! <a href="http://www.cit-consult.de/cms/flexibilitaet-und-belastbarkeit-staerken.html" target="_blank">Aber was kann ich tun, um nicht in die Stressfalle zu tappen?</a><span id="more-1055"></span></p>
<p style="text-align: left;">Das Wichtigste scheint mir, eine positive Einstellung zur Situation zu finden: Die Trainings haben jetzt Priorität. Ich verzichte auf Freizeit, Sport und Gartenarbeit und entscheide mich in diesen Wochen von ganzem Herzen für meine Arbeit. Das fällt mir leicht, weil ich Freude und Bestätigung in ihr finde und absehen kann, dass im Dezember wieder mehr Ruhe einkehrt. Dann werde ich meine freien Tage nachholen können, mehr Entspannung und körperlichen Ausgleich finden. Die Vorfreude darauf gibt mir die Kraft, mich heute voll zu engagieren, ohne dass ich das Gefühl habe, dass es an meine Substanz geht.</p>
<p style="text-align: left;">Die Entscheidung für meine Arbeit treffe ich freiwillig und selbstbestimmt. Würde sie mir aufgezwungen oder wäre keine Erholung in Sicht, würde mich dieser Einsatz viel mehr Kraft kosten. Dauernde Maximalbelastung zehrt an der Substanz und führt zu Burnout. Es gibt also drei entscheidende Faktoren für ein erfolgreiches Stressmanagement. Wer aktuell unter Stress leidet, sollte sich diese Fragen stellen:</p>
<p style="text-align: left;">• Gibt mir meine Arbeit Freude und Bestätigung?</p>
<p style="text-align: left;">• Habe ich in absehbarer Zeit die Hoffnung auf Erholung und Entspannung?</p>
<p style="text-align: left;">• Kann ich mich heute selbstbestimmt für meine Arbeit entscheiden und ohne schlechte Gefühle auf Freizeit verzichten?</p>
<p style="text-align: left;">Wenn Sie alle 3 Fragen mit JA beantworten können, dürften Sie zu den glücklichen Menschen zählen. Können Sie zwei Mal JA sagen, dürfen Sie zufrieden sein. Wer zwei oder drei mal  mit NEIN antwortet sollte sich überlegen, etwas in seinem beruflichen Alltag zu ändern&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">So, und jetzt nehme ich mir die Freiheit einmal NEIN zu sagen, schiebe meine Seminarvorbereitung auf morgen und fahre mit meiner Familie und der Oma zum Kaffeetrinken nach Worpswede. Ein schönes und erholsames Wochenende!</p>
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		<title>Kommunikation heißt in Beziehung sein</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/kommunikation-ist-in-beziehung-sein/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Bemmann-Wöschler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal vor 80 Lehrern einen Vortrag halte. Geordert als Branchenfremdling, um neue Impulse einzubringen, zerbreche ich mir den Kopf, wie ich das Thema „Kommunikation mit schwierigen Schulleitungen“ am besten angehe. Erinnerungen an meine Schulzeit werden wieder wach. Zwar sind meine Erfahrungen mit Lehrern breit gefächert, sie sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kampf.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1013" title="Verstecken" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kampf-150x150.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a>Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal vor 80 Lehrern einen Vortrag halte. Geordert als Branchenfremdling, um neue Impulse einzubringen, zerbreche ich mir den Kopf, wie ich das Thema „Kommunikation mit schwierigen Schulleitungen“ am besten angehe. Erinnerungen an meine Schulzeit werden wieder wach. Zwar sind meine Erfahrungen mit Lehrern breit gefächert, sie sind aber eben nur aus der Schülerinnenperspektive.<span id="more-1005"></span></p>
<p style="text-align: left;">Mein für mein weiteres Leben wohl prägendstes Schülererlebnis hatte ich mit Frau Schramm. Sie war die strengste Horterzieherin von allen. Ich hatte bereits zwei Ermahnungen von ihr durch meine Ohren ziehen lassen, nicht mit Gips auf dem Klettergerüst zu toben, als ich plötzlich abrutschte und mit einem dumpfen Knall auf meiner rechten Schulter landete. War das ein Schreck! Mehr aus Angst, mich erneut verletzt zu haben, als aus Schmerz, ließ ich meinen Tränen freien Lauf und bereitete mich auf eine richtig üble Standpauke von ihr vor. Doch zu meiner völligen Überraschung fand ich mich in ihren Armen wieder. Sie hielt mich einfach nur im Arm, wiegte mich wie ein Baby und tröstete mich. Das war so überwältigend schön! Es war das Beste, was mir in diesem Moment passieren konnte. Ich fühlte mich in meinem Sein und trotz meiner Missachtung ihrer Anweisungen angenommen und geliebt. Ich weiß noch heute, wie dankbar und erstaunt zugleich ich war, weil ich diese Zuwendung gerade von ihr nie erwartet hätte.</p>
<p style="text-align: left;">Spätestens seit meiner Selbsterfahrungen in der Trainerausbildung liegt der Schlüssel für eine erfolgreiche Kommunikation für mich in der Beziehungspflege. Kommunikation ist „in Beziehung gehen“. Wie ich die Beziehung zu anderen aufnehme und halte oder abbreche, das entscheide immer ich.</p>
<p style="text-align: left;">Für meinen Vortrag habe ich daher für mich den Titel geändert. Denn wenn ich mit der Einstellung auf einen anderen Menschen zugehe, egal in welcher Position sich dieser mir gegenüber befindet, und ich trage die Einstellung in mir, dass dieser Mensch (in dieser Position) schwierig ist, habe ich bereits den ersten Grundstein dafür gelegt, dass unsere Kommunikation miteinander schief läuft. Der andere wird an meiner Gestik und Mimik, meiner Tonlage und vielleicht sogar meiner Wortwahl spüren, dass ich ihm nicht vorurteilsfrei begegne. Er wird sich automatisch dagegen verwahren und versuchen, den „Spieß umzudrehen“. Ich bin dann der schwierige Fall für ihn. Bleiben wir in unseren Einstellungen, stecken wir in einer lose-/lose-Situation fest und verlieren wir beide. Denn die überwiegende Energie von uns beiden konzentriert sich nun im Gespräch darauf, „Angriffe“ (oder das, was wir dafür halten) des anderen abzuwehren. Der Sachinhalt interessiert nur am Rande. Wir werden keine gemeinsame Lösung finden, weil unsere Beziehung momentan nicht stimmt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich schreibe extra „momentan“, weil ich der Überzeugung bin, dass ich jede, auch noch so eingefahrene oder negativ belastete Beziehung verändern kann. In Beziehung (in Kommunikation) bin ich außer mit mir selbst mit mindestens einer weiteren Person. Ich habe meine „Realitäts-Brille“ auf, der andere hat seine. Wir beide sind eigenständige Persönlichkeiten. Wir sind geprägt von unseren Erfahrungen, die wiederum die Erfüllung unserer Bedürfnisse steuern. Treffen wir aufeinander ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir aufgrund unserer Individualität und Unterschiedlichkeit auch unterschiedliche Bedürfnisse haben. Konflikte sind daher ganz natürlich vorprogrammiert und nur ein Signal dafür, einen Kompromiss auszuhandeln, der möglichst für beide eine win-Situation herstellt. Die meisten von uns erleben das abweichende Bedürfnis des anderen jedoch als persönlichen Angriff auf die eigenen Bedürfnisse.</p>
<p style="text-align: left;">Woher kommt das? Die logischste Antwort, die ich bisher darauf finden konnte, ist unser aller biologisches Grundbedürfnis nach Beachtung. Dieses Grundbedürfnis ist das einzige, was wir mit anderen „gleich“ haben. Beachtung in Form von Wert-Schätzung und positiver Zuwendung ist für mich der Schlüssel für Beziehungspflege, der Schlüssel für eine erfolgreiche Kommunikation mit mir selbst im Zwiegespräch und mit meinen Mitmenschen. Egal, wie es gerade um die Qualität der Beziehung steht!</p>
<p style="text-align: left;">Babys sterben, wenn ihnen keine menschliche Beachtung zuteil wird. Sie können noch so sauber gehalten und mit Nahrung ausreichend versorgt werden. Wir alle brauchen Beachtung in Form von Berührung über Körperkontakt, von Zuwendung durch Blickkontakt, Gestik und Stimme oder Anerkennung unserer Eigenart (als unbedingte Anerkennung) bzw. unserer Leistung (als bedingte Anerkennung), sonst werden wir krank. Wir brauchen dies so sehr, dass selbst negative Zuwendung besser ist, als gar keine Beachtung zu erhalten.</p>
<p style="text-align: left;">Jeder von uns kann davon ein Lied singen. Jeder hat als Kind Erfahrungen gemacht, dass „gutes“, erwünschtes Verhalten unbeachtet blieb, während ein Fehlverhalten sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch als Erwachsene machen wir oft die Erfahrung, dass wir für gute Leistungen oder unser So-Sein keine Anerkennung von unserer Umwelt erhalten. Es wird nicht selten als normal angesehen und als nicht lobenswert empfunden. Schließlich bekommen wir für unsere Arbeit Geld oder erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Gesellschaft ist so stark auf Fehler und Probleme fokussiert, dass wir immer weniger innehalten und uns miteinander freuen, über das, was gut funktioniert, über das, was der einzelne erreicht, über das Glück, so einen engagierten Kollegen, so eine gute Chefin oder so einen tollen Partner an unserer Seite zu haben – und es dem anderen einfach immer mal wieder sagen.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn wundert es dann noch, dass wir uns alle ein ausgeklügeltes Repertoire an Verhaltensweisen angewöhnt haben, um zumindest negative Zuwendung vom anderen abzustauben. Hintergrund sind immer unsere Erfahrungen und Bewertungen, die sich nach der Transaktionsanalyse in vier lebbare Grundeinstellungen einordnen lassen:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li>„Mit mir ist alles in Ordnung, Du bist mir recht      so, wie Du bist.“</li>
<li>„Mit mir stimmt was nicht, die anderen sind      besser weggekommen.“</li>
<li>„Mit mir ist alles in Ordnung, bei den anderen      stimmt was nicht.“</li>
<li>„Wenn ich es recht bedenke, ist bei mir alles in      Ordnung und die anderen sind mir recht, auch wenn sie anders sind.“</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Die beiden mittleren Grundeinstellungen sind Verlierer-Skripte. Als Kind habe ich mich irgendwann einmal dazu entschieden, die Welt aus dieser Perspektive zu sehen und nun folgen alle meine Handlungen dieser Maxime, ohne dass es mir später noch bewusst ist. Ich kommuniziere entweder immer aus der Opferrolle (siehe die zweite Grundeinstellung oben) oder aus der Verfolger-/Retterrolle heraus. Ein Opfer wird immer einen Täter (Verfolger) oder einen Retter anziehen und ein Verfolger bzw. Retter findet immer ein Opfer. Und schwups befinden wir uns in einem eingefahrenen Kommunikationsspiel (die Transaktionsanalyse nennt es „Psychospiel“) an dessen Ende unser Spielgewinn lauert: negative Zuwendung. Das Opfer erhält „(Rat)-Schläge“ und bestätigt seine Grundeinstellung („Mit mir stimmt was nicht, die anderen kommen immer besser weg als ich.“), der Verfolger konnte seinen „Dampf ablassen“ (auch wenn ihn später Schuldgefühle plagen) und der Retter seine Hilfsbereitschaft zeigen (auch wenn er sich ärgert, dass das Opfer sie nicht annehmen will). Sie bestätigen sich dadurch wiederum ihre Grundeinstellung („Mit mir ist alles in Ordnung, bei dem anderen stimmt was nicht – der ist zu schwach oder zu dumm, alleine klarzukommen.). Alle Beteiligten haben danach ein schlechtes Gefühl, aber alle hatten zumindest eine ganze Weile lang, die Beachtung vom anderen.</p>
<p style="text-align: left;">Die wenigsten Menschen können sich die erste Grundeinstellung („Mit mir ist alles in Ordnung, Du bist mir recht so, wie Du bist.“), mit der wir auf die Welt kommen, erhalten. Sie wäre der Garant dafür, die Andersartigkeit meines Gegenübers genau so hoch zu schätzen, wie meine Einzigartigkeit und damit unsere Bedürfnisse gleichrangig zu behandeln und uns dadurch gegenseitig anzuerkennen sowie positiv zu verstärken. Aber ich kann durch Selbstreflexion und Selbsterfahrung zur vierten Grundeinstellung gelangen &#8211; „Wenn ich es recht bedenke, ist bei mir alles in Ordnung und die anderen sind mir recht, auch wenn sie anders sind.“ Dann bin ich auf der Gewinnerseite, dann macht es Spaß und erfüllt mich, dem anderen positive Zuwendung zu geben. Dann finde ich immer einen Ansatz beim anderen, den ich authentisch loben kann. Ich nehme mir Zeit, sein Anliegen wahrzunehmen, gebe ihm dadurch Wertschätzung und sage danach, was mir wichtig ist, was für meine Bedürfnisbefriedigung geht und was nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Der geänderte Titel meines Vortrages heißt übrigens „Beziehungspflege zu Schulleitungen trotz schwieriger Situationen“. Vielleicht war mein Erlebnis mit Frau Schramm ein entscheidender Wegweiser dafür, dass ich Psychologie studiert habe. Das weiß ich aber sicher: &#8220;Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir uns oft nicht so herzlich geben wie wir sind.&#8221; (Albert Schweitzer)</p>
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		<title>Book or Bit</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Klaus-Uwe-Gerhardt.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-983" title="Klaus-Uwe-Gerhardt" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Klaus-Uwe-Gerhardt.gif" alt="" width="127" height="95" /></a>Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. Wozu also ein Buch kaufen, wenn mir der Inhalt als E-Books sofort zur Verfügung steht?<span id="more-981"></span></p>
<p style="text-align: left;">Auch ich als Autor stecke in diesem Zwiespalt: Stelle ich meine aktuellen Artikel ins Netz, wo sie sofort jedermann kostenfrei zugänglich sind, oder mache ich mir die Mühe und bringe monatelang meine Ideen zu Papier, um sie für ein lausiges Honorar gedruckt auf den Markt zu bringen? Ich merke, beides gleichzeitig geht nicht, das sprengt einfach meinen Zeitplan. Wenn ich, wie in den letzten Wochen, an einer Neuauflage eines Buches arbeite, kommen Blog und Newsletter zu kurz. Ein Buch braucht Zeit. Ich muss mich dann darauf einlassen können, andere Dinge beiseite schieben, mir die Freiheit nehmen, mich von allen äußeren Reizen zu distanzieren.</p>
<p style="text-align: left;">Als Leser geht es mir ähnlich: Wenn ich mir eine Auszeit nehmen kann, nehme ich lieber ein Buch zur Hand und ziehe mich zurück. Dann genieße ich die Distanz zu meiner Umwelt, trete in eine Phantasiewelt ein, die mir die gewünschte Erholung bringt. Will ich mich aber schlau machen, bin ich auf der Suche nach Informationen, um in meinem beruflichen oder gesellschaftlichen Kontext meinen Verpflichtungen nachzukommen, dann komme ich mit digitalen Medien besser und schneller ans Ziel. Dann überfliege ich lieber ein E-Book auf dem iPad.</p>
<p style="text-align: left;">Beides hat seine Berechtigung. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass der klassische Roman, das Buch als Träger kultureller Werte, weiterhin eine Zukunft haben wird. Das heutige Fachbuch wird sich aber neu erfinden müssen, wenn es in Druckform überleben will. Den Inhalt der meisten heutigen Sachbücher kann man auf wenigen Seiten zusammenfassen und als E-Book perfekt vermitteln. Da braucht es keine aufgeblasene Paperbacks, in denen die Autoren sich nur ständig selbst wiederholen.</p>
<p style="text-align: left;">Das gedruckte Fachbuch wird in Zukunft mehr bieten müssen als nur sachliche Infos. Vielleicht entsteht so ein neues Genre, ein &#8220;Crossover&#8221;, also eine Mischung aus Information und emotionalem Erleben? Eine Form, die es ermöglicht, Lernen erlebbar und spannend zu gestalten? Im Ansatz habe ich das schon in <a href="http://www.amazon.de/Das-professionelle-Intelligenz-Mitarbeiterf%C3%BChrung-Mitarbeiter/dp/3589237686/ref=cm_cr_pr_product_top" target="_blank">meinem ersten Buch</a> versucht. Diese Woche habe ich mein Manuskript für ein neues Werk an den Verlag geschickt&#8230; Und habe wieder mehr Zeit für Blog und Newsletterbeiträge!</p>
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		<title>Frechheit siegt!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 15:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist. Bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag erhalten die Piraten fast 130.000 Zweitstimmen und stellen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Bewerbung.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-941" title="Bewerbung" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Bewerbung.gif" alt="" width="140" height="68" /></a>In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist. Bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag erhalten die Piraten fast 130.000 Zweitstimmen und stellen für die kommenden Jahre 15 Sitze im Landtag! Deren ironisch anarchistisches Programm ist für 9% der Wähler die richtige Antwort auf ein politisches System, das zur Bedeutungslosigkeit verkommen und nur noch mit Humor zu ertragen ist. Fast zeitgleich veröffentlicht Horizont.net ein Werbevideo des Springer Konzerns, mit dem nach Unternehmertalenten aus dem digitalen Umfeld gesucht wird. Auch hier die ironische Botschaft: Mit Respektlosigkeit kommst du bis in die Chefetagen! Sind das die Macher von morgen? <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Medium-is-the-fucking-Message!-Springer-Chef-Doepfner-geht-unter-die-Laienschauspieler_102687.html" target="_blank">&#8220;Medium is the fucking Message&#8221;</a> absolut sehenswert!</p>
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		<title>Ein Raum für Neues!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 15:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Trainings von CIT vermitteln Inhalte auf ungewöhnlich lebendige Weise. Verständlich also, dass wir Seminarräume suchen, in denen man sich bewegen kann und neue Sichtweisen entstehen können. In diesen Räumen muss man sich frei von Regeln, Dogmen und Standards fühlen. Sie sollten einen ungestörten Blick in die Natur bieten und lichtdurchflutet sein, Traditionelles und Modernes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Seminarhaus.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-906" title="Seminarhaus" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/Seminarhaus.gif" alt="" width="157" height="105" /></a>Die Trainings von CIT vermitteln Inhalte auf ungewöhnlich lebendige Weise. Verständlich also, dass wir Seminarräume suchen, in denen man sich bewegen kann und neue Sichtweisen entstehen können. In diesen Räumen muss man sich frei von Regeln, Dogmen und Standards fühlen. Sie sollten einen ungestörten Blick in die Natur bieten und lichtdurchflutet sein, Traditionelles und Modernes verbinden – möglichst frei von eingefahrenen Stilmitteln und Klischees. Wenn man mit diesen Ansprüchen auf die Suche geht, wird die Luft dünn. Aber gestern sind wir überraschenderweise fündig geworden!<span id="more-904"></span></p>
<p style="text-align: left;">Auf Empfehlung hin machten wir uns zu einem der <a href="http://www.forsthaus-heiligenberg.de/heiligenberg.html" target="_blank">traditionellen Ausflugsrestaurants</a> im niedersächsichen Umland auf, das für Kaffeetafeln und Hochzeitsfeiern bekannt ist. Mit zahlreichen Vorurteilen belastet, erwartete ich den üblichen klebrigen Plüsch im Ambiente eines Bauernhofes. Um so größer die Überraschung, als wir ein neues Seminarhaus vorfinden, das alle unsere Ansprüche erfüllt: Ein modernes Fachwerkhaus mit großen Glasfronten und großzügigem, nach oben offenem Seminarraum. Sichtbare Balken statt abgehängter Rasterdecke. Eichenbohlen statt Teppichboden. Neuste digitale Technik integriert in moderne Bauernschränke. Und durch die Glastüren tritt man auf die Terrasse mit Blick auf eine unberührte Hügellanschaft. Ein traumhaftes Ambiente für ein ungestörtes kreatives Arbeiten. Hier werden wir im kommenden Jahr zweimal unser Training <a href="http://www.cit-consult.de/cms/mit-gefuehl-zu-mehr-erfolg.html" target="_blank">Mit Gefühl zu mehr Erfolg</a> durchführen. Ich freu mich schon drauf!</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Fein-raum-fur-neues%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Bemmann-Wöschler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; nach Erfüllung, sich endlich einmal erfüllt fühlen oder wenigstens nicht mehr so leer, ein klein wenig erfüllt sozusagen, halb voll vielleicht und dazu brauche ich&#8230; Dich. Mittlerweile habe ich, was Dich betrifft, auch ganz bestimmte Vorstellungen. Und was tut meine Generation, wenn sie etwas braucht? Sie geht „shoppen“.
Ein weiß getünchter, schlauchförmiger Raum, Fabrikarchitektur, keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/shoppen-150x150.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-897" title="shoppen-150x150" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/shoppen-150x150.gif" alt="" width="100" height="100" /></a>&#8230; nach Erfüllung, sich endlich einmal erfüllt fühlen oder wenigstens nicht mehr so leer, ein klein wenig erfüllt sozusagen, halb voll vielleicht und dazu brauche ich&#8230; Dich. Mittlerweile habe ich, was Dich betrifft, auch ganz bestimmte Vorstellungen. Und was tut meine Generation, wenn sie etwas braucht? Sie geht „shoppen“.<span id="more-884"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ein weiß getünchter, schlauchförmiger Raum, Fabrikarchitektur, keine Ablenkung, kein Schnickschnack, nichts, was die Konzentration auf&#8217;s Wesentliche behindern könnte. Die Zeit gibt den Takt vor und bedient sich eines Moderators mit Trillerpfeife zur Einhaltung der Wechsel aller im Fünf-Minuten-Takt. Neun Frauen, neun Männer, ein Ziel: sich den richtigen Partner einzukaufen.</p>
<p style="text-align: left;">In jeder Gestik, jeder Aussage, jeder Frage schwingen die eigene Geschichte, die Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen. Bei fünf Minuten Zeitlimit kann und will nicht jeder zimperlich sein. Schnell wird klar, den heutigen Großstadtsingle kann man nicht über einen Kamm scheren. Er ist beruflich erfolgreich, manchmal auch nicht, gibt sich offen und steckt doch voller Vorurteile. Der sensible Beobachter erfährt viel, aber nur sehr wenig über eine aussichtsreiche Passung. Und dennoch werden am Ende Namen angekreuzt und Telefonnummern frei gegeben. Jeder will zumindest ein „Teilchen“ ergattern, denn keiner will umsonst gekommen sein. Am Schluss die trügerische Hoffnung, dass sich das Teil im natürlichen Lichte als anziehender heraus stellt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich liebe den Film <a title="shoppen" href="http://www.youtube.com/watch?v=P8y6WkInH5s" target="_blank">„shoppen“</a> von Ralf Westhoff, der gestern mal wieder auf einem der <a title="BR" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/film-und-serie/shoppen-film-ralf-westhoff-ID1246264593509.xml" target="_blank">Dritten</a> lief. Weil er auf eine so wertschätzende, emotionale und authentische Art und Weise über die 18 Protagonisten das Ringen um Identität, Sinn und persönliche Erfüllung einer Generation spiegeln lässt, die zwar beruflich Karriere macht, gutes Geld verdient und sich alle materiellen Wünsche erkauft, aber sich keine Zeit mehr nimmt, auf die Suche nach den wahren inneren Bedürfnissen zu gehen und in Beziehung mit anderen zu reifen.</p>
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		<title>Zu schön um echt zu sein</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 17:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidrun Dahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die britische Behörde zur Überwachung von Werbung ASA zwei Werbe-Kampagnen für Anti-Aging-Produkte von L&#8217;Òréal und Lancome wegen zu starker Retuschen gestoppt hatte, entbrannte ein Glaubenskrieg über die digitale Nachbearbeitung in der Beautybranche. Traditionalisten wie Grey in Düsseldorf sehen nichts Verwerfliches darin, Kundinnen mit digitaler, falscher Schönheit zu manipulieren, während Dove die Gunst der Stunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Augen.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-855" title="Augen" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/Augen.gif" alt="" width="98" height="58" /></a>Nachdem die britische Behörde zur Überwachung von Werbung ASA zwei Werbe-Kampagnen für Anti-Aging-Produkte von L&#8217;Òréal und Lancome wegen zu starker Retuschen gestoppt hatte, entbrannte ein Glaubenskrieg über die digitale Nachbearbeitung in der Beautybranche. Traditionalisten wie Grey in Düsseldorf sehen nichts Verwerfliches darin, Kundinnen mit digitaler, falscher Schönheit zu manipulieren, während Dove die Gunst der Stunde nutzt und mit einem Aufklärungsspot für natürliche Schönheit und gegen Photoshop-Retuschen wirbt. Auf 10 Seiten berichtet <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/show.php?id=102059&amp;page=1&amp;params=" target="_blank">horizont.net</a> über die reklamierten Motive und was <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iYhCn0jf46U" target="_blank">Dove</a> daraus gemacht hat. Sollte das die Wende der Werbebranche hin zu mehr Glaubwürdigkeit und Authentizität sein? Spannend!</p>
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