<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>EmotionBlog &#187; Trauer</title>
	<atom:link href="http://www.cit-consult.de/blog/tag/trauer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.cit-consult.de/blog</link>
	<description>EmotionBlog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 12:36:15 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Der Wert Emotionaler Intelligenz</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/der-wert-emotionaler-intelligenz/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/der-wert-emotionaler-intelligenz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=1021</guid>
		<description><![CDATA[In einem Telefoninterview wurde ich am Dienstag gefragt: &#8220;Was verstehen Sie unter Emotionaler Intelligenz?&#8221; Vor meinem inneren Auge lese ich den Chart aus unserem EQ-Training ab: &#8220;Emotionale Intelligenz heißt, seine Emotionen erfolgreich managen. Das heißt, erst wenn ich in meinen Gefühlen Sicherheit gefunden habe, kann ich auf die Gefühle anderer Einfluss nehmen,&#8221; ergänze ich. &#8220;Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/EQ.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1028" title="EQ" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/EQ.gif" alt="" width="101" height="101" /></a>In einem Telefoninterview wurde ich am Dienstag gefragt: <a href="http://www.cit-consult.de/cms/emotionale-intelligenz-seminar.html" target="_blank">&#8220;Was verstehen Sie unter Emotionaler Intelligenz?&#8221;</a> Vor meinem inneren Auge lese ich den Chart aus unserem EQ-Training ab: &#8220;Emotionale Intelligenz heißt, seine Emotionen erfolgreich managen. Das heißt, erst wenn ich in meinen Gefühlen Sicherheit gefunden habe, kann ich auf die Gefühle anderer Einfluss nehmen,&#8221; ergänze ich. <a href="http://www.cit-consult.de/cms/mit-gefuehl-zu-mehr-erfolg.html" target="_blank">&#8220;Und wie werde ich emotional intelligent?&#8221;</a> fragt die Dame. <span id="more-1021"></span></p>
<p style="text-align: left;">Emotionale Intelligenz entsteht aus der Summe meiner persönlichen Erfahrungen, ist also auch mit dem Begriff &#8216;Reife&#8217; zu erklären. Das heißt, je vielseitiger meine Erfahrungen sind und je bewusster ich diese reflektiert habe, desto mehr Sicherheit finde ich in meinen Emotionen. Gefühle wie Angst und Freude, Wut und Trauer, Lust und Ekel, Liebe, Hass und Sehnsucht sind ja die Folge von gemachten oder vermiedenen Erfahrungen. Kann ich negative Erfahrungen in meinem Leben nicht revidieren, werde ich diese Situationen meiden und bleibe in meinem Handlungsspielraum eingeschränkt.</p>
<p style="text-align: left;">Seine Emotionale Intelligenz zu entwickeln heißt also, seine Ängste zu überwinden und neue Erfahrungen zu machen. Das beginnt im Elternhaus, setzt sich in Kindergarten und Schule fort und entwickelt sich in der Arbeitswelt zur entscheidenden Kompetenz: Wer aufgrund eines zu behüteten Elternhauses oder mangelnder Herausforderungen in seinem Leben nicht gelernt hat, mit Niederlagen umzugehen, ist den beruflichen Anforderungen emotional oft nicht gewachsen und muss diese nachholen. Das kann dann im geschützten Rahmen eines <a href="http://www.cit-consult.de/cms/mit-gefuehl-zu-mehr-erfolg.html" target="_blank">Selbsterfahrungstrainings</a> geschehen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was sind die Vorteile Emotionaler Intelligenz?</strong> Je vielseitiger meine Erfahrungen sind, desto mehr Sicherheit fühle ich in mir, weil kritische Situationen weniger Angst besetzt sind und ich konstruktive Wege sehe. Das hilft mir, mit schwierigen Situationen und Menschen souveräner umzugehen. Diese selbstbewusste Ausstrahlung hilft schon, viele Probleme zu vermeiden, und meine Energie kann ich dann auf das Lösen der Probleme konzentrieren, statt sie zum Dramatisieren oder für das Aufrechterhalten einer &#8220;Selbstsicherheits-Maske&#8221; zu verschwenden. Selbstbewusste Menschen erkennt man deshalb daran, dass sie ihre emotionalen Schwächen kennen und den Mut haben, diese offen zuzugeben. Dafür erhalten sie in der Regel viel Anerkennung und Wertschätzung durch ihre Mitmenschen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ist Emotionale Intelligenz auch in der Teamarbeit von Bedeutung?</strong> Ein ideales Team soll ja mehr leisten können, als die Summe seiner Mitglieder. So gesehen ist die Emotionale Intelligenz in einem Team von noch höherer Bedeutung als für den Einzelnen. Wer Schwierigkeiten im Umgang mit seinen Gefühlen hat, trägt diese zwangsläufig mit in die Gruppe und wird dort in bestimmten Situationen als Störfaktor wirken. Schon ein Teammitglied kann mit seinen persönlichen Problemen den Teamgeist zerstören, sind es mehrere, die hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sind, wird echte Teamarbeit unmöglich. Dann verkommt die Gemeinschaft zur Arbeitsgruppe, die nur Dienst nach Vorschrift macht.</p>
<p style="text-align: left;">Andererseits kann ein Team aus mehreren emotional intelligenten Mitgliedern eine ungeahnte Leistungsfähigkeit entwickeln. Voraussetzungen für ein solches Erfolgsteam ist einerseits die Zusammensetzung des Teams aus möglichst unterschiedlichen, sich ergänzenden Kompetenzträgern und andererseits der wertschätzende, tolerante Umgang miteinander. Jeder muss seinen Platz im Team finden und ausfüllen, um sich als wertvoller Teil des Ganzen zu fühlen. Das ist gelebte Emotionale Intelligenz.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie beurteilen Sie die Emotionale Intelligenz deutscher Führungskräfte?</strong> Nach meinen Erfahrungen wird in Deutschland hauptsächlich über Angst geführt. Das spricht nicht für eine hohe Emotionale Intelligenz der Führungskräfte. Wer mit Angst führt, ist sich seiner eigenen Ängste nicht bewusst oder kann nicht damit umgehen und gibt sie einfach nach unten weiter. Emotional intelligente Führungskräfte wissen das ganze Spektrum der Gefühle der Situation und dem Mitarbeiter gemäß konstruktiv und zielführend einzusetzen. Angst darf nur in Krisensituationen eine Rolle spielen, weil Angst und Stress krank machen. Die stetig steigenden Kosten unseres Gesundheitssystems sind ein Beleg dafür.</p>
<p style="text-align: left;">Deshalb sehe ich in Deutschland einen dringenden Handlungsbedarf in der Ausbildung emotional intelligenter Führungskräfte. Es kann nicht sein, dass verwöhnte Elitekinder ohne sozialverträgliche Erziehung über Eliteuniversitäten zu Führungswesen dressiert und auf die Menschheit losgelassen werden, weil sie nie in ihrem Leben gelernt haben, anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sie Kraft ihrer Erfahrung und Persönlichkeit vom Wert ihrer Entscheidungen zu überzeugen. Diese Personen tun mir ebenso leid wie die Mitarbeiter, die unter ihnen zu leiden haben, weil ihnen keine Zeit gelassen wird zu reifen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was wünschen Sie sich für die Emotionale Intelligenz unserer Gesellschaft?</strong> Dass wir unsere Gier und unseren Egoismus ablegen und mehr Gemeinschaftssinn und Toleranz für die Andersartigkeit unserer Mitmenschen entwickeln.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Femotionale-intelligenz%2Fder-wert-emotionaler-intelligenz%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/der-wert-emotionaler-intelligenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Optimismus zwischen Gut und Böse</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/optimismus-zwischen-gut-und-bose/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/optimismus-zwischen-gut-und-bose/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 16:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hingabe]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=598</guid>
		<description><![CDATA[In den Medien überschlagen sich die Hiobsbotschaften: Drohender Super-Gau im AKW Fukushima! Krieg in Libyen! Über 20.000 Opfer und 450.000 Obdachlose nach dem Tsunami in Japan! Die Welt scheint endgültig aus den Fugen zu geraten. Wird die Menschheit zum Opfer von verantwortungslosen Spinnern, skrupellosen Organisationen und unberechenbaren Naturkatastrophen? Ich spüre diesen Druck in meiner Brust, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Andrea-Kusajda.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-603" title="Andrea-Kusajda" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Andrea-Kusajda.gif" alt="" width="113" height="100" /></a>In den Medien überschlagen sich die Hiobsbotschaften: Drohender Super-Gau im AKW Fukushima! Krieg in Libyen! Über 20.000 Opfer und 450.000 Obdachlose nach dem Tsunami in Japan! Die Welt scheint endgültig aus den Fugen zu geraten. Wird die Menschheit zum Opfer von verantwortungslosen Spinnern, skrupellosen Organisationen und unberechenbaren Naturkatastrophen? Ich spüre diesen Druck in meiner Brust, dieses Gefühl einer beklemmenden Ohnmacht in meinem Herzen. Es ist nicht leicht, in diesen Tagen optimistisch in die Zukunft zu schauen. Woher nehme ich die Freude und Energie, meine Dinge voranzutreiben?<span id="more-598"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ich sehe nach draußen in den Garten. Am Sonntag war Frühlingsanfang. Die Sonne scheint. An den Büschen und Bäumen sprießen die Knospen und die Vögel sind unermütlich damit beschäftigt, für ihren Nestbau zu sammeln. Wohin mein Blick fällt, entdecke ich unzählige Symbole neuen Lebens, eine frühlingshafte Idylle des Aufbruchs. Während die ganze Welt nach Katastrophen giert, ist in meinem friedlichen Mikrokosmos alles voller Hoffnung und Zuversicht. Ist es nicht verlockend, vor dem globalen Chaos die Augen zu schließen und sich in die eigene Welt zurückzuziehen?</p>
<p style="text-align: left;">Just in dieser Sekunde habe ich eine Erscheinung in Form eines <a href="http://twitter.com/#!/MBlochberger" target="_blank">Tweets</a> auf meinem iPhone: &#8220;Leben heisst, mehr Träume in meiner Seele zu haben, als die Realität zerstören kann,&#8221; lese ich da. Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. Da ist er wieder: Der Zwiespalt zwischen einer erschreckend aggressiven globalen Welt und dem sinnlich hoffnungsvollen Innenleben einer heilen Seele! Irgendwie kann ich mich in der bitteren Ironie dieses Widerspruches wieder finden.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Humor ist die Lust zu lachen, wenn einem zum Heulen ist,&#8221; hat Werner Fink einmal gesagt. Wie Recht er hat! Nichts kann aus einer schmerzhaften Niederlage so viel Freude und Energie ziehen, wie echter Humor. Denn &#8220;die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer&#8221; (Mark Twain). Indem wir über unseren Kummer lachen, nehmen wir ihm den Schrecken und erzeugen so einen Lustgewinn, der uns hilft, unser Leben mit Freude weiter zu gestalten.</p>
<p style="text-align: left;">Humor ist wohl der wertvollste Berater in Krisen. Aber um <a href="http://www.cit-consult.de/cms/ausbildung-zum-humor-coach.html" target="_blank">Humor zu entwickeln</a>, darf ich den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern muss den ewigen Zwiespalt zwischen Außen und Innen, Angst und Hoffnung, Leid und Freude erkennen und annehmen. Mein Leben bereichert sich (wie auch mein humorvoller Tweet) an dem Spannungsverhältnis der Polaritäten. Wer nur das Gute oder nur das Böse sehen will, dem wird es nicht gelingen, die ganze Tiefe und den ganzen Reichtum seines Lebens (des Tweets) zu genießen.</p>
<p style="text-align: left;">Wer nur das Gute sehen will und seine Ängste verleugnet, beschränkt sich auf den kurzweiligen Genuss, der aber nicht von Dauer sein kann. Diese Menschen schaffen sich eine oberflächliche Scheinwelt, weil sie die Schattenseiten des Lebens zu ignorieren versuchen. Sie haben etwas von der Naivität von Kindern. Sie wollen nicht erwachsen werden, denn das hieße, Schmerzen anzunehmen, Verantwortung zu tragen und der Realität ins Auge zu sehen. Wer nur das Gute sehen will, vergeudet letztendlich sein Leben. Er wird die Tiefe seiner Persönlichkeit nicht erfahren und wird sein Glück nie wirklich begreifen können.</p>
<p style="text-align: left;">Anders die ewigen Pessimisten, die ihre Ängste spüren und unter der Ungerechtigkeit der Welt leiden. Sie stehen in der Gefahr, die schönen Seiten des Lebens zu übersehen, weil sie nicht mehr Herr ihrer negativen Gefühle sind. Im besten Fall richten Sie ihren Schmerz nach außen, und versuchen, ihre Umwelt zu verändern. Im schlimmsten Fall richten sie ihren Frust nach innen und werden depressiv und krank. Wer nur das Böse im Fokus hat, findet nicht zu seiner wahren Stärke, weil er zu sehr im Konflikt mit seiner Außenwelt steht und deshalb nicht zur Ruhe kommt.</p>
<p style="text-align: left;">Zufrieden können nur die sein, die die <a href="http://www.cit-consult.de/cms/mit-gefuehl-zu-mehr-erfolg.html" target="_blank">Balance zwischen Außen und Innen</a> gefunden haben. Diese glücklichen Menschen haben die Träume in ihrer Seele gefunden und leben diese. Auch wenn die äußere Realität sie daran hindern will, geben sie ihre Träume nicht auf, sondern kämpfen für sie. Sie sind die wahren Optimisten, weil sie nicht nur das Gute sehen, sondern auf das Böse vorbereitet sind. Sie wissen sich der bitteren Realität zu beugen, ohne sich brechen zu lassen. Aus ihrem Leid ziehen sie die Kraft, das Zerstörte wieder aufzubauen und das Bewusstsein, die Welt verbessern zu können.</p>
<p style="text-align: left;">Ich wünsche dem Japanischen Volk und uns allen, dass wir daraus lernen können.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Foptimismus-zwischen-gut-und-bose%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/optimismus-zwischen-gut-und-bose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Masche mit der Depression</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/die-masche-mit-der-depression/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/die-masche-mit-der-depression/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Bemmann-Wöschler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=560</guid>
		<description><![CDATA[War ich nicht zu hart? Ich habe ihn richtig provoziert. Und dabei leidet er doch ganz offensichtlich, fühlt sich ungeliebt, von den starren Strukturen um ihn herum am Verändern gehindert. „Ich kann das nicht oder es geht nicht, weil&#8230;“ – seine Aussagen erinnern mich an Cora mit ihrem „Ja, aber-Spiel“: Jedes Hilfsangebot verpufft, jeder Entscheidungsspielraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Spinnwebe_EveLeupold.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-562" title="Spinnwebe_EveLeupold" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Spinnwebe_EveLeupold-150x150.jpg" alt="" width="112" height="112" /></a>War ich nicht zu hart? Ich habe ihn richtig provoziert. Und dabei leidet er doch ganz offensichtlich, fühlt sich ungeliebt, von den starren Strukturen um ihn herum am Verändern gehindert. „Ich kann das nicht oder es geht nicht, weil&#8230;“ – seine Aussagen erinnern mich an Cora mit ihrem <a title="Ja, aber" href="http://www.cit-consult.de/cms/wissen/persoenlichkeit/das-schoenste-aller-raenkespiele-um-sich-vor-der-verantwortung-zu-druecken-346-41.html" target="_blank">„Ja, aber-Spiel“</a>: Jedes Hilfsangebot verpufft, jeder Entscheidungsspielraum schrumpft auf einen Kubikmillimeter, jedes Aufzeigen von Konsequenzen zieht aggressive Resignation nach sich. Ich spüre Wut in mir aufsteigen. In was zum Teufel verwickle ich mich da gerade?</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-560"></span></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Menschen, die sind wahre „Energieräuber“. Sie betreten den Raum und man hat das Gefühl, die gesamte Energie aller Anwesenden fließt in ein Schwarzes Loch. Je mehr man selbst neue produziert, desto schneller ist sie weg. Im Nu ist das Energielevel aller auf dem absoluten Tiefpunkt. Nicht selten scheinen Energieräuber wie gefangen in ihren Körpern. Konstruktive Impulse dringen kaum nach außen. Wenig Gestik und Mimik, oft eine monotone, ausdrucksarme Stimme. Ihre Körperlichkeit und Ausstrahlung ist auf ein Minimum reduziert. Sie wirken wie ein Neutrum: Als Frau leben sie ihre Weiblichkeit nicht mehr, als Männer nicht mehr ihre Männlichkeit. Alltäglicher Gleichklang auf unterstem Niveau.</p>
<p style="text-align: left;">In wirkliche zwischenmenschliche Nähe zu gehen, ist ihnen nicht möglich. Denn dazu bedarf es einem Energieaustausch in beide Richtungen. Aber sie nehmen hauptsächlich und fühlen sich zu schwach zum Geben. Wie Schmarotzer wandern sie von Baum zu Baum und saugen sich voll mit der Energie, die sie zum Leben brauchen. Sie erwerben ihre Kraftressourcen mittels eines anderen, der angezapft wird. Ist der eine Baum erschöpft und gibt nicht mehr genug her, haben sie bereits ein anderes kraftvolleres Exemplar erspäht und schwups hängen sie mit einem Ableger an diesem. Der Erschöpfte hat Glück, wenn er für seine nachlassenden „Liebesdienste“ oder seinen Rückzug aus Selbsterhaltungsgründen nicht noch ordentlich eine verbraten bekommt, bevor ihm die „Freundschaft“ gekündigt wird. Dann ist er aus den Augen und aus dem Sinn.</p>
<p style="text-align: left;">Um ihren Raubzug vor sich selbst und anderen zu verschleiern, vertreten sie nicht selten sehr rigide Moralvorstellungen mit einem – man mag es kaum glauben – plötzlich ungeheuren Energieeinsatz. Keiner ist ihren hohen Wertmaßstäben gewachsen, natürlich auch nicht sie selbst. Und raus sind sie aus dem Schneider, denn damit wäre bewiesen, dass man und am wenigsten man selbst, etwas allein und zum besseren bewegen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich spreche hier nicht von Menschen mit einer <a title="Depression" href="http://www.kompetenznetz-depression.de/" target="_blank">Depressionserkrankung</a> <!-- @font-face {   font-family: "Times New Roman"; }@font-face {   font-family: "Arial"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } --> und auch nicht von Menschen mit <a title="Burnout" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom" target="_blank">Burnout</a>, die dringend <a title="Hilfe bei Burnout" href="http://hilfe-bei-burnout.de/" target="_blank">professionelle Unterstützung</a> von außen benötigen. Ich meine Menschen, die „depressive“ Symptome wie Mut- und Antriebslosigkeit als „Masche“ (ein Begriff aus der <a title="Transaktionsanalyse" href="http://www.amazon.de/Werde-werden-kannst-Pers%C3%B6nlichkeitsentfaltung-Transaktionsanalyse/dp/3451051559" target="_blank">Transaktionsanalyse</a>) einsetzen, um sich in der Haltung des armen Opfers bequem einzurichten und damit sein Gegenüber zur Hilfsbereitschaft, sprich Energieversorgung, zu „nötigen“, will dieser nicht als a-sozialer Egoist abgestempelt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist nicht leicht, eine Depressionserkrankung von einer „Masche“ zu unterscheiden, wenn man nicht über eine große therapeutische Erfahrung verfügt, denn die Symptome können sich in der Ausprägung sehr ähneln. Bei beiden hat man als Außenstehender das Gefühl, nicht mehr an den Menschen ran zu kommen, sich ständig im Kreis zu drehen und wenig bis keine Energie zu spüren. Aber bei Menschen, die Depression als Masche einsetzen, erhält man, provoziert man sie, eine energetische Rückmeldung: Sie reagieren plötzlich mit Ärger, Wut oder Trotz – Ist man darauf nicht vorbereitet, kann man sich „richtig warm anziehen“!</p>
<p style="text-align: left;">Lange Zeit habe ich geglaubt, ich könne mit energieraubenden Menschen (ich will sie bewusst nicht depressiv nennen, weil sie zwar so wirken, es aber tatsächlich nicht sind) nicht umgehen. Im Bekanntenkreis bin ich fast verzweifelt, weil ich mit ansehen musste, wie zwei Freundinnen von mir, trotz Unterstützung von vielen Seiten, immer mutloser, verzagter und bequemer wurden. In meiner Trainerrolle lief ich oft Gefahr, mich zu stark zu engagieren und dem Klienten seine Arbeit abzunehmen. Abends hatte ich Kopfschmerzen, fühlte mich ausgebrannt und aggressiv. Letzteres machte mir wiederum Schuldgefühle, weil ich doch den Leidensdruck dieser Menschen spürte. Ihnen ist ihr destruktives Verhalten ja nicht bewusst. Sie leiden wirklich und möchten, dass ihnen geholfen wird. Natürlich fragte ich mich auch: Was hat das mit mir zu tun? Spiegeln mir diese Menschen vielleicht nur meinen eigenen verzagten, ängstlichen oder bequemen Verlierer-Anteil?</p>
<p style="text-align: left;">Vor einem Jahr habe ich in einer eigenen Fortbildung einen sehr erfahrenen Therapeuten mit einer jungen Energieräuberin arbeiten gesehen. Und plötzlich verstand ich all meine zwecklosen Versuche, der Depressionsmasche mit Verständnis, Aufmunterung und neuen Impulsen zu begegnen. Als Außenstehende kann ich nur helfen, wenn ich ihnen meine Energie versage, solange sie in ihrem Schmarotzertum verharren, und sie klar und deutlich mit ihrem Verhalten konfrontiere. Energieräuber müssen begreifen, dass sie nicht Opfer, sondern Täter sind. So können sie wieder zu ihren eigenen, inneren Energiequellen finden, indem sie selbst aktiv werden.</p>
<p style="text-align: left;">Damit Jellineks Zitat nicht auch am Ende auf sie zutrifft:</p>
<p style="text-align: left;">„Am Grab der meisten Menschen trauert, tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben.“</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Femotionale-intelligenz%2Fdie-masche-mit-der-depression%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/emotionale-intelligenz/die-masche-mit-der-depression/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es trifft immer die Falschen!</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/es-trifft-immer-die-falschen/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/es-trifft-immer-die-falschen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 17:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stolz]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=547</guid>
		<description><![CDATA[Gestern haben wir einen lieben Menschen verabschieden müssen, der immer für andere da war und an sich selbst zuletzt gedacht hat. Sie war engagiert bis zum Umfallen, hilfsbereit bis zu Selbstverleugnung und großzügig, wenn es um ihre Mitmenschen ging. Aber sich selbst hat sie nichts gegönnt, hat ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben geführt ohne Höhepunkte, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Grace-Winter_pixelio.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-548" title="Grace-Winter_pixelio" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Grace-Winter_pixelio.gif" alt="" width="108" height="86" /></a>Gestern haben wir einen lieben Menschen verabschieden müssen, der immer für andere da war und an sich selbst zuletzt gedacht hat. Sie war engagiert bis zum Umfallen, hilfsbereit bis zu Selbstverleugnung und großzügig, wenn es um ihre Mitmenschen ging. Aber sich selbst hat sie nichts gegönnt, hat ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben geführt ohne Höhepunkte, ohne wirklichen Urlaub, ohne Herausforderungen und ohne echte Lebensträume. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod führte viele Menschen zusammen, die sich in der gemeinsamen Trauer die gleichen Fragen stellten: Warum sie? Warum wird eine so gutmütige Frau mitten aus ihrem Leben gerissen? Und hätten wir das verhindern können?<span id="more-547"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ich kannte sie schon fast 20 Jahre und sie war verlässlicher als jeder andere Mensch in meinem Bekanntenkreis. Ihre liebenswürdige Art und ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft waren ehrlich gemeint, wurden mir aber gelegentlich auch unangenehm, weil ich ihr Vertrauen nie wirklich gewinnen konnte. Wenn es um meine Gefühle ging, wurde ich mit Trost überschüttet, den ich gar nicht wollte. Ging es um ihre Gefühle, lachte sie gern darüber hinweg und zog sich in ihr Schneckenhaus zurück. Ihre Art zu Geben war der Versuch, die Zuneigung ihrer Mitmenschen zu gewinnen, deren Nähe sie aber nicht wirklich zulassen konnte.</p>
<p style="text-align: left;">Die Menschen, die ihr näher standen, vor allem ihre Familienangehörigen, wussten um ihr mangelndes Durchsetzungsvermögen, die Mutlosigkeit ihre Alltagsprobleme zu lösen und ihre großen Lebensängste. Sie halfen ihr so gut sie es vermochten und taten damit wohl genau das Falsche. Indem sie immer für sie da waren, wenn es darauf ankam, wichtige Entscheidungen für sie trafen und für vieles Verantwortung übernahmen, nahmen sie ihr die Chance, sich durchbeißen zu müssen und an den täglichen Herausforderungen zu wachsen.</p>
<p style="text-align: left;">Das, was so liebevoll gemeint war, verhinderte nachhaltig, dass sie Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl entwickeln konnte. Auch als erwachsene Person war sie über alle Maßen von der Zuwendung ihrer Familie abhängig. Sie war ein Mensch, der nie gelernt hatte, die eigenen Bedürfnisse zu respektieren und sich selbst zu lieben. Aus einem inneren Gefühl des Defizits entstand die Angst, nicht zu genügen und daraus der Zwang noch mehr zu gefallen. Ihre Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft wurden zu bitteren Hilferufen nach der Zuwendung, die sie sich selbst nicht geben konnte.</p>
<p style="text-align: left;">Viele ihrer Mitmenschen, auch Kollegen wussten damit nicht umzugehen, und die daraus entstehende Distanz interpretierte sie als Ablehnung oder Mobbing. Immer seltener konnte sie sich aus der Spirale von Hilfsbereitschaft und Demütigung befreien. Jede Form professioneller Hilfe lehnte sie ab, denn sie war unfähig, sich selbst und ihre Schmerzen ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Zwei Wochen lang unterdrückte sie mit Tabletten ihre Magenschmerzen statt zum Arzt zu gehen. Als schließlich der Notarzt kommen musste, weigerte sie sich, ins Krankenhaus gefahren zu werden. Als sie 24 Stunden später einer Notoperation unterzogen wurde, war es bereits zu spät: Sie starb an akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse, dem Organ, das wie kein anderes für das Gleichgewicht von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3809423777/ref=s9_simh_gw_p14_d3_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-2&amp;pf_rd_r=0XM4Q1V3ZD82KQK5B5HR&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375173&amp;pf_rd_i=301128" target="_blank">&#8220;Geben und Nehmen&#8221;</a> im Leben steht. Die Entzündung hatte die Durchblutung ihrer inneren Organe so gestört, dass viele bereits abgestorben waren. So wurde ihr Tod zum Symbol für ihr ganzes Leben, in dem das Verhältnis von Liebe geben und Liebe annehmen so aus dem Gleichgewicht war.</p>
<p style="text-align: left;">Und ich frage mich, was hat es für einen Sinn, dass es so oft die Menschen trifft, die sich für andere aufopfern? Wir sagen: Es trifft die Falschen. Es sind nicht die, die vom Glück verfolgt werden. Es sind die, die zu leiden gelernt haben! Aber warum ist das so?</p>
<p style="text-align: left;">Wenn wir etwas daraus lernen können, dann ist es die Tatsache, dass es nicht im Sinne der Natur ist, sich selbst zu verleugnen. Wir dürfen uns selbst am nächsten sein, ja, es ist sogar unsere Pflicht! Denn wer für andere da sein will, muss das aus einer inneren Stärke heraus tun, um nicht zu verbrennen. Wir müssen Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickelt haben, um anderen davon abgeben zu können.</p>
<p style="text-align: left;">Der erste und wichtigste Schritt auf diesem Weg ist es, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, sie wertzuschätzen und den Mut zu entwickeln, für deren Umsetzung zu kämpfen. Jeder von uns muss diesen Weg alleine gehen. Wer sich helfen lässt, kann in sich selbst keine Sicherheit finden, sondern wird sich weiter von anderen abhängig fühlen. Erst auf der Basis deiner persönlichen Erfolge kannst du das notwendige Selbstvertrauen entwickeln. Erst wenn du dir selbst vertraust, kannst du anderen vertrauen. Vertrauen ist die Voraussetzung für ein gesundes Geben und Nehmen. Erst aus Vertrauen heraus kann sich Verständnis, Nähe und Liebe entwickeln.</p>
<p style="text-align: left;">Und echte Liebe entsteht erst aus der Liebe zu dir selbst, dem inneren Gefühl, es dir selbst Wert zu sein. Nur das, was du dir selbst zu geben bereit bist, kannst du auch von Herzen anderen geben. Um andere Menschen zu lieben, muss du keine Opfer bringen oder dich demütigen. Liebe ist etwas Wertvolles und Stolzes. Sie bleibt auf Augenhöhe mit den Mitmenschen. Jeder Versuch, sich über den anderen zu stellen oder sich ihm zu unterwerfen, macht Liebe unmöglich.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht ist es das, was sie dir sagen wollte: Nimm die eigenen Bedürfnisse ernst! Lebe dein Leben statt es für andere zu opfern! <a href="http://www.cit-consult.de/cms/mit-gefuehl-zu-mehr-erfolg.html" target="_blank">Suche deinen inneren Reichtum</a>, statt es anderen Recht zu machen! Fang damit an, bevor es zu spät ist! Der Tod ist schneller als du denkst.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Fes-trifft-immer-die-falschen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/es-trifft-immer-die-falschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlierer in Spanien</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/verlierer-in-spanien/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/verlierer-in-spanien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 22:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=298</guid>
		<description><![CDATA[Wir lieben dieses Land, in dem wir die schönsten Wochen des Jahren verbringen. Wir lieben das sommerliche Klima, die Lebensfreude der Menschen und ihre Fußballbegeisterung, die Bars und Kiosquos in denen jeden Abend irgendein Fußballspiel übertragen wird. Und wir haben uns darauf gefreut, hier die Fußball-WM zu erleben. Muss es denn ausgerechnet dazu kommen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Flaggen6.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-311" title="Flaggen" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Flaggen6.jpg" alt="" width="141" height="68" /></a>Wir lieben dieses Land, in dem wir die schönsten Wochen des Jahren verbringen. Wir lieben das sommerliche Klima, die Lebensfreude der Menschen und ihre Fußballbegeisterung, die Bars und Kiosquos in denen jeden Abend irgendein Fußballspiel übertragen wird. Und wir haben uns darauf gefreut, hier die Fußball-WM zu erleben. Muss es denn ausgerechnet dazu kommen, dass Deutschland im Halbfinale auf Spanien trifft&#8230;?<span id="more-298"></span> Wir haben uns nicht getraut, das Spiel gemeinsam mit den Residentes in einer der Bars zu erleben, sondern haben es zu Hause gesehen, schließlich waren wir uns nicht sicher, wie unsere Begeisterung für die jungen Deutschen von den Spaniern aufgenommen wird. Ebenso feige wie wir hat die Deutsche Mannschaft gespielt, sich in ihrer Hälfte eingeigelt und nicht gezeigt, was wirklich in ihr steckt. Wer nicht den Mut hat, nach vorne zu spielen, muss sich nicht wundern, wenn er verliert. Ich kann ihr da keinen Vorwurf machen, habe aber spontan beschlossen, das Finale gegen die Niederlande im Kiosquo zu erleben, um mit den Siegern jubeln zu können.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Fverlierer-in-spanien%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/verlierer-in-spanien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einander nah sein</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/einander-nah-sein/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/einander-nah-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 08:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paula Bemmann-Wöschler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=231</guid>
		<description><![CDATA[Noch ein, zwei Schritte, dann rechts um die Ecke und mein Blick ist frei: Da steht sie, die „Grand Dame“, sandsteinern, barock, ganz selbstverständlich. Dunkle Stellen zeichnen wie verheilte Wundmale ihr Antlitz. Kaum zu glauben, dass ich genau hier an dieser Stelle vor 25 Jahren auf einen mit Gras umwucherten Haufen Schutt und Gesteinsreste starrte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-233" title="Nahsein" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Nahsein-276x300.jpg" alt="Nahsein" width="154" height="168" />Noch ein, zwei Schritte, dann rechts um die Ecke und mein Blick ist frei: Da steht sie, die „Grand Dame“, sandsteinern, barock, ganz selbstverständlich. Dunkle Stellen zeichnen wie verheilte Wundmale ihr Antlitz. Kaum zu glauben, dass ich genau hier an dieser Stelle vor 25 Jahren auf einen mit Gras umwucherten Haufen Schutt und Gesteinsreste starrte, mir antifaschistische Worthülsen in den Ohren summten und mein Herz von einer mir bis dato unbekannten Sehnsucht Heim gesucht wurde.</p>
<p><span id="more-231"></span>Durch eine der sieben Türen trete ich ein und lehne mich an einen Pfeiler. Unmengen von Menschen erfüllen mit ihrem Geplapper den großen Licht durchfluteten, pastellbemalten Kuppelraum. Ich nehme den rastlosen Aktionismus der anderen um mich herum nur kurz wahr. Wenn sie nicht ruhen, nicht spüren wollen oder können, dass hier eine besondere Atmosphäre herrscht, dann eben nicht. Ich blende sie einfach aus und höre jetzt wieder ganz deutlich Dein Schwärmen. Vielleicht standest Du vor dem Krieg genau hier, wo ich jetzt stehe, sahen Deine Augen die Zartheit der Farben und die kraftvollen Formen. Damals, vor 25 Jahren, glaubte ich, diese Schönheit wäre für meine Generation für immer verloren.</p>
<p>Welch ein Geschenk von abertausenden Menschen aus aller Herren Länder an mich! Unter Tränen erfülle ich sie endlich – meine Sehnsucht, Seit an Seit mit Dir hier zu stehen. Deine Begeisterung von diesem Ort, die ich als Kind in Deinen Augen sah, spüre ich plötzlich auch in mir, tief in meinem Herzen. Ich fühle Dich neben mir stehend, mich wärmend mit Deiner Liebe, sicher bei mir.</p>
<p><em>Lass mich schlafen,</em><em><br />
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,<br />
</em><em>sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,</em><em><br />
sondern schließe deine Augen,</em><em><br />
und du wirst mich unter euch sehen,<br />
jetzt und immer. (Khalil Gibran)</em></p>
<p>Irgendwann trete ich hinaus in den taghellen Regen und fühle mich wunderbar nah und verbunden mit Dir. Ich hatte eine Ahnung, aber jetzt weiß ich es ganz sicher, dass Du immer bei mir bist, Opa, und dass das unser Ort ist, an dem wir uns auf eine besondere Art begegnen können.</p>
<p>Link zur Frauenkirche:<a href="http://www.frauenkirche-dresden.de/"> http://www.frauenkirche-dresden.de/</a></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Feinander-nah-sein%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/einander-nah-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mitgefühl für Robert Enke</title>
		<link>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/mitgefuhl-fur-robert-enke/</link>
		<comments>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/mitgefuhl-fur-robert-enke/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Blochberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cit-consult.de/blog/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Robert Enke, die Nr. 1 im Tor der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Dienstag das Leben genommen. Weil er glaubte, als Vorbild und Leistungsträger keine Schwäche zeigen zu dürfen, ist er am Widerspruch zwischen dem Leistungsdruck und seinem Selbstbild zerbrochen. Was uns an diesem tragischen Tod so sehr bewegt, ist nicht nur das Schicksal dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright size-full wp-image-67" title="Albert_Schweizer" src="http://www.cit-consult.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Albert_Schweizer1.gif" alt="Albert_Schweizer" width="200" height="117" />Robert Enke, die Nr. 1 im Tor der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Dienstag das Leben genommen. Weil er glaubte, als Vorbild und Leistungsträger keine Schwäche zeigen zu dürfen, ist er am Widerspruch zwischen dem Leistungsdruck und seinem Selbstbild zerbrochen. Was uns an diesem tragischen Tod so sehr bewegt, ist nicht nur das Schicksal dieses Mannes und seiner Frau. In seiner Verzweiflung erkennen wir auch unser eigenes Leid: Auch wir stehen unter Leistungsdruck und glauben, uns keine Schwächen erlauben zu dürfen. Auch wir spielen nach außen oft den Starken und zweifeln im Stillen an uns selbst.<span id="more-65"></span></p>
<p style="text-align: left;">Jetzt, wo sich zeigt, wer Robert Enke wirklich war, fliegen ihm unsere Sympathien zu, wie nie zuvor. Wir sollten daraus lernen, es nie soweit kommen zu lassen. Die Welt ist voller Menschen, die sich danach sehnen, einmal schwach sein zu dürfen und verstanden zu werden. Wer sich zeigt, wie er wirklich ist, dem fliegen die Herzen zu. Jeder von uns kann den ersten Schritt tun, die Nähe seiner Mitmenschen suchen und sein Herz öffnen. Wir werden Nähe, Liebe und Vertrauen entwickeln und die Welt ein Stück lebenswerter machen!</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.cit-consult.de%2Fblog%2Fbesondere-gefuehle%2Fmitgefuhl-fur-robert-enke%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cit-consult.de/blog/besondere-gefuehle/mitgefuhl-fur-robert-enke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

