Book or Bit

Geschrieben von Michael Blochberger
16.10.2011

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. Wozu also ein Buch kaufen, wenn mir der Inhalt als E-Books sofort zur Verfügung steht? weiter »

Glückspilz oder Pechvogel – wir haben die Wahl

Geschrieben von Paula Bemmann-Wöschler
22.09.2011

Es gibt Menschen, zu denen ich eindeutig nicht gehöre, die tatsächlich glauben, vom Schicksal besonders begünstigt zu sein. Sie gehen in ihrem Traumberuf auf, erfreuen sich bester Gesundheit, bewegen sich in einem tollen Freundeskreis und  haben auch noch ihren Traumpartner gefunden. Alles, was sie anfassen, scheint sich in Gold zu verwandeln, sie strahlen eine Zufriedenheit aus, dass mir schlecht werden könnte – zumindest an Tagen wie heute. weiter »

It’s the Mind not the Money!

Geschrieben von Michael Blochberger
22.09.2011

“Wie geht’s dir?” frage ich einen alten Bekannten, den ich auf der Straße treffe. “Ach, es könnte mir 10.000 Euro besser gehen!” ist seine Antwort. Es ist witzig gemeint, aber ich kann darüber nicht lachen. Ich habe ja nicht nach seinen Einkommensverhältnissen gefragt, sondern nach seinem emotionalen Befinden! Es stört mich, dass er, wie so viele Menschen in meiner Umgebung, seine Zufriedenheit so vom Finanziellen abhängig macht. Dabei kenne ich ihn als durchaus großzügigen Menschen mit anspruchsvollem Lebensstil. Gibt es da einen Zusammenhang zwischen permanenten Unzufriedenheit und mangelnder Bescheidenheit? weiter »

Frechheit siegt!

Geschrieben von Michael Blochberger
21.09.2011

In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist. Bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag erhalten die Piraten fast 130.000 Zweitstimmen und stellen für die kommenden Jahre 15 Sitze im Landtag! Deren ironisch anarchistisches Programm ist für 9% der Wähler die richtige Antwort auf ein politisches System, das zur Bedeutungslosigkeit verkommen und nur noch mit Humor zu ertragen ist. Fast zeitgleich veröffentlicht Horizont.net ein Werbevideo des Springer Konzerns, mit dem nach Unternehmertalenten aus dem digitalen Umfeld gesucht wird. Auch hier die ironische Botschaft: Mit Respektlosigkeit kommst du bis in die Chefetagen! Sind das die Macher von morgen? “Medium is the fucking Message” absolut sehenswert!

Wir sind das, was wir zu sein vorgeben

Geschrieben von Michael Blochberger
17.09.2011

Richard David Precht philosophiert in diesem Video über die schwierige, ja fast unmögliche Suche nach einer Identität in der heutigen Medien-Gesellschaft. Präzise formuliert. Plakativ visualisiert. Brillante Gesellschaftskritik in 3 Minuten 18.

Ein Raum für Neues!!!

Geschrieben von Michael Blochberger
10.09.2011

Die Trainings von CIT vermitteln Inhalte auf ungewöhnlich lebendige Weise. Verständlich also, dass wir Seminarräume suchen, in denen man sich bewegen kann und neue Sichtweisen entstehen können. In diesen Räumen muss man sich frei von Regeln, Dogmen und Standards fühlen. Sie sollten einen ungestörten Blick in die Natur bieten und lichtdurchflutet sein, Traditionelles und Modernes verbinden – möglichst frei von eingefahrenen Stilmitteln und Klischees. Wenn man mit diesen Ansprüchen auf die Suche geht, wird die Luft dünn. Aber gestern sind wir überraschenderweise fündig geworden! weiter »

Auf der Suche

Geschrieben von Paula Bemmann-Wöschler
31.08.2011

… nach Erfüllung, sich endlich einmal erfüllt fühlen oder wenigstens nicht mehr so leer, ein klein wenig erfüllt sozusagen, halb voll vielleicht und dazu brauche ich… Dich. Mittlerweile habe ich, was Dich betrifft, auch ganz bestimmte Vorstellungen. Und was tut meine Generation, wenn sie etwas braucht? Sie geht „shoppen“. weiter »

Mehr Raum für die Sensiblen!

Geschrieben von Michael Blochberger
29.08.2011

Mit 20 bescheinigten mir die Psychologen des Arbeitsamtes nach einem Berufseignungstest, dass ich eine hochsensible Persönlichkeit sei. Nun war das grundsätzlich nichts Neues für mich. Als ängstliches Kind hatte ich derbe Altersgenossen und Prügeleien immer gemieden. Ich las viel, pflegte meine musischen Interessen und fand das OK so. Neu für mich war, dass mir diese Diagnose mit einem ernsthaft-bedauernden Mitgefühl überbracht wurde, so als hätte ich eine unheilbare Krankheit. weiter »

Hochsensible Mitarbeiter sind wichtig fürs Unternehmen

Geschrieben von Michael Blochberger
26.08.2011

Zählen Sie auch zu den gewissenhaften, kreativen Menschen? Fühlen Sie sich vom Lärm am Arbeitsplatz oft abgelenkt und können sich schlecht konzentrieren? Haben Sie oft das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug, weil zu viel auf Sie einstürmt? Dann zählen Sie wahrscheinlich auch zu den hochsensiblen Personen (HSP), die unter dem Stress der modernen Arbeitswelt zu leiden haben. Der Artikel von Petra Moje erklärt, warum hochsensible Menschen für jedes Unternehmen wichtig sind und welche Arbeitsbedingungen notwendig sind, um deren Leistungspotentiale zu nutzen und zu fördern.

Zu schön um echt zu sein

Geschrieben von Heidrun Dahlmann
23.08.2011

Nachdem die britische Behörde zur Überwachung von Werbung ASA zwei Werbe-Kampagnen für Anti-Aging-Produkte von L’Òréal und Lancome wegen zu starker Retuschen gestoppt hatte, entbrannte ein Glaubenskrieg über die digitale Nachbearbeitung in der Beautybranche. Traditionalisten wie Grey in Düsseldorf sehen nichts Verwerfliches darin, Kundinnen mit digitaler, falscher Schönheit zu manipulieren, während Dove die Gunst der Stunde nutzt und mit einem Aufklärungsspot für natürliche Schönheit und gegen Photoshop-Retuschen wirbt. Auf 10 Seiten berichtet horizont.net über die reklamierten Motive und was Dove daraus gemacht hat. Sollte das die Wende der Werbebranche hin zu mehr Glaubwürdigkeit und Authentizität sein? Spannend!