Artikel mit ‘Aggression’ getagged

Offene Kritik ist Wertschätzung

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Die Teamleiterin der Forschungsabteilung ist außer sich: “Wir hatten gemeinsam entschieden, einen Teamtest durchzuführen, bevor wir weitere Maßnahmen beschließen. Wie kann es dann angehen, dass nach unserem Gespräch hinter meinem Rücken andere Inhalte besprochen werden, von denen ich dann zufällig per weitergeleiteter Mail erfahre?” Na, da ist ja einiges schief gelaufen, denke ich und versuche, die Dame zu beruhigen… weiter »

Der Wert Emotionaler Intelligenz

Donnerstag, 17. November 2011

In einem Telefoninterview wurde ich am Dienstag gefragt: “Was verstehen Sie unter Emotionaler Intelligenz?” Vor meinem inneren Auge lese ich den Chart aus unserem EQ-Training ab: “Emotionale Intelligenz heißt, seine Emotionen erfolgreich managen. Das heißt, erst wenn ich in meinen Gefühlen Sicherheit gefunden habe, kann ich auf die Gefühle anderer Einfluss nehmen,” ergänze ich. “Und wie werde ich emotional intelligent?” fragt die Dame. weiter »

Werte verstehen – Konflikte lösen

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Auf Facebook entwickelte sich am Dienstag eine spannende Diskussion über Werte, inspiriert von meinem lieben Kollegen Kurt-Georg Scheible: “Konflikte entbrennen, wenn Werte verletzt werden. Wie seht Ihr das?” Dem konnte ich nur zustimmen: “Nahezu alle zwischenmenschlichen Konflikte lassen sich auf unterschiedliche Wertevorstellungen zurückführen. Wir sollten lernen, die Werte des anderen zu respektieren – ohne zu bewerten!” Sofort fiel mir dazu eine Geschichte ein, an der man dieses Muster plastisch erklären kann. weiter »

Frechheit siegt!

Mittwoch, 21. September 2011

In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist. Bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag erhalten die Piraten fast 130.000 Zweitstimmen und stellen für die kommenden Jahre 15 Sitze im Landtag! Deren ironisch anarchistisches Programm ist für 9% der Wähler die richtige Antwort auf ein politisches System, das zur Bedeutungslosigkeit verkommen und nur noch mit Humor zu ertragen ist. Fast zeitgleich veröffentlicht Horizont.net ein Werbevideo des Springer Konzerns, mit dem nach Unternehmertalenten aus dem digitalen Umfeld gesucht wird. Auch hier die ironische Botschaft: Mit Respektlosigkeit kommst du bis in die Chefetagen! Sind das die Macher von morgen? “Medium is the fucking Message” absolut sehenswert!

Je länger je lieber

Montag, 30. Mai 2011

Nach einem Inhouse-Seminar beschwerte sich ein Teilnehmer bei seinem Arbeitgeber, ich als Trainer sei so vermessen gewesen, Begriffe aus dem Privatleben wie “Partnerschaft” oder “Beziehung” für das Berufsleben zu “missbrauchen”, wo das doch wirklich nichts zu suchen hätte… Ich darf zugeben, dass ich zunächst irritiert war, aber das Feedback war wirklich ernst gemeint! Ich musste erkennen, dass es Menschen gibt, die auch auf einer sprachlichen Trennung von Privatem und Beruflichem bestehen und nicht verstehen wollen, dass es, ganz gleich, wann und wo, immer nur um die Beziehung zwischen Menschen geht. weiter »

Lachen im Büro hilft gegen Stress und Aggressionen

Montag, 17. Januar 2011

Jeden Montag bestimmen die Leser des Weser Kurier das Thema auf Seite 3. Heute haben sie das Thema Lachen gewählt mit einem interessanten Artikel von Alexander Klay über seine Teilnahme an einem Lachyoga-Schnupperkurs und einem Interview über das Thema “Humor am Arbeitsplatz”, das er letzten Donnerstag während meines Urlaubs auf La Palma mit mir am Telefon geführt hat. Weser-Kurier.pdf

Martin Luther und Stuttgart 21

Freitag, 19. November 2010

Auf meinen letzten Newsletterartikel erhielt ich so emotionale Mails, dass ich die Diskussion hier im EmotionBlog gern weiter führen möchte. Hier mein Beitrag:

Am 31.10.1517, schlug der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen an das Tor der Schlosskirche in Wittenberg und leitete damit die Reformation der Kirche ein. In diesen Thesen widersprach er der offiziellen Meinung des Vatikan, durch Ablassbriefe könne man sich von seinen Sünden freikaufen. Die Vergebung der Sünden war für ihn als Theologen nur Gott vorbehalten. Die Vorstellung, die Reichen könnten sich die Gunst Gottes erkaufen, während die Armen in Sünde leben müssen, war mit seinem Glauben an Moral und Anstand nicht zu vereinbaren und es widersprach dem Gerechtigkeitssinn des Volkes. Heute, fast 500 Jahre später, erleben wir eine durchaus vergleichbare Situation… weiter »

Horst Köhler verlässt das sinkende Schiff

Dienstag, 01. Juni 2010

Horst.KoehlerEs sollte uns sehr nachdenklich stimmen, dass aufrichtige Menschen, die aufgrund ihres uneigennützigen Engagements vielen von uns als Vorbild dienen, keine Hoffnung mehr sehen, in dieser unserer Gesellschaft ihre Wertevorstellungen zu verwirklichen. Nach Margot Käßmann und anderen hat auch Bundespräsident Horst Köhler das Handtuch geworfen. Wie schlimm muss es kommen, dass ein Finanzexperte in der größten Finanzkrise der BRD aufgibt?…
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