Archiv für die Kategorie ‘Organisationsentwicklung’

Offene Kritik ist Wertschätzung

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Die Teamleiterin der Forschungsabteilung ist außer sich: “Wir hatten gemeinsam entschieden, einen Teamtest durchzuführen, bevor wir weitere Maßnahmen beschließen. Wie kann es dann angehen, dass nach unserem Gespräch hinter meinem Rücken andere Inhalte besprochen werden, von denen ich dann zufällig per weitergeleiteter Mail erfahre?” Na, da ist ja einiges schief gelaufen, denke ich und versuche, die Dame zu beruhigen… weiter »

Book or Bit

Sonntag, 16. Oktober 2011

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die heute zu Ende gegangen ist, wurde die Frage nach der Zukunft des Buches ausgiebig diskutiert: Hat das gedruckte Werk noch eine Chance, oder werden sich die digitalen Medien durchsetzen? In einer immer schnelllebigeren Medienwelt haben viele Verlage Angst um ihre Existenz, weil sich das Lese- und Informationsverhalten radikal ändert. Wozu also ein Buch kaufen, wenn mir der Inhalt als E-Books sofort zur Verfügung steht? weiter »

Frechheit siegt!

Mittwoch, 21. September 2011

In Zeiten, in denen das weltweite Finanzsystem aus den Fugen gerät und konservative Werte kaum noch jemanden interessieren, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob mit regulären Mitteln in unserem Land noch etwas zu bewegen oder gar zu verändern ist. Bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag erhalten die Piraten fast 130.000 Zweitstimmen und stellen für die kommenden Jahre 15 Sitze im Landtag! Deren ironisch anarchistisches Programm ist für 9% der Wähler die richtige Antwort auf ein politisches System, das zur Bedeutungslosigkeit verkommen und nur noch mit Humor zu ertragen ist. Fast zeitgleich veröffentlicht Horizont.net ein Werbevideo des Springer Konzerns, mit dem nach Unternehmertalenten aus dem digitalen Umfeld gesucht wird. Auch hier die ironische Botschaft: Mit Respektlosigkeit kommst du bis in die Chefetagen! Sind das die Macher von morgen? “Medium is the fucking Message” absolut sehenswert!

Hochsensible Mitarbeiter sind wichtig fürs Unternehmen

Freitag, 26. August 2011

Zählen Sie auch zu den gewissenhaften, kreativen Menschen? Fühlen Sie sich vom Lärm am Arbeitsplatz oft abgelenkt und können sich schlecht konzentrieren? Haben Sie oft das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug, weil zu viel auf Sie einstürmt? Dann zählen Sie wahrscheinlich auch zu den hochsensiblen Personen (HSP), die unter dem Stress der modernen Arbeitswelt zu leiden haben. Der Artikel von Petra Moje erklärt, warum hochsensible Menschen für jedes Unternehmen wichtig sind und welche Arbeitsbedingungen notwendig sind, um deren Leistungspotentiale zu nutzen und zu fördern.

Was machen Sie da eigentlich so?

Mittwoch, 08. Juni 2011

So ähnlich lautet eine Frage, die mir am Telefon oft gestellt wird. Meist bezieht sie sich auf das Training Mit Gefühl zu mehr Erfolg, wie auch gestern: Eine Dame aus der Personalentwicklung fragte nach einer detaillierten Seminarbeschreibung in Englisch, weil der Konzernvorstand in den USA Infos über die Inhalte und Ziele unseres Trainings angefordert hatte. Man sei aufgrund der ausgezeichneten Feedbacks einiger Teilnehmer auf uns aufmerksam geworden… weiter »

Je länger je lieber

Montag, 30. Mai 2011

Nach einem Inhouse-Seminar beschwerte sich ein Teilnehmer bei seinem Arbeitgeber, ich als Trainer sei so vermessen gewesen, Begriffe aus dem Privatleben wie “Partnerschaft” oder “Beziehung” für das Berufsleben zu “missbrauchen”, wo das doch wirklich nichts zu suchen hätte… Ich darf zugeben, dass ich zunächst irritiert war, aber das Feedback war wirklich ernst gemeint! Ich musste erkennen, dass es Menschen gibt, die auch auf einer sprachlichen Trennung von Privatem und Beruflichem bestehen und nicht verstehen wollen, dass es, ganz gleich, wann und wo, immer nur um die Beziehung zwischen Menschen geht. weiter »

Loyalität und emotionale Bindung

Mittwoch, 25. Mai 2011

Die Kollegen betreten lachend den Raum und schauen sich um. Alle tragen das gleiche schwarze T-Shirt mit dem grünen Firmenzeichen auf der Brust, das auch Unbeteiligten deutlich macht: Wir kommen aus dem gleichen Stall. Aber auch ohne diese äußerliche Symbolik ist für jeden aufmerksamen Beobachter spürbar, dass diese Menschen zusammen gehören: Ihre Mimik, ihre Körpersprache, die vertraute Art miteinander umzugehen, lässt keinen Zweifel daran zu, dass sie sich mit dem, was sie tun, identifizieren. weiter »

Liebeserklärung an Natur, Sinn und Wandel

Freitag, 08. April 2011

Ich sitze auf einer Klippe 300 Meter über dem tosenden Atlantik und schaue in den Sonnenuntergang. Während der Wind mir hemmungslos durch die Haare fährt, flute ich meine Lungen mit dieser unverbrauchten Frische. Inmitten der tosenden Elemente genieße ich die unendliche Kraft der Naturgewalten und lasse mir meine Zweifel, meinen Ärger, all meine Angespanntheit aus dem Hirn blasen. Ja, dieser Ort ist dazu geschaffen, frische Energie zu tanken, sich auf das Wesentliche zu besinnen und zur Demut zurück zu finden. In mir wächst der Wunsch, alle Menschen hierher einzuladen, die ihr Leben selbst bestimmen wollen, die auf der Suche nach Alternativen und Visionen sind oder die Sehnsucht spüren, sich für eine bessere Welt zu engagieren… Genau 10 Jahre ist es jetzt her, dass diese Idee geboren wurde. 10 Jahre habe ich geträumt, gearbeitet, geplant und gespart. Jetzt ist es so weit, jetzt ist die Zeit gekommen, dass ein Traum Realität werden kann. weiter »

Fachkräfte finden, Talente halten – aber wie?

Mittwoch, 02. Februar 2011

Mit dem Personal aus dem Gesundheitssektor und den Ingenieuren fing es an – aktuell diskutiert ganz Deutschland über die drohende Gefahr des Fachkräftemangels. Eine Studie von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young belegt, dass es bereits 73 Prozent der deutschen Mittelständler “eher“ oder “sehr schwer“ fällt, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. weiter »

Die Chance zur Veränderung nutzen!

Freitag, 28. Januar 2011

Gerade komme ich von einem zweitägigen Workshop zur Reorganisation einer Serviceabteilung zurück, den ich moderieren durfte. Nachdem die Mitarbeiterzufriedenheit und deren Zuverlässigkeit dramatisch gesunken waren, war der Bereichsleiter kurzerhand versetzt worden. 5 Service-Mitarbeiter und 1 Service-Assistentin bekamen nun die Chance, ihre Abteilung neu zu organisieren, mit allen Befugnissen, die dazu notwendig sind. Und das, was wir in den ersten zwei Tagen entwickelten, war mehr als ich zu träumen gewagt habe…. weiter »